Was ist der Unterschied zwischen einem Gasthaus und einem Restaurant?

Gastgewerbe Österreich: Arten & Unterschiede

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Die Welt der Gastronomie in Österreich ist facettenreich und bietet eine breite Palette an Erlebnissen für jeden Geschmack. Von der schnellen Stärkung zwischendurch bis zum ausgedehnten Fine-Dining-Erlebnis – für jeden Anlass gibt es den passenden Ort. Doch was genau unterscheidet eigentlich die verschiedenen Arten von Gastronomiebetrieben? Insbesondere stellt sich oft die Frage: Was ist der genaue Unterschied zwischen einem traditionellen Gasthaus und einem modernen Restaurant? In Österreich gibt es klare Definitionen für die unterschiedlichen Gastgewerbe Betriebsarten, die von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) festgelegt werden. Diese Unterscheidungen sind nicht nur für Gäste interessant, um das passende Angebot zu finden, sondern vor allem für Gastronomen essenziell, um die spezifischen Anforderungen und Bestimmungen ihrer Betriebsart zu kennen und einzuhalten. Tauchen wir ein in die spannende Welt der österreichischen Gastronomie und beleuchten die wichtigsten Betriebsarten im Detail.

Was ist der Unterschied zwischen einem Gasthaus und einem Restaurant?
Hinsichtlich der Qualität bietet ein Gasthaus niedrigere Standards als ein Restaurant. In der Regel ein Ladengeschäft mit Theke zur Ausgabe von kleinen Mahlzeiten. Gäste halten sich hier meist vorrübergehend auf. Gastgewerbe Betriebsart, die keine oder besonders wenig Sitzgelegenheiten bietet.

Als Gastronomie wird grundsätzlich die gesamte Branche bezeichnet, deren Hauptfokus auf der Bewirtung und Verpflegung von Gästen liegt. Innerhalb dieser Branche gibt es, wie bereits erwähnt, eine Vielzahl unterschiedlicher Betriebsformen. Diese Vielfalt spiegelt sich in den verschiedenen Gastgewerbe Betriebsarten wider, die speziell für Österreich definiert sind.

Das Verständnis dieser Betriebsarten ist von großer Bedeutung, da jede Art spezifische Anforderungen an den Gastronomen stellt. Ob es um das Angebot an Speisen und Getränken, die Einrichtung, die Zielgruppe oder sogar die erlaubten Öffnungszeiten geht – die Betriebsart bestimmt den Rahmen, in dem sich ein Gastronomiebetrieb bewegt. Wer sich also als Gastronom in Österreich niederlassen möchte, muss genau wissen, welche Betriebsart er anstrebt, um alle relevanten Gastgewerbe-Bestimmungen korrekt umsetzen zu können.

Was genau versteht man unter Betriebsart im Gastgewerbe?

Der Begriff Betriebsart im Gastgewerbe fasst verschiedene Arten von Gastronomiebetrieben zusammen, die sich jeweils auf unterschiedliche Zielgruppen oder spezifische Angebote spezialisiert haben. Vereinfacht gesagt, erhält der Gast in einem gastgewerblichen Betrieb je nach Betriebsart einen ganz bestimmten Service und eine darauf abgestimmte Erfahrung. Diese Spezialisierung ermöglicht es Betrieben, sich am Markt zu positionieren und den Erwartungen ihrer Gäste gezielt gerecht zu werden.

Die Bedeutung der Betriebsart für Gastronomen

Die Wahl und das Wissen um die korrekte Einordnung der eigenen Gastgewerbe Betriebsart sind für jeden Gastronomen in Österreich fundamental. Durch die spezifische Art des Betriebs ergeben sich unterschiedliche rechtliche und organisatorische Anforderungen. Beispielsweise sind die Vorschriften bezüglich der Ausstattung, der Hygiene, der angebotenen Produktpalette und nicht zuletzt der zulässigen Öffnungszeiten (Sperrzeiten) direkt an die Betriebsart geknüpft. Ein Gastronom muss daher seine Betriebsart genau kennen, um sicherzustellen, dass er alle gesetzlichen Bestimmungen des Gastgewerbegesetzes einhält. Dies schafft Rechtssicherheit und ist die Basis für einen erfolgreichen Betrieb.

Die 11 wichtigsten Gastgewerbe Betriebsarten in Österreich

Die WKO definiert insgesamt 11 grundlegende Betriebsarten im Gastronomiegewerbe. Diese unterscheiden sich primär hinsichtlich ihres Angebots an Speisen und Getränken sowie der primären Zielgruppe und der Art des Erlebnisses, das sie bieten. Ein Überblick über diese Arten ist unerlässlich, um die Struktur des österreichischen Gastgewerbes zu verstehen. Die wichtigsten dieser Betriebsarten, zusammen mit ihren charakteristischen Merkmalen und den typischen Sperrzeiten, sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Betriebsart GastgewerbeBeschreibungSperrzeiten (Typisch)
RestaurantGastrobetrieb, bei dem der Verzehr von Speisen und Getränken an Ort und Stelle im Vordergrund steht. Das Angebot liegt üblicherweise über dem Mindeststandard, und der Gast nimmt die Waren in den Räumlichkeiten des Betriebs ein.Früheste Aufsperrstunde: 6 Uhr
Späteste Sperrstunde: 2 Uhr
GasthausDiese Art des Gastgewerbes dient ebenfalls primär der Einnahme von Mahlzeiten. Im Vergleich zum Restaurant bietet ein Gasthaus typischerweise niedrigere Standards hinsichtlich Qualität und Service, oft aber ein familiäres und traditionelles Ambiente.Früheste Aufsperrstunde: 6 Uhr
Späteste Sperrstunde: 2 Uhr
BuffetIn der Regel ein Ladengeschäft mit einer Theke zur Ausgabe von kleineren Mahlzeiten oder Imbissen. Gäste halten sich hier meist nur vorübergehend auf, der Fokus liegt auf schneller Verpflegung.Früheste Aufsperrstunde: 6 Uhr
Späteste Sperrstunde: 24 Uhr
ImbissGastgewerbe Betriebsart, die entweder gar keine oder nur sehr wenige Sitzgelegenheiten anbietet. Das Angebot kann dennoch reichhaltig sein. Waren werden entweder vor Ort (im Stehen oder an wenigen Plätzen) konsumiert oder zum Mitnehmen ausgegeben.Früheste Aufsperrstunde: 6 Uhr
Späteste Sperrstunde: 24 Uhr
BarCharakteristisch ist eine spezifische Einrichtung, wobei das Schankpult oft den zentralen Punkt bildet. Der Fokus liegt auf der Ausschank und dem Konsum von Getränken, insbesondere alkoholischen.Früheste Aufsperrstunde: 10 Uhr
Späteste Sperrstunde: 4 Uhr
Diskothek & Clubbing LoungeBetriebsart, die durch Tanzmusik und den Konsum von Getränken vor Ort gekennzeichnet ist. Oft wird auch ein erweitertes Unterhaltungsprogramm geboten. Diskotheken haben meist eine Tanzfläche und richten sich oft an ein jüngeres Publikum. Clubbing Lounges legen mehr Wert auf Ambiente und Musik, haben aber in der Regel keine dedizierte Tanzfläche.Früheste Aufsperrstunde: 10 Uhr
Späteste Sperrstunde: 6 Uhr
EissalonGastgewerbebetrieb, der sich auf die Herstellung und den Verkauf einer großen Auswahl an Speiseeis spezialisiert hat. Gäste können das Eis vor Ort genießen oder es zum Mitnehmen bestellen.Früheste Aufsperrstunde: 6 Uhr
Späteste Sperrstunde: 2 Uhr
Weinschenke und WeinstubeDer Schwerpunkt liegt hier auf der Ausschank von Wein. Oft werden Weine von lokalen Winzern bezogen. Speisen werden üblicherweise kalt serviert, wie Käse, Wurst oder Brot.Früheste Aufsperrstunde: 6 Uhr
Späteste Sperrstunde: 24 Uhr
BranntweinschenkeIn dieser Betriebsart werden primär gebrannte alkoholische Getränke ausgeschenkt. Der Fokus liegt oft auf einer schnellen Bedienung der Gäste.Früheste Aufsperrstunde: 5 Uhr
Späteste Sperrstunde: 19 Uhr
HeurigenbuffetGastgewerbebetrieb mit eingeschränkten Befugnissen, oft zur Ergänzung eines Buschenschanks. Dient der Verabreichung einfacher Speisen und Getränke im Rahmen eines Heurigenbetriebs.Früheste Aufsperrstunde: 6 Uhr
Späteste Sperrstunde: 24 Uhr
Freies Gewerbe (Gastgewerbe)Umfasst Gastgewerbebetriebe, die Speisen einfacher Art sowie nichtalkoholische Getränke anbieten. Für Details und Ausnahmen ist die Gewerbeordnung (§ 111 Abs, 2 Ziff 3 GewO) maßgeblich.Früheste Aufsperrstunde: 6 Uhr
Späteste Sperrstunde: 24 Uhr

Es ist wichtig zu beachten, dass die angegebenen Sperrzeiten typische Rahmenbedingungen darstellen. Je nach Bundesland, Gemeinde oder spezifischer Verordnung vor Ort kann es zu Abweichungen kommen. Gastronomen müssen sich daher immer über die lokal gültigen Bestimmungen informieren.

Betriebsarten im Detailvergleich: Restaurant vs. Gasthaus

Die Unterscheidung zwischen einem Restaurant und einem Gasthaus ist eine der am häufigsten nachgefragten im österreichischen Gastgewerbe. Beide dienen primär der Einnahme von Mahlzeiten, doch es gibt feine, aber wichtige Unterschiede, die ihre Definitionen als separate Betriebsarten rechtfertigen.

Das Restaurant zeichnet sich laut Definition als Gastrobetrieb aus, bei dem der Verzehr an Ort und Stelle im Vordergrund steht. Das bedeutet, die Gäste nehmen ihre Speisen und Getränke innerhalb der Räumlichkeiten des Betriebs ein. Ein entscheidendes Merkmal des Restaurants ist, dass das Angebot in der Regel über dem Mindeststandard liegt. Dies bezieht sich sowohl auf die Qualität der Speisen und Getränke als auch auf den Service und das Ambiente. Restaurants sind oft spezialisierter, bieten eine breitere oder raffiniertere Auswahl an Gerichten und legen Wert auf eine bestimmte Art der Einrichtung und Präsentation. Innerhalb der Kategorie Restaurant gibt es wiederum verschiedene Ausprägungen, wie à la carte-Restaurants mit Bedienung am Tisch, Buffet-Restaurants mit Selbstbedienung oder auch Fast-Food-Restaurants mit schnellem Service.

Ein Gasthaus dient ebenfalls primär der Einnahme von Mahlzeiten. Der Hauptunterschied zum Restaurant liegt in den Standards: Ein Gasthaus bietet hinsichtlich Qualität und Service typischerweise niedrigere Standards als ein Restaurant. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig schlechtere Qualität, sondern oft eine Konzentration auf traditionelle, regionale Küche in einem meist bodenständigeren und familiäreren Ambiente. Das Gasthaus verkörpert oft die traditionelle, gemütliche österreichische Wirtshauskultur, wo Geselligkeit und regionale Spezialitäten im Vordergrund stehen. Während ein Restaurant oft ein spezifisches kulinarisches Erlebnis oder eine bestimmte Küche zelebriert, steht im Gasthaus oft die gutbürgerliche Küche und eine ungezwungene Atmosphäre im Mittelpunkt.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Während das Restaurant für ein gehobeneres oder spezialisiertes kulinarisches Erlebnis mit entsprechenden Standards steht, verkörpert das Gasthaus oft die traditionelle, gemütliche Esskultur mit Fokus auf regionale Gerichte und ein familiäres Umfeld, typischerweise auf einem etwas einfacheren Qualitäts- und Serviceniveau als ein Restaurant.

Weitere wichtige Betriebsarten kurz erläutert

Neben Restaurants und Gasthäusern gibt es weitere Betriebsarten mit spezifischen Merkmalen:

  • Bars: Spezialisieren sich auf die Ausschank von Getränken. Ihre Einrichtung ist oft charakteristisch, mit einem zentralen Schankpult. Das Ambiente und die Getränkeauswahl stehen im Fokus.
  • Buffets und Imbisse: Sind auf schnelle Verpflegung ausgerichtet. Buffets haben oft eine Theke, während Imbisse nur wenige oder keine Sitzplätze bieten und oft Speisen zum Mitnehmen anbieten.
  • Diskotheken & Clubbing Lounges: Dienen der Unterhaltung, oft mit Musik und Tanz (in Diskotheken). Der Getränkeverkauf ist hier ein zentraler Bestandteil.
  • Eissalons: Konzentrieren sich ausschließlich auf die Herstellung und den Verkauf von Speiseeis.
  • Weinschenken und Weinstuben: Legen den Schwerpunkt auf den Ausschank von Wein, oft ergänzt durch kalte Speisen.
  • Branntweinschenken: Spezialisieren sich auf gebrannte Getränke und sind oft auf schnelle Abfertigung ausgerichtet.
  • Heurigenbuffets: Ergänzen Heurigenbetriebe mit einem eingeschränkten Angebot.
  • Freies Gewerbe: Eine breitere Kategorie für Betriebe mit sehr einfachen Speisen und nichtalkoholischen Getränken.

Zentrale Begriffe im österreichischen Gastgewerbe: Ausschankgenehmigung und Verabreichungsplatz

Zwei weitere wichtige Begriffe im Kontext des österreichischen Gastgewerbes sind die Ausschankgenehmigung und der Verabreichungsplatz.

Welche Restaurants gibt es im Europa-Park Erlebnis-Resort?
UNSERE RESTAURANTSTeilweise geöffnet. Ammolite - The Lighthouse Restaurant. ...Geöffnet. Antica Roma. ...Bierkeller. Gemütlich und genussreich im klösterlichen Gewölbe.Teilweise geöffnet. Bodega Mexican Bar & Lounge. ...Geöffnet. Bubba Svens. ...Geöffnet. Captain's Finest. ...geschlossen. Diner Station. ...Don Quichotte goes TEX-MEX.

Eine Ausschankgenehmigung ist für Gastronomen unerlässlich, die in ihrem Betrieb alkoholische Getränke ausschenken möchten. Die Erteilung dieser Genehmigung ist an klare Regelungen gebunden, die von der WKO und der Gewerbeordnung festgelegt sind. Ein zentrales Kriterium für die Erteilung ist oft der Nachweis der Befähigung des Gastronomen, was die sachgemäße Führung eines Betriebs, in dem Alkohol ausgeschenkt wird, sicherstellen soll. Ohne diese Genehmigung ist der Verkauf und Ausschank von Alkohol nicht gestattet.

Der Verabreichungsplatz bezeichnet im Gastgewerbe den Ort innerhalb des Betriebs, an dem alkoholische Getränke an die Gäste ausgegeben und konsumiert werden. Bei der Planung und Gestaltung eines Gastronomiebetriebs, insbesondere wenn Alkohol ausgeschenkt werden soll, muss dieser Verabreichungsplatz berücksichtigt werden. Er muss funktional gestaltet sein und oft räumlich mit Bereichen wie der Gastronomieküche, dem Gastraum oder einer spezifischen Gastzone verbunden sein. Ein Verabreichungsplatz kann Elemente wie einen Ausschankbereich und einen Gastronomietresen umfassen. Er ist der definierte Bereich, an dem die Bewirtung mit alkoholischen Getränken stattfindet.

Häufig gestellte Fragen zu Gastgewerbe Betriebsarten in Österreich

Beim Thema Gastgewerbe Betriebsarten in Österreich tauchen immer wieder ähnliche Fragen auf. Hier beantworten wir einige davon:

Ist ein Restaurant ein Gewerbebetrieb?

Ja, ein Restaurant gehört in der Gastronomie zu den Gastgewerbe Betriebsarten und ist somit ein Gewerbebetrieb im Sinne der österreichischen Gewerbeordnung. Gastwirte, die ein Restaurant betreiben, müssen alle damit verbundenen gewerberechtlichen Bestimmungen einhalten.

Was versteht man unter einer Bar?

Eine Bar ist eine spezifische Betriebsart im Gastgewerbe, die sich primär auf die Ausschank und den Verkauf von Getränken, oft mit einem Fokus auf alkoholische Getränke, spezialisiert. Charakteristisch sind oft die Einrichtung mit einem zentralen Schankpult und ein Ambiente, das zum Verweilen bei Getränken einlädt.

Was ist der Unterschied zwischen einer Bar und einer Kneipe?

Laut einer gängigen Unterscheidung in Österreich liegt der Unterschied darin, dass in Bars, im Gegensatz zu typischen Kneipen, auch getanzt werden darf. Bars sind oft auf lautere Musik und den Ausschank alkoholischer Getränke ausgelegt, was sie von traditionellen Kneipen unterscheidet.

Was zählt als Clubbing Lounge?

Clubbing Lounges sind eine Form der Betriebsart Diskothek & Clubbing Lounge. Sie zeichnen sich oft durch eine exklusive Ausrichtung, ein breites Getränkeangebot und Musik aus. Im Gegensatz zu Diskotheken verfügen Clubbing Lounges in der Regel jedoch nicht über eine separate, dedizierte Tanzfläche. Der Fokus liegt mehr auf Ambiente, Musik und Konsum.

Was ist der Hauptunterschied zwischen einem Restaurant und einem Gasthaus?

Der Hauptunterschied liegt im Standard und Fokus. Restaurants haben üblicherweise ein spezifischeres oder gehobeneres Angebot an Speisen und Getränken und legen Wert auf höhere Qualitäts- und Servicestandards sowie oft ein bestimmtes Konzept. Gasthäuser konzentrieren sich primär auf die Einnahme von Mahlzeiten, bieten aber meist niedrigere Standards als Restaurants und setzen oft auf ein familiäres, gemütliches Ambiente und traditionelle, regionale Küche.

Wer bekommt eine Ausschankgenehmigung?

Eine Ausschankgenehmigung wird Gastronomen erteilt, die in ihrem Gastronomiebetrieb alkoholische Getränke ausschenken möchten. Die Erteilung ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden, wozu in der Regel ein Befähigungsnachweis gehört, der die Eignung zur Führung eines solchen Betriebs belegt. Die genauen Kriterien sind in den relevanten Gesetzen und Verordnungen der WKO festgelegt.

Was ist ein Verabreichungsplatz?

Ein Verabreichungsplatz ist der spezifische Bereich innerhalb eines Gastgewerbebetriebs, der für die Ausgabe und den Konsum von alkoholischen Getränken vorgesehen ist. Er muss funktional gestaltet sein und oft bestimmte räumliche und technische Anforderungen erfüllen, um den Ausschank ordnungsgemäß zu ermöglichen.

Fazit: Die Kenntnis der Betriebsarten ist entscheidend

Für jeden, der im Gastgewerbe in Österreich tätig ist oder tätig sein möchte, ist die genaue Kenntnis der verschiedenen Betriebsarten unerlässlich. Sie bilden die Grundlage für die korrekte Planung, Organisation und Führung eines Gastronomiebetriebs. Ob Sie ein Restaurant, ein Gasthaus, eine Bar oder einen Imbiss betreiben – jede Betriebsart hat ihre spezifischen Anforderungen, Chancen und Herausforderungen. Sich eingehend über die eigene Betriebsart zu informieren und alle damit verbundenen Bestimmungen zu kennen, ist der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zum Erfolg im österreichischen Gastgewerbe.

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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