Wo muss man in Köln gegessen haben?

Mission Impossible 7: Das Aquarium-Restaurant?

Rating: 4.94 (7393 votes)

Die Spannung war riesig, das Warten hat ein Ende: Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins ist in den Kinos gestartet. Tom Cruise kehrt einmal mehr in seiner Paraderolle als Ethan Hunt zurück, und das bedeutet auch, dass Europa wieder einmal zur spektakulären Bühne für atemberaubende Action wird. Die neueste Mission des IMF-Teams führt uns an einige der ikonischsten und landschaftlich reizvollsten Orte des Kontinents. Doch eine Frage brennt vielen Fans auf den Lippen: Gibt es das einzigartige Aquarium-Restaurant, das im Film eine so prominente Rolle spielt, wirklich?

Die Welt von Mission: Impossible lebt von einer Mischung aus unglaublicher Action, globalen Schauplätzen und oft auch von beeindruckenden Sets, die so realistisch wirken, dass man sie für echt halten könnte. Das Aquarium-Restaurant in Dead Reckoning Teil Eins ist ein perfektes Beispiel dafür. Mit seinen riesigen Wasserbecken und der Unterwasseratmosphäre fängt es sofort die Aufmerksamkeit des Zuschauers ein und bildet den Hintergrund für eine denkwürdige Szene. Angesichts der Detailtreue und der filmischen Magie ist es verständlich, dass sich viele fragen, ob man dieses Restaurant tatsächlich besuchen kann.

Gibt es das Aquarium-Restaurant in Mission Impossible wirklich?
Gibt es das Aquarium-Restaurant aus Mission: Impossible wirklich? Leider wurde das Restaurant Akvárium für den Film auf einem Londoner Studio-Set gebaut . Das sollte Sie aber nicht davon abhalten, mit dem Zug von Wien oder Berlin nach Prag zu fahren, wo es am Altstädter Ring viele tolle Restaurants gibt.

Das Rätsel um das Aquarium-Restaurant

Leider müssen wir die Fans an dieser Stelle enttäuschen, aber auch Klarheit schaffen. Das eindrucksvolle Akvárium-Restaurant, wie es im Film zu sehen ist, existiert in der realen Welt nicht. Es wurde speziell für die Dreharbeiten zu Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins entworfen und als aufwendiges Filmset in einem Londoner Studio aufgebaut. Was auf der Leinwand so überzeugend und luxuriös wirkt, ist das Ergebnis von cleverem Set-Design, Spezialeffekten und der Magie Hollywoods.

Diese Information mag für einige eine kleine Ernüchterung sein, besonders für diejenigen, die gehofft hatten, in die Fußstapfen von Ethan Hunt zu treten und vielleicht sogar in diesem außergewöhnlichen Ambiente zu speisen. Doch die Tatsache, dass das Restaurant ein Filmset ist, mindert keineswegs die Leistung der Filmemacher, die eine so glaubwürdige und visuell beeindruckende Location erschaffen haben. Es zeigt vielmehr, wie viel Aufwand betrieben wird, um die Welt von Mission: Impossible zum Leben zu erwecken.

Obwohl das Aquarium-Restaurant fiktiv ist, bietet der Film eine Fülle von realen Schauplätzen in Europa, die man tatsächlich besuchen kann. Die Macher von Mission: Impossible sind Meister darin, die Schönheit und Vielfalt des Kontinents zu nutzen, um ihren Geschichten eine authentische und visuell ansprechende Kulisse zu geben. Von majestätischen Fjorden bis hin zu historischen Stadtzentren – die Drehorte von Mission: Impossible 7 sind ebenso spektakulär wie die Action selbst.

Auf den Spuren von Ethan Hunt: Echte Drehorte in Mission: Impossible 7

Während das Akvárium-Restaurant eine Illusion ist, hat Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins an zahlreichen realen Orten in Europa gedreht. Die Reise des IMF-Teams führt uns durch verschiedene Länder, die alle ihren eigenen Charakter und ihre eigene Geschichte mitbringen und dem Film eine unglaubliche Tiefe verleihen.

Norwegen: Majestätische Fjorde und atemberaubende Stunts

Der Film beginnt mit spektakulären Aufnahmen aus Norwegen. Die Regionen Hellesylt und Møre og Romsdal liefern die Kulisse für einige der beeindruckendsten Szenen. Norwegens Fjorde sind weltberühmt für ihre dramatische Schönheit, steilen Klippen und das tiefe, blaue Wasser. Diese Landschaften bilden den perfekten Hintergrund für einen Film, der sich durch seine gewaltigen Ausmaße auszeichnet.

Hier wurde auch einer der verrücktesten Stunts gedreht, den Tom Cruise je gemacht hat: der Motorradsprung von einer Klippe. Vom Helsetkopen-Berg in Hellesylt fuhr Cruise mit einem Motorrad in die Tiefe, bevor er einen Base-Jump durchführte und anschließend auf einen fahrenden Zug sprang. Dieser Stunt, der am ersten Drehtag von Cruise für den Film gefilmt wurde, ist ein Beweis für das Engagement des Schauspielers für Authentizität und seine Bereitschaft, an seine Grenzen zu gehen. Während wir natürlich sicherere Wege empfehlen, einen Zug zu erreichen, unterstreicht dieser Ort die spektakuläre Natur Norwegens.

Italien: Romantische Städte und Verfolgungsjagden

Italien spielt einmal mehr eine zentrale Rolle in Mission: Impossible. Sowohl Venedig als auch Rom dienen als Schauplätze für wichtige Szenen. Venedigs verwinkelte Gassen, Kanäle und historische Gebäude wie der Dogenpalast (Ponte Minich) bieten eine einzigartige Atmosphäre für Verfolgungsjagden und geheime Treffen. Die Stadt der Liebe wird so zur Stadt der Action.

Auch Rom, die Ewige Stadt, ist prominent vertreten. Die Spanische Treppe (Spanish Steps), ein Wahrzeichen Roms, wird zum Schauplatz dramatischer Ereignisse. Es ist fast schade, dass Ethan Hunt und sein Team diese atemberaubenden Orte nicht in Ruhe genießen können, sondern ständig um ihr Leben kämpfen müssen. Doch gerade der Kontrast zwischen der zeitlosen Schönheit Italiens und der modernen, rasanten Action macht die Szenen so fesselnd.

Vereinigtes Königreich: Mehr als nur London

Auch das Vereinigte Königreich lieferte entscheidende Drehorte für Mission: Impossible 7, und das nicht nur in der Metropole London. Die Filmarbeiten erstreckten sich über verschiedene Regionen, darunter Bedfordshire, North Yorkshire, Derbyshire und Birmingham.

Besonders interessant für Bahnliebhaber: Die Birmingham Central Rail Station diente als Kulisse für die Innenaufnahmen des Abu Dhabi International Airport im Film. Ein cleverer Trick des Filmteams, der zeigt, wie reale Orte durch filmische Mittel verwandelt werden können.

In Derbyshire wurde der Darlton Quarry in Stoney Middleton für die Zugunfallsequenz genutzt. Die Vorstellung, dass echte Bahnwaggons hier ihr dramatisches Ende fanden, mag für manche schmerzlich sein, aber die Szene ist zweifellos visuell eindrucksvoll und ein wichtiger Teil der Handlung.

Der ikonische Motorrad-Stunt: Wo wurde er gefilmt?

Wie bereits erwähnt, wurde der spektakuläre Motorradsprung, der im Vorfeld des Films für so viel Aufsehen sorgte, in Norwegen gedreht. Genauer gesagt, sprang Tom Cruise vom Helsetkopen-Berg in Hellesylt. Dieser Ort in Møre og Romsdal bot die perfekte natürliche Rampe für diesen waghalsigen Stunt. Es ist ein Beweis für die Hingabe des Teams, echte Action an realen, beeindruckenden Orten zu filmen, anstatt sich ausschließlich auf Studioarbeit zu verlassen. Der Stunt, der Base-Jumping mit einem Motorradsprung und dem anschließenden Landen auf einem Zug kombiniert, ist eine der aufwendigsten Actionszenen der Filmgeschichte und macht Helsetkopen zu einem ikonischen Ort für Filmfans.

Das Pub am Ende des Films: Eine reale Location

Während das Aquarium-Restaurant eine Fiktion ist, gibt es am Ende des Films ein weiteres Etablissement, das real ist. Das Pub, das im Finale von Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins zu sehen ist, existiert tatsächlich in London. Es handelt sich um The Anchor - Bankside. Dieses traditionelle Pub befindet sich am Südufer der Themse, eingebettet zwischen der Southwark Bridge und der Cannon Street Railway Bridge.

Für Filmfans, die diesen Ort besuchen möchten, ist er leicht erreichbar. Man nimmt die U-Bahn (Underground) bis zur Station London Bridge und geht dann nur wenige Schritte nach Westen entlang des Flusses. Im Gegensatz zum nicht-existenten Aquarium-Restaurant kann man hier tatsächlich ein Getränk genießen und die Atmosphäre aufsaugen, in der ein Teil des Films spielt.

Mission: Impossible und Europa – Eine lange Geschichte

Mission: Impossible hat eine tiefe Verbindung zu Europa. Fast jeder Film der Reihe hat den Kontinent als wichtige Kulisse genutzt, abgesehen von Mission: Impossible II, der hauptsächlich in den USA und Australien gedreht wurde. Diese Tradition setzt sich in Dead Reckoning Teil Eins fort und zeigt die Vielfalt europäischer Städte und Landschaften.

Einige der denkwürdigsten europäischen Drehorte aus früheren Mission: Impossible Filmen umfassen:

  • Neapel, Italien | Mission: Impossible III: Obwohl Neapel 140 Meilen entfernt liegt, diente der Königspalast von Caserta als beeindruckender Ersatz für den Vatikan. Rom war ebenfalls ein wichtiger Schauplatz. Ein Tagesausflug von Rom nach Caserta, um den 'falschen Vatikan' zu sehen, ist tatsächlich gut machbar.
  • Prag, Tschechische Republik | Mission: Impossible - Ghost Protocol: Prag war erneut dabei. Der Hauptbahnhof (Hlavni-Nadrazi) diente als Kulisse für den Budapester Keleti Bahnhof (dessen Äußeres ebenfalls kurz im Film zu sehen ist). Beide Städte sind per Zugreise gut verbunden.
  • Wien, Österreich | Mission: Impossible - Rogue Nation: Die Wiener Staatsoper ist ein absolutes Highlight und spielte eine wichtige Rolle in diesem Film. Begleitet von Musik der Wiener Philharmoniker bot sie eine elegante und dramatische Szene. Wiens Hauptbahnhof ist ein zentraler Knotenpunkt für Zugreisen in Mitteleuropa.
  • Paris, Frankreich | Mission: Impossible - Fallout: Obwohl der HALO-Sprung von Tom Cruise technisch über Abu Dhabi stattfand, 'landete' er durch die Magie des Films in Paris. Wahrzeichen wie die Seine und der Arc de Triomphe boten die unverkennbare Pariser Kulisse für spannende Verfolgungsjagden.

Diese Liste zeigt, wie sehr Mission: Impossible von der architektonischen Schönheit und den unterschiedlichen Landschaften Europas profitiert, um seine komplexen und globalen Geschichten zu erzählen.

Vergleich: Filmische Illusion vs. Reale Schauplätze

Um die Unterscheidung zwischen den extra für den Film gebauten Kulissen und den realen Orten zu verdeutlichen, hier eine kleine Übersicht:

LocationFilmischer Zweck in M:I7RealitätZustand
Das Aquarium-RestaurantSchauplatz für eine zentrale SzeneExistiert nicht realFilmset in London
Helsetkopen Berg, Hellesylt, NorwegenStartpunkt für den Motorrad-StuntExistiert realNatürlicher Berg
Venedig, ItalienSchauplatz für Verfolgungsjagden, TreffenExistiert realHistorische Stadt
Rom, Italien (Spanische Treppe, etc.)Schauplatz für Action-SequenzenExistiert realHistorische Stadt
Birmingham Central Rail Station, UKKulisse für Abu Dhabi Flughafen (Innen)Existiert realEchter Bahnhof
Darlton Quarry, Stoney Middleton, UKSchauplatz für ZugunfallExistiert realEchter Steinbruch
The Anchor - Bankside Pub, London, UKSchauplatz für das FinaleExistiert realEchtes Pub

Diese Tabelle verdeutlicht, dass Mission: Impossible 7 eine geschickte Mischung aus sorgfältig konstruierten Sets und der Nutzung der beeindruckenden realen Welt ist. Obwohl das luxuriöse Aquarium-Restaurant nur auf der Leinwand existiert, sind viele andere markante Orte für Fans zugänglich.

FAQ: Ihre Fragen zu den Drehorten von Mission: Impossible 7

Hier beantworten wir einige häufig gestellte Fragen zu den Schauplätzen von Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins:

Ist das Aquarium-Restaurant in Mission: Impossible 7 echt?

Nein, das Aquarium-Restaurant, das im Film zu sehen ist, ist ein speziell für den Film gebautes Set in einem Londoner Studio. Es existiert nicht als reales Restaurant, das man besuchen könnte.

Wo wurde der spektakuläre Motorrad-Stunt gefilmt?

Der berühmte Motorradsprung von Tom Cruise wurde vom Helsetkopen-Berg in Hellesylt, Norwegen, gefilmt. Von dort sprang er mit dem Motorrad, führte einen Base-Jump durch und landete auf einem fahrenden Zug.

Welche europäischen Städte sind in Mission: Impossible 7 zu sehen?

Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins wurde unter anderem in Norwegen (Hellesylt, Møre og Romsdal), Italien (Venedig, Rom) und im Vereinigten Königreich (verschiedene Orte, darunter Birmingham und Derbyshire) gedreht.

Wurden auch frühere Mission: Impossible Filme in Europa gedreht?

Ja, Europa war mit Ausnahme von M:I-2 ein wiederkehrender und wichtiger Drehort für die Mission: Impossible Reihe. Filme wurden unter anderem in Italien (Neapel/Caserta), Tschechien (Prag), Österreich (Wien) und Frankreich (Paris) gedreht.

Gibt es ein reales Pub aus dem Film, das man besuchen kann?

Ja, das Pub am Ende des Films, The Anchor - Bankside, ist ein echtes Pub in London, das sich in der Nähe der London Bridge befindet und besucht werden kann.

Mission: Possible – Eine Reise zu den Drehorten per Zug

Das Faszinierende an vielen europäischen Drehorten der Mission: Impossible Reihe ist ihre gute Erreichbarkeit, oft sogar per Zug. Man braucht keinen Fallschirm oder ein Hochleistungsmotorrad, um viele dieser Orte zu besuchen. Europas ausgedehntes und effizientes Eisenbahnnetz verbindet viele der im Film gezeigten Städte.

Von Wien nach Prag? Eine einfache Zugfahrt. Von Prag nach Budapest (dessen Bahnhof kurz in Ghost Protocol zu sehen war)? Ebenfalls gut mit dem Zug machbar. Rom und Neapel in Italien sind ohnehin durch Hochgeschwindigkeitszüge verbunden. Selbst innerhalb des Vereinigten Königreichs sind Städte wie Birmingham und London hervorragend mit dem Zug erreichbar.

Eine Zugreise bietet eine entspannte und umweltfreundliche Möglichkeit, die Vielfalt Europas zu erleben und dabei einige der Schauplätze zu entdecken, an denen Ethan Hunt und sein Team die Welt gerettet haben (oder es zumindest versucht haben). Man kann die atemberaubenden Landschaften Norwegens erreichen, durch die historischen Gassen Venedigs schlendern, die Pracht Roms oder Wiens bewundern und das lebhafte London erkunden – alles mit dem Komfort und der Bequemlichkeit der Bahn.

Die Möglichkeit, diese realen Orte zu besuchen, schafft eine einzigartige Verbindung zwischen dem Filmerlebnis und der realen Welt. Es erlaubt Fans, die Dimensionen der Action besser zu verstehen und die Schönheit der Kulissen zu würdigen, die oft im Eifer des filmischen Gefechts nur kurz wahrgenommen werden. Es ist ein Beweis dafür, dass selbst in einer Welt voller digitaler Effekte die authentischen, realen Orte eine unersetzliche Rolle spielen.

Fazit: Die Mischung macht's

Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins ist ein Meisterwerk der Action, das auf einer beeindruckenden Mischung aus sorgfältig konstruierten Filmsets – wie dem fiktiven Aquarium-Restaurant – und der Nutzung spektakulärer realer Drehorte in ganz Europa basiert. Während das luxuriöse Unterwasserlokal nur in der Welt des Films existiert, laden die echten Schauplätze in Norwegen, Italien und Großbritannien dazu ein, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen.

Ob man nun die dramatischen Fjorde Norwegens bestaunen, durch die historischen Städte Italiens wandern oder die urbanen Landschaften des Vereinigten Königreichs erkunden möchte, die Welt von Mission: Impossible ist in vielerlei Hinsicht greifbar. Und das Beste daran: Viele dieser Orte sind bequem per Zug erreichbar, was eine eigene Art von 'Mission' ermöglicht – eine entspannte und spannende Reise auf den Spuren der wohl berühmtesten Geheimagenten der Kinogeschichte.

Hat dich der Artikel Mission Impossible 7: Das Aquarium-Restaurant? interessiert? Schau auch in die Kategorie Gastronomie rein – dort findest du mehr ähnliche Inhalte!

Avatar-Foto

Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

Go up