Amsterdam ist bekannt für seine malerischen Grachten, historischen Gebäude und eine lebendige Kulturszene. Doch die Stadt bietet auch eine beeindruckende kulinarische Vielfalt, die von traditionellen niederländischen Gerichten bis hin zu exotischen internationalen Einflüssen reicht. Inmitten dieser Fülle an Geschmackserlebnissen sticht ein Ort besonders hervor – nicht nur wegen seiner Speisekarte, sondern vor allem wegen seines atemberaubenden Ambientes: das MaMa Kelly.

Wenn Sie auf der Suche nach einem Restaurant sind, das sich optisch von allem anderen abhebt, dann ist das MaMa Kelly in Amsterdam die Antwort. Dieser Ort ist nicht nur ein Restaurant, sondern ein Erlebnis für die Sinne, insbesondere für das Auge. Denn MaMa Kelly ist rosa, sehr, sehr rosa. Von den Wänden über die Decke bis hin zu den Möbeln und oft sogar den Uniformen des Personals – hier dominiert ein zarter, aber unübersehbarer Rosaton. Es ist ein Designkonzept, das mutig ist und zweifellos in Erinnerung bleibt. Doch lassen Sie sich von der verspielten Farbe nicht täuschen. Hinter der auffälligen Fassade verbirgt sich ein Restaurant mit einem klaren Fokus auf köstliche, herzhafte Speisen.
Mehr als nur Farbe: Das kulinarische Konzept von MaMa Kelly
Trotz des märchenhaften, fast schon unwirklichen Interieurs ist das kulinarische Konzept von MaMa Kelly erstaunlich bodenständig und zugleich raffiniert. Die Speisekarte ist bewusst übersichtlich gehalten und konzentriert sich auf zwei Hauptdarsteller: saftiges Hähnchen und exquisiten Hummer. Das mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, aber die Zubereitung dieser Klassiker wird hier auf ein neues Niveau gehoben.
Man könnte meinen, ein derart pinkes Restaurant würde sich auf süße oder leichte Gerichte spezialisieren, aber MaMa Kelly beweist das Gegenteil. Hier geht es um vollen Geschmack und hochwertige Produkte. Das Konzept „Chicken or Lobster“ ist das Herzstück des MaMa Kelly Erlebnisses. Natürlich gibt es einige Beilagen und Vorspeisen, aber die Hauptgerichte sind die Stars. Und selbst bei diesen beiden Spezialitäten gibt es interessante Variationen, um sicherzustellen, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Ob Sie Ihr Hähnchen lieber mit einer leichten Knoblauchnote, angenehm scharf oder mit einem Hauch von asiatischer Würze mögen – MaMa Kelly bietet unterschiedliche Zubereitungsarten, die das Gericht neu interpretieren, ohne den Kern zu verlieren. Gleiches gilt für den Hummer, der perfekt zubereitet serviert wird und ein wahres Festmahl darstellt.
Das MaMa Kelly bietet somit eine gelungene Kombination aus einem unvergesslichen Ambiente und einer Küche, die sich auf das Wesentliche konzentriert, es aber meisterhaft umsetzt. Es ist der perfekte Ort für einen besonderen Anlass, ein romantisches Date oder einfach nur, um dem Alltag zu entfliehen und sich in eine andere Welt entführen zu lassen – eine Welt in Rosa.
Essen gehen in Amsterdam: Eine Frage des Budgets
Nachdem wir über dieses einzigartige Restaurant gesprochen haben, stellt sich natürlich die Frage nach den Kosten. Ist Essen gehen in Amsterdam teuer? Die kurze Antwort lautet: Ja, tendenziell schon, aber es kommt stark darauf an, wo und wie man isst. Amsterdam gilt im Vergleich zu vielen anderen europäischen Städten nicht als günstig, und das gilt auch für die Gastronomie.
Erfahrungen zeigen, dass die Preise in Restaurants und Cafés in Amsterdam im Durchschnitt etwa 20-30% höher liegen können als beispielsweise in Deutschland. Das betrifft sowohl die Hauptgerichte als auch Getränke. Besonders auffällig sind oft die Preise für Alkohol. Ein halber Liter Bier für 5-6 Euro ist durchaus keine Seltenheit und kann das Budget schnell belasten, wenn man nicht aufpasst.

Die Gesamtkosten für Essen und Trinken während einer Reise nach Amsterdam hängen stark von den persönlichen Gewohnheiten ab. Wer jeden Tag dreimal im Restaurant isst, wird deutlich mehr ausgeben als jemand, der beispielsweise in einer Ferienwohnung mit Küche frühstückt und vielleicht nur einmal am Tag auswärts isst. Dennoch machen die Ausgaben für Essen und Trinken neben den oft hohen Unterkunftskosten einen bedeutenden Teil der Reisebudgets aus.
Spartipps für Genießer in Amsterdam
Auch wenn Amsterdam nicht das günstigste Pflaster ist, gibt es durchaus Möglichkeiten, die Kosten im Griff zu behalten, ohne auf Genuss verzichten zu müssen. Hier sind einige bewährte Spartipps, die Ihnen helfen können:
- Unterkunft außerhalb des Zentrums: Die zentrale Lage hat ihren Preis. Eine Unterkunft, die etwas außerhalb des direkten Stadtzentrums liegt, kann oft deutlich günstiger sein. Die öffentlichen Verkehrsmittel in Amsterdam sind gut ausgebaut, sodass Sie meist schnell und bequem ins Zentrum gelangen.
- Airbnb mit Küchenzugang: Wenn Sie eine Ferienwohnung oder ein Zimmer über Plattformen wie Airbnb buchen, achten Sie darauf, ob eine Küche vorhanden ist. Die Möglichkeit, zumindest das Frühstück selbst zuzubereiten oder auch mal eine einfache Mahlzeit zu kochen, kann die Restaurantkosten erheblich senken. Außerdem kann der Kontakt zu Einheimischen über Airbnb oft wertvolle Insidertipps für günstige und gute Restaurants liefern.
- Einkaufen und Essen auf Märkten: Eine der besten Möglichkeiten, günstig und lecker zu essen und einzukaufen, sind die Wochenmärkte der Stadt. Hier finden Sie frische Produkte, lokale Spezialitäten und oft auch Stände mit zubereiteten Speisen zu sehr fairen Preisen. Ein besonders empfehlenswerter Markt ist der Albert Cuyp Markt im Stadtteil De Pijp. Hier treffen Sie viele Einheimische, und die Preise sind oft deutlich niedriger als in den touristischeren Gegenden im Zentrum. Von frischem Obst und Gemüse über Käse und Fisch bis hin zu Streetfood und Souvenirs finden Sie hier alles.
- Mittagsangebote nutzen: Viele Restaurants bieten zur Mittagszeit günstigere Menüs oder Gerichte an als am Abend. Wenn Ihr Budget begrenzt ist, planen Sie Ihr Hauptrestaurantessen für den Mittag ein.
- Leitungswasser bestellen: Fragen Sie immer nach Leitungswasser (kraanwater). In vielen Restaurants wird es kostenlos angeboten, während Mineralwasser teuer sein kann.
Was isst man in Amsterdam? Eine kulinarische Entdeckungsreise
Neben den einzigartigen Restaurants wie MaMa Kelly bietet Amsterdam eine reiche Palette an traditionellen niederländischen Speisen und internationalen Genüssen. Die niederländische Küche mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, hat aber einige köstliche Klassiker zu bieten.
Ganz oben auf der Liste steht natürlich der berühmte niederländische Käse. Sorten wie Gouda, Edamer oder Leerdammer sind weltbekannt. Man kann ihn in speziellen Käsegeschäften probieren und kaufen oder einfach als Snack genießen.
Für den kleinen Hunger zwischendurch oder als typische Kneipensnacks sind Bitterballen unverzichtbar. Das sind kleine, frittierte Fleischkroketten, die meist mit Senf serviert werden. Sie sind knusprig von außen und cremig-würzig von innen – ein perfekter Begleiter zu einem niederländischen Bier.
Eine süße Spezialität, die man unbedingt probieren sollte, sind Poffertjes. Das sind kleine, fluffige Mini-Pfannkuchen, die in speziellen gusseisernen Pfannen zubereitet und traditionell mit Puderzucker und Butter serviert werden. Ein Genuss, besonders auf Märkten oder in speziellen Poffertjes-Häusern.
Für Liebhaber von Fisch ist Hering ein Muss, besonders der „Hollandse Nieuwe“ (neuer Hering), der im Frühsommer Saison hat. Er wird oft roh mit Zwiebeln und Essiggurken gegessen, manchmal im Brötchen (Broodje Haring). Eine weitere beliebte Fischspezialität ist Kibbeling, frittierte Stücke von Kabeljau, die oft mit einer Remouladensauce gegessen werden.

Andere typische Gerichte sind der Erbseneintopf (Erwtensoep), dicke Pommes Frites (Patatje Oorlog mit Erdnusssauce, Mayonnaise und Zwiebeln ist sehr beliebt) und Kroketten, die es in verschiedenen Varianten gibt und oft auf Brot gegessen werden.
Nicht zu vergessen sind die starken indonesischen Einflüsse in der niederländischen Küche, ein Erbe der kolonialen Vergangenheit. Gerichte wie Nasi Goreng, Satay-Spieße mit Erdnusssauce oder eine umfangreiche Reistafel (Rijsttafel) sind in Amsterdam weit verbreitet und äußerst beliebt. Dies zeigt die kulinarische Weltoffenheit der Stadt.
Saisonale Spezialitäten wie Oliebollen (frittierte Teigbällchen, ähnlich wie Krapfen, oft zu Silvester gegessen) runden das Bild ab.
Essenszeiten und die Vielfalt der Lokale
Die Essenszeiten in Amsterdam sind relativ ähnlich wie in vielen anderen europäischen Ländern, aber es gibt eine große Vielfalt an Orten, zu denen man zu unterschiedlichen Zeiten gehen kann.
Das Frühstück wird in den meisten Hotels und Cafés bis etwa 10:00 Uhr serviert. Das Mittagessen nehmen die Niederländer meist zwischen 12:00 und 14:00 Uhr ein. Das Abendessen findet typischerweise zwischen 17:00 und 20:00 Uhr statt. Viele Restaurants schließen ihre Küchen gegen 22:00 Uhr.
Doch Amsterdam ist eine Stadt, die niemals ganz schläft, und so gibt es auch nach 22:00 Uhr noch zahlreiche Möglichkeiten, etwas zu essen oder zu trinken. Nachtrestaurants, Pubs, Bars und Imbisse (Snackbars) bieten oft bis spät in die Nacht warme und kalte Gerichte oder Snacks an.

Die Auswahl an Lokalen ist schier endlos. Mit über 1000 Restaurants gibt es für jeden Geschmack, jeden Anlass und jedes Budget etwas. Von einfacher Fast-Food-Kultur in den Snackbars bis hin zu gehobener Haute Cuisine ist alles vertreten. Besonders erfreulich für Vegetarier ist, dass Amsterdam eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Optionen bietet, mehr als in vielen anderen europäischen Städten.
Neben den Restaurants gibt es auch die sehr typischen „Bruincafés“ (braune Cafés). Ihren Namen haben sie oft von den nikotingefärbten Wänden, aber auch von der gemütlichen, traditionellen und oft etwas altmodischen Einrichtung mit Holztischen und gedämpftem Licht. Sie sind das Herzstück der Amsterdamer Kneipenkultur und der perfekte Ort, um bei einem Bier und typischen Snacks wie Bitterballen das lokale Flair zu erleben. Viele der gemütlichsten Bruincafés findet man im Viertel Jordaan.
Beliebte Gegenden mit einer hohen Dichte an Restaurants und Cafés sind unter anderem der Leidseplein, Spui, Jordaan, Chinatown, De Pijp, Ijburg, die Haarlemmerstraat und der Nieuwmarkt. Egal, ob Sie auf der Suche nach argentinischer, indischer, thailändischer, indonesischer oder traditionell niederländischer Küche sind – in Amsterdam werden Sie fündig.
Kostenbeispiel: Essen in Amsterdam
Um eine Vorstellung von den Kosten zu bekommen, hier ein ungefähres Beispiel für die durchschnittlichen Ausgaben pro Person pro Tag, wenn man versucht, ein Gleichgewicht zwischen Restaurantbesuchen und Sparen zu finden:
| Mahlzeit/Ausgabe | Geschätzte Kosten pro Person |
|---|---|
| Frühstück (selbst zubereitet oder kleines Café) | 5 - 10 € |
| Mittagessen (Snackbar, Markt oder günstiges Café) | 10 - 15 € |
| Abendessen (Mittelklasse-Restaurant) | 25 - 40 € |
| Getränke (über den Tag verteilt, z.B. 1-2 Bier/Getränke) | 10 - 15 € |
| Kleine Snacks/Kaffee | 5 - 10 € |
| Geschätzte Tagesausgaben für Essen & Trinken | 55 - 90 € |
Bitte beachten Sie, dass dies nur Schätzungen sind und stark variieren können, je nach Ihren Gewohnheiten und der Wahl der Lokale. Wenn Sie primär in günstigen Imbissen oder auf Märkten essen, können die Kosten niedriger sein. Wenn Sie gehobene Restaurants bevorzugen, können die Abendessenkosten leicht 50 € oder mehr pro Person betragen.
Häufig gestellte Fragen zum Essen in Amsterdam
- Gibt es ein komplett pinkes Restaurant in Amsterdam?
- Ja, das MaMa Kelly ist für sein durchweg pinkes Interieur bekannt.
- Was wird im MaMa Kelly serviert?
- Die Spezialitäten sind hochwertiges Hähnchen und Hummer, oft mit verschiedenen Geschmacksrichtungen.
- Ist Amsterdam eine teure Stadt zum Essen?
- Ja, die Preise in Restaurants sind tendenziell höher als in vielen anderen europäischen Städten, etwa 20-30% teurer als in Deutschland.
- Was sind typische niederländische Gerichte?
- Zu den Klassikern gehören Bitterballen, Poffertjes, Hering, Kibbeling, Erbseneintopf und Kroketten.
- Gibt es in Amsterdam auch internationale Küche?
- Absolut. Amsterdam ist ein Schmelztiegel der Kulturen und bietet eine riesige Auswahl an internationalen Restaurants, von indonesisch über argentinisch bis thailändisch.
- Wann essen die Niederländer zu Abend?
- Das Abendessen wird meist zwischen 17:00 und 20:00 Uhr eingenommen.
- Kann man in Amsterdam auch spät abends noch essen?
- Ja, viele Nachtrestaurants, Bars, Pubs und Imbisse bieten auch nach 22:00 Uhr noch Speisen an.
- Wo kann man in Amsterdam günstig essen?
- Märkte wie der Albert Cuyp Markt sind eine gute Option für günstige Mahlzeiten und Snacks. Auch Imbisse (Snackbars) sind preiswerter als Restaurants.
- Gibt es gute Optionen für Vegetarier in Amsterdam?
- Ja, Amsterdam gilt als sehr vegetarierfreundliche Stadt mit vielen Restaurants, die fleischlose Optionen oder sogar rein vegetarische/vegane Menüs anbieten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Amsterdam eine faszinierende Stadt ist, die auch kulinarisch viel zu bieten hat. Von einzigartigen Orten wie dem pinken MaMa Kelly bis hin zu traditionellen Bruincafés und lebhaften Märkten – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Auch wenn das Essen nicht immer günstig ist, mit ein paar cleveren Tricks lässt sich das Budget schonen, sodass Sie die Vielfalt der Amsterdamer Gastronomie in vollen Zügen genießen können.
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