Das Elsass, gelegen in der Region Grand Est im Osten Frankreichs und im Herzen von Europa, zieht Besucher mit seinem einzigartigen Charme in seinen Bann. Pastellfarbene Fachwerkhäuser, exquisite kulinarische Spezialitäten, malerische Weingüter am Fuße der Vogesen, historische Burgruinen und eine reiche Kulturlandschaft prägen diese faszinierende Region. Es ist ein Ort, der zum Genießen einlädt und dessen Geschichte ein lebendiges Zusammenspiel verschiedener Kulturen und Nationen widerspiegelt.

Die Bewohner des Elsass sind bekannt für ihre Lebensfreude und ihren Sinn für gutes Essen und hervorragenden Wein. Dies spiegelt sich im breiten Angebot an Cafés, Brasserien und Restaurants wider. Überall in der Region begegnet man zudem einem ihrer lebendigen Wahrzeichen: dem Storch. Storchennester thronen auf den Dächern der Fachwerkhäuser und gehören ebenso zum Bild der kleinen Ortschaften wie das charakteristische Kopfsteinpflaster. Für Liebhaber dieser traditionellen Architektur ist das Elsass ein wahres Eldorado.
Obwohl das Elsass mit jährlich rund 25 Millionen Besuchern kein geheimer Tipp mehr ist, birgt es unzählig viele wunderschöne Ecken. In diesem Artikel stellen wir Ihnen einige der reizvollsten Orte vor, die das Herz des Elsass ausmachen.
Colmar: Malerische Stadt im Herzen des Elsass
Colmar wird oft als die schönste Stadt im Elsass bezeichnet und ist ein ideales Ziel für Erstbesucher. Im Herzen der Region gelegen, verkörpert Colmar den besonderen elsässischen Charme perfekt. Hier verschmelzen urige Gassen, mittelalterliche Fachwerkhäuser und genussvolle Versuchungen zu einem märchenhaften Gesamtbild.
Es gibt nicht *die eine* Sehenswürdigkeit in Colmar; die ganze Stadt ist ein Erlebnis. Beim Bummel durch die Gassen entdecken Sie immer wieder bunte Fachwerkhäuser mit eigenen Geschichten, wie das Koifhus, das Maison des Têtes oder das Maison Pfister. Die Atmosphäre wird durch charmante Plätze und den Fluss Lauch, der sich durch die Stadt schlängelt, noch verstärkt.
Ein besonderes kulturelles Highlight ist das Museum Unterlinden, untergebracht in einem ehemaligen Dominikanerkloster. Es beherbergt Kunstschätze vom Mittelalter bis zur Renaissance sowie moderne Werke und ist weit über Frankreichs Grenzen hinaus bekannt.
Kayserberg: Romantisches Juwel inmitten der Weinberge
Nur 10 km von Colmar entfernt liegt Kayserberg, ein malerisches Dorf direkt an der Elsässer Weinstraße. Seine mittelalterliche Altstadt und die historische Burg Kayserberg, die über den Dächern thront, machen es zu einem Höhepunkt jeder Elsass-Reise. Von der Burgruine genießt man einen herrlichen Blick über die umliegenden Weinberge, aus denen berühmte elsässische Weine wie Riesling oder Gewürztraminer stammen, die man bei lokalen Winzern verkosten kann.
Kayserberg ist zu jeder Jahreszeit reizvoll. Besonders stimmungsvoll ist es im Dezember, wenn sich der Ort in ein Weihnachtswunderland verwandelt und einer der schönsten Weihnachtsmärkte der Region stattfindet.
Zudem ist Kayserberg der Geburtsort von Albert Schweitzer, dem berühmten Arzt und Friedensnobelpreisträger. Ein Museum erinnert an sein Leben und Werk.
Eguisheim: Fachwerk-Idyll und Storchenheimat
Vom französischen Fernsehen 2013 zum schönsten Dorf Frankreichs gewählt, ist Eguisheim ein Bilderbuch-Elsass-Erlebnis. Seine einzigartige, kreisförmige Gassenstruktur wird von bunten Fachwerkhäusern gesäumt, deren Fassaden liebevoll dekoriert sind. Auf den Dächern sind oft Störche zu sehen, die mit ihren Schnäbeln klappern.
Der zentrale Platz, Place du Château de Saint Léon, beherbergt die neoromanische St.-Leo-Kapelle und die Burg Eguisheim. Die Kapelle zeigt Fresken aus dem Leben von Papst Leo IX., der hier geboren sein soll. Oberhalb des Dorfes thronen die Ruinen der „Drei Exen“ – die Dagsburg, die Wahlenburg und die Burg Weckbund, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Eguisheim ist auch gut per Rad von Colmar aus erreichbar.
Saverne: Eleganz am Rhein-Marne-Kanal
Saverne, ein charmantes Hafenstädtchen, empfängt Besucher oft vom Wasser aus, etwa mit einem Hausboot auf dem Canal de la Marne au Rhin. Das imposante Rohan-Schloss, erbaut nach Vorbild von Versailles, dominiert das Stadtbild vom Ufer aus.
Die Altstadt von Saverne besticht durch ihr bezauberndes Fachwerkensemble in den typischen Ockerfarben. Die Grand Rue lädt zum Bummeln ein, mit Geschäften und Pâtisserien wie der Boulangerie Boistelle. Sehenswert sind die romanisch-gotische Eglise Notre-Dame und der stimmungsvolle Kreuzgang des ehemaligen Klosters der Récollets.
Wissembourg: Das historische Tor im Norden
Wissembourg ist die erste Stadt im Elsass, die man von Deutschland aus erreicht. Mit rund 7500 Einwohnern bietet sie alles, was man vom Elsass erwartet: eine schöne Altstadt, schmale Gassen, Fachwerkhäuser und historische Gebäude. Highlights sind die St. Peter und Paul Kirche, die St. John’s Kirche, das Rathaus und das Salzhaus. Ein Spaziergang entlang der historischen Stadtmauer und zum alten Waschhaus am Lauterkanal ist ebenfalls empfehlenswert. Für kulinarische Pausen bieten sich die Restaurants „La Couronne“ und „Restaurant du Saumon“ an.
Hohkönigsburg: Ein märchenhafter Blick über das Elsass
Auf 757 m Höhe thront die Hohkönigsburg (Château du Haut-Kœnigsbourg) auf einem Buntsandsteinfelsen am Rande der Vogesen. Diese beeindruckende Burg ist ein Highlight jeder Elsass-Rundreise. Von den Mauern bietet sich ein atemberaubender Blick über die elsässische Landschaft, Weinberge und Dörfer. Bei gutem Wetter reicht die Sicht bis zum Kaiserstuhl und zu nahegelegenen Burgruinen.

Die Geschichte der Burg reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, doch nach ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde sie erst Anfang des 20. Jahrhunderts unter Kaiser Wilhelm II. und der Leitung von Bodo Ebhardt fantasievoll wiederaufgebaut. Die verschachtelten Aufgänge und Innenhöfe erinnern sogar an die Zitadelle von Minas Tirith aus „Der Herr der Ringe“. Die Hohkönigsburg ist heute ein beliebtes und gut erhaltenes Touristenziel. Für einen Besuch sollten Sie mindestens zwei Stunden einplanen und Tickets idealerweise online buchen.
Mulhouse: Verstecktes Juwel mit pulsierender Kunstszene
Mulhouse (Mülhausen) ist mit knapp 110.000 Einwohnern ein spannender Ort, der den Wandel von der Industriestadt zur offenen, kreativen Studentenstadt erfolgreich gemeistert hat. Im Gegensatz zu anderen elsässischen Zielen ist Mulhouse noch ein touristischer Geheimtipp. Die Stadt besticht durch hervorragendes Essen, studentisches Flair und eine lebendige Streetart-Szene.
Der zentrale Place de la Reunion mit der neogotischen Stephanskirche und dem rosafarbenen Alten Rathaus (Hotel de Ville) ist der Ausgangspunkt für die Erkundung der kleinen historischen Altstadt. Ein Erbe der Textilindustrie ist der jährliche Weihnachtsstoff. Kulinarisch ist das Auberge du Zoo empfehlenswert, besonders für einen „Café Gourmand“.
Das Besondere an Mulhouse ist die allgegenwärtige Streetart: Murals, Skulpturen, Paste-ups, Guerilla Knitting, ein Parkhaus als Graffitipolis und „Le MUR“, eine Wand, die monatlich neu gestaltet wird. Auch die kreativ „verschönerten“ Straßenschilder von Clet Abraham sind ein Hingucker. Eine Streetart-Tour wird von der Tourist-Info angeboten.
Munster: Mehr als nur der berühmte Käse
Munster (Münster im Elsass) ist ein niedlicher Ort im malerischen Munstertal, nahe Colmar. Der Marktplatz ist das Herz der Stadt. Hier finden sich auch die Überreste der Sankt-Gregorius-Abtei, wo die Herstellung des berühmten Munsterkäse erstmals dokumentiert wurde. Dieser Weichkäse mit starkem Geruch ist ein Muss, ideal mit Rotwein oder als Mitbringsel.
Auf den alten Mauern der Abtei und anderen Gebäuden kann man Störchen beim Nestbau zusehen. Die restaurierte Hauptstraße (Grand Rue) lädt zum Schlendern und Entdecken lokaler Spezialitäten ein. Munster ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Naturpark “Ballons des Vosges”. Den Tag lässt man am besten bei einem traditionellen Flammkuchen am Fluss Fecht ausklingen.
Notre-Dame du Schauenberg: Stille Einkehr und Genuss
Das kleine Kloster Notre-Dame du Schauenberg bei Pfaffenheim ist ein weniger bekannter Wallfahrtsort, aber eine Reise wert. Es liegt idyllisch in den Weinbergen nahe der Elsässer Weinstraße und bietet vom Vorplatz einen herrlichen Ausblick auf das Rheintal. Die Marienwallfahrt hat hier Tradition seit dem 15. Jahrhundert.
Neben der spirituellen Bedeutung ist der Ort auch ein Genussziel. Man kann hier wunderbar wandern und im Pilgerheim einkehren, wo typisch elsässische Gerichte wie Kalbfleisch-Pastete und feine Weine serviert werden. Es ist ein Ort der Ruhe und des Genusses inmitten der Natur.
Straßburg: Die Hauptstadt mit vielen Facetten
Ein Besuch im Elsass wäre unvollständig ohne Straßburg, die lebendige Hauptstadt. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungen und bietet eine faszinierende Mischung aus Geschichte und Moderne. Das pittoreske Gerberviertel (Petite France) mit seinen alten Fachwerkhäusern versprüht romantischen Charme, während moderne Architektur am Bahnhof, beim Europaparlament oder am Museum für moderne und zeitgenössische Kunst (MAMCS) beeindruckt.
Neben dem MAMCS gibt es weitere interessante Museen. Das imposante Straßburger Münster mit seiner astronomischen Uhr ist ein Wahrzeichen, im Sommer mit kostenloser Lichtshow. Eine Bootsfahrt um die Altstadtinsel, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, bietet eine schöne Perspektive. Lassen Sie sich durch die Stadt treiben und genießen Sie das Flair. Probieren Sie unbedingt Flammkuchen oder Choucroute, beides elsässische Spezialitäten.
Turckheim: Charmantes Dorf mit Streetart-Überraschung
Turckheim (Türkheim) ist ein beschauliches Dorf inmitten reizvoller Weinlandschaften, nur wenige Kilometer von Colmar und Munster entfernt. Es besticht durch pastellfarbene Fachwerkhäuser, kopfsteingepflasterte Gassen und Fachgeschäfte, die eine Kleinstadtidylle wie aus einer anderen Zeit bieten. Die historische Altstadt betritt man oft durch einen der drei Stadttürme aus dem 14. Jahrhundert, auf deren Spitzen häufig Störche nisten.
Der alte Marktplatz „Place Turenne“ mit dem Turm der St.-Anna-Kirche, dem Rathaus und bunten Häusern ist sehenswert. Das „Gasthaus zu den zwei Schlüsseln“ ist eines der schönsten Fachwerkhäuser. Kulinarisch ist die Brasserie „Restaurant de la Tour“ empfehlenswert, besonders der Café Gourmand als Nachtisch.
Eine unerwartete Überraschung bietet die Streetart-Mauer bei der Firma Arkédia in den Weinbergen. Eine 200 m lange Mauer ist mit Murals von rund 30 Künstlern bemalt und bietet eine umwerfende Kulisse. Da die Mauer immer wieder neu gestaltet wird, lohnt sich eine wiederholte Besichtigung.
Wingen-sur-Moder: Ein Hauch von Lalique-Luxus
Wingen-sur-Moder mag einen ungewöhnlichen Namen haben, ist aber ein Muss für Liebhaber von Glaskunst und feiner Gastronomie. Hier befindet sich die berühmte Glasmanufaktur Lalique, das Lalique Museum, das Einblicke in die Produktion gibt, und die Villa Lalique, der ehemalige Wohnsitz des Ausnahmekünstlers René Lalique.
Die Villa Lalique beherbergt seit 2015 ein preisgekröntes 2-Sterne-Restaurant, entworfen von Mario Botta und geführt von den Spitzenköchen Jean-Georges Klein und Paul Stradner. Es bietet kulinarische Träume in einem einzigartigen Ambiente und ermöglicht exklusive Übernachtungen im Lalique-Design. Ein Besuch hier ist ein unvergessliches Erlebnis.

Die Elsässer Weinstraße: Eine Genussroute
Viele der schönsten Orte des Elsass liegen entlang der 170 km langen Elsässer Weinstraße, die sich am Rande der Vogesen erstreckt. Diese Route ist ein Paradies für Weinliebhaber. Die Region ist bekannt für ihre sieben Hauptrebsorten: Riesling, Pinot Blanc, Gewürztraminer, Pinot Gris, Sylvaner, Muscat und als einzige rote Sorte den Pinot noir.
Eine Weinprobe auf einem der über 300 Weingüter ist ein absolutes Muss. In Colmar gibt es sogar noch Winzer mitten in der Stadt, wie den Familienbetrieb Karcher, der sich auf Bioweißweine spezialisiert hat. Von April bis November beleben rund 50 Weinfeste die Region. Der Genuss des Weins lässt sich perfekt mit der regionalen Küche, wie Sauerkraut oder Zwiebelkuchen, verbinden. Mehr über die Geschichte des Weins erfahren Sie im Weinmuseum in Kientzheim, und die 46 Weinfußwege laden zum Erkunden der Weinberge zu Fuß ein.
Kulinarische Entdeckungen im Elsass
Die elsässische Küche ist ein wesentlicher Teil des regionalen Charmes und bietet eine Fülle an herzhaften und süßen Spezialitäten.
Das international berühmte Sauerkraut ist ein Eckpfeiler der elsässischen Gastronomie. Die Zubereitung ist eine Kunst für sich, die mit sorgfältig geputztem und geschnittenem Kraut beginnt, das mit Wacholder fermentiert wird. Traditionell wird es mit Speck und Kartoffeln geschmort und passt hervorragend zu elsässischem Bier oder Weißwein.
Ein echtes Symbol der elsässischen Bäckerei ist die Salzbretzel. Ihre Ursprünge sind sagenumwoben, aber ihre Form, die an die Sonne erinnert, ist unverwechselbar. Im Wasser pochiert und gebacken, ist sie ein beliebter Snack, besonders zum Aperitif mit Picon Bière.
Picon Bière ist ein traditionelles Aperitif-Getränk, eine karamellfarbene Flüssigkeit, die im Elsass, Nordfrankreich und Belgien üblicherweise mit Bier gemischt wird.
Die Region ist zudem berühmt für ihre vielfältigen Wurstwaren. Besonders typisch ist „das Knack“, eine gekochte Wurst, deren Name das Geräusch beim Zerbeißen beschreibt. Es gibt aber auch viele andere Sorten wie Würstchen mit Bier, Schinken- oder Blutwurst, geräucherte Wurstwaren und Leberwurst.
Flussfische spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in der elsässischen Küche. Die Flüsse der Vogesen sind reich an Forellen und Hechten, während im Sundgau oft Karpfen serviert wird. Fisch wird oft mit Kartoffeln, Zitrone und einem Glas Riesling genossen. Die Popularität des Karpfens hat sogar zur „Straße des Karpfens-Pommesfrites“ im Sundgau geführt. Im Ried ist die „Elsässische Fischsuppe“, eine Bouillabaisse mit Hecht, Aal, Schleien und Karpfen, eine Spezialität.
Le Baeckeofe ist ein traditionelles Eintopfgericht, das früher am Waschtag zubereitet wurde, um es über Nacht im Ofen des Bäckers garen zu lassen. Es besteht aus verschiedenen Fleischsorten (Schwein, Rind, Schaf, manchmal Gans), die über Nacht in trockenem elsässischem Weißwein mariniert und dann langsam mit Kartoffeln, Zwiebeln und Karotten in einem speziellen Tontopf aus Soufflenheim geschmort werden.
Der Munsterkäse, beheimatet im gleichnamigen Tal, ist ein Referenzkäse des Elsass. Von Benediktinermönchen entwickelt, ist dieser runde Weichkäse mit orangefarbener Kruste und typischem, starkem Geruch ein Muss. Er wird pur, mit Kümmel oder im Bibelasskäs (weißer Käse mit Munster und heißen Kartoffeln) genossen.
Der Kougelhof ist ein berühmter Kuchen, eine Art Brioche, dessen Form an eine erhobene Kugel erinnert. Legenden ranken sich um seine Entstehung. Heute ist er ein beliebtes Gebäck, oft zum Frühstück oder Kaffee.
Der Flammkuchen (Tarte Flambée) ist eine Art elsässische Pizza. Ursprünglich in Kochersberg für das Mittagessen zubereitet, war er lange Zeit nur für Besitzer von Brotofen zugänglich. Ein dünner Teigfladen wird mit Sahne, Zwiebeln und Speckwürfeln belegt und kurz bei hoher Hitze in den ersten Flammen des Ofens gebacken – daher der Name „Torte aus den Flammen“. Heute ist er ein überaus populäres Gericht, das in fast jeder Brasserie und jedem Restaurant angeboten wird.
Häufig gestellte Fragen zum Elsass
Was ist typisches Essen im Elsass?
Wenn man von den Spezialitäten aus dem Elsass spricht, dann ist das Sauerkraut international am bekanntesten. Die elsässischen Experten legen Wert auf die sorgfältige Zubereitung mit Wacholder und das langsame Schmoren mit Speck und Kartoffeln. Dazu passt hervorragend elsässisches Bier oder Weißwein.
Was sind beliebte elsässische Spezialitäten?
Das Elsass bietet eine reiche kulinarische Vielfalt. Neben dem berühmten Sauerkraut gehören die Salzbretzel, die oft zum Aperitif mit Picon Bière genossen wird, zu den Symbolen der Region. Wurstwaren, insbesondere „das Knack“, sind sehr beliebt. Flussfische wie Forellen, Hechte und Karpfen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, oft serviert mit Riesling. Herzhafte Eintöpfe wie Le Baeckeofe, der aromatische Munsterkäse (oft als Bibelasskäs), der süße Kougelhof und natürlich der allgegenwärtige Flammkuchen (Tarte Flambée) sind weitere unverzichtbare Bestandteile der elsässischen Küche, die man unbedingt probieren sollte.
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