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Berlins Goldelse: Ein Muss in Mitte

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Wenn Sie Berlin Mitte erkunden, führt Sie ein gedachter Spaziergang vom Brandenburger Tor in westlicher Richtung entlang der berühmten Straße des 17. Juni. Schon bald erhebt sich in der Ferne ein markantes Wahrzeichen – die imposante Siegessäule. Dieses beeindruckende Denkmal, liebevoll von den Berlinern "Goldelse" genannt, ist nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch ein historisch bedeutsamer Punkt inmitten des weitläufigen Tiergartens, gelegen am geschäftigen "Großen Stern". Doch die Goldelse stand nicht immer an diesem prominenten Platz. Ihre Geschichte ist fast so faszinierend wie der Ausblick, den sie heute bietet.

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Zahlen der Italienische Restaurants nach BundeslandBundeslandAnzahlBerlin674Sachsen582Hamburg365Brandenburg313

Lage und erster Eindruck: Die Goldelse am Großen Stern

Die Siegessäule thront majestätisch auf einer Verkehrsinsel am Großen Stern, einem zentralen Kreisverkehr im Herzen des Tiergartens. Umgeben von Grünflächen und belebten Straßen, bildet sie einen natürlichen Mittelpunkt. Ihre goldene Figur an der Spitze glänzt schon von Weitem und zieht die Blicke auf sich. Sie ist ein unverwechselbarer Teil der Berliner Silhouette.

Ein Denkmal auf Reisen: Der Umzug der Siegessäule

Es mag überraschen, aber die Siegessäule befand sich ursprünglich an einem anderen Ort. Bis 1939 stand das Denkmal auf dem sogenannten „Königsplatz“, der sich in der Nähe des Reichstagsgebäudes befand. Im Zuge der städtebaulichen Umgestaltungspläne der Nationalsozialisten wurde die Siegessäule um nahezu zwei Kilometer an ihre heutige Position am Großen Stern versetzt. Dieser massive Umzug war ein logistisches Meisterwerk und veränderte das Stadtbild nachhaltig.

Unterirdischer Zugang und das Museum

Die Siegessäule steht auf einer Verkehrsinsel, die vom umliegenden Verkehr umflossen wird. Um sicher zum Denkmal zu gelangen, wurde eine Fußgängerunterführung gebaut. Diese Unterführung ermöglicht den bequemen Zugang zur Basis der Säule. Im Inneren der Siegessäule befindet sich ein kleines Museum, das die Geschichte und Bedeutung des Denkmals sowie die Hintergründe seiner Errichtung beleuchtet. Es ist ein interessanter Einblick, bevor man den Aufstieg zur Spitze beginnt.

Der Aufstieg zur Aussichtsplattform: Berlin aus der Vogelperspektive

Einer der Hauptgründe für einen Besuch der Siegessäule ist zweifellos die Möglichkeit, auf die Aussichtsplattform zu steigen. Über eine Wendeltreppe im Inneren der Säule erreicht man die Aussichtsplattform, die sich unterhalb der goldenen Skulptur, der Goldelse selbst, befindet. Der Aufstieg kann anstrengend sein, aber die Belohnung ist spektakulär.

Die Aussichtsplattform der Siegessäule ist, im Gegensatz zur Aussichtsplattform des Berliner Fernsehturms, eine offene Plattform. Das bedeutet, man steht unter freiem Himmel und hat einen unvermittelten Blick auf die Stadt. Von hier oben eröffnet sich ein herrliches Panorama über den Tiergarten, die Straße des 17. Juni und weit darüber hinaus. Man kann viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins erkennen, darunter das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, den Potsdamer Platz und bei gutem Wetter sogar entferntere Punkte. Der Blick von der Goldelse bietet eine einzigartige Perspektive auf die Stadt, die man von kaum einem anderen Ort so erleben kann.

Siegessäule vs. Fernsehturm: Ein Blickvergleich

Oft wird der Blick von der Siegessäule mit dem vom Berliner Fernsehturm verglichen. Beide bieten fantastische Ausblicke, unterscheiden sich jedoch grundlegend. Während der Fernsehturm eine geschlossene, klimatisierte Kugel in großer Höhe bietet, steht man auf der Siegessäulen-Aussichtsplattform an der frischen Luft und deutlich näher am Geschehen der Stadt. Die Höhe der Siegessäule ermöglicht einen detailreicheren Blick auf den unmittelbaren Bereich wie den Tiergarten, während der Fernsehturm einen weiten Überblick über die gesamte Metropole bietet. Die offene Plattform der Siegessäule ist für viele ein besonderes Erlebnis, das sich vom sterileren Blick aus einer geschlossenen Kabine unterscheidet.

Vergleich: Siegessäule und Fernsehturm (Aussichtsplattform)

MerkmalSiegessäuleFernsehturm
Lage der PlattformUnterhalb der SpitzeIn der Kugel
Art der PlattformOffenGeschlossen
BlickHerrlicher Blick über Stadt, Tiergarten, SehenswürdigkeitenWeitblick über die Stadt (implied by 'anders als beim Fernsehturm')
ZugangÜber Unterführung und TreppeNicht im Text erwähnt
HöheDeutlich niedriger als FernsehturmHöher als Siegessäule (implied by comparison)

Hinweis: Die Informationen basieren auf dem Vergleich im Text und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit aller Merkmale beider Bauwerke.

Häufig gestellte Fragen zur Siegessäule

Wo genau steht die Siegessäule?
Sie befindet sich in Berlin Mitte, inmitten des Tiergartens, am Kreisverkehr namens Großer Stern.
Ist die "Goldelse" dasselbe wie die Siegessäule?
Ja, "Goldelse" ist der liebevolle Spitzname, den die Berliner der Siegessäule gegeben haben, insbesondere der goldenen Figur an der Spitze.
Kann man die Siegessäule von innen besichtigen?
Ja, es gibt ein Museum im Inneren der Säule und man kann zur Aussichtsplattform hochsteigen.
Wie gelangt man zur Siegessäule?
Die Siegessäule steht auf einer Verkehrsinsel und ist über eine Fußgängerunterführung erreichbar.
Ist die Aussichtsplattform offen oder geschlossen?
Die Aussichtsplattform der Siegessäule ist offen, im Gegensatz zur Plattform des Fernsehturms.
Warum wurde die Siegessäule versetzt?
Die Siegessäule wurde 1939 vom Königsplatz (nahe dem Reichstag) um fast 2 km an ihre heutige Position am Großen Stern verlegt, im Rahmen von städtebaulichen Plänen.

Fazit: Ein Besuch lohnt sich

Die Siegessäule ist weit mehr als nur ein Denkmal. Sie ist ein Stück Berliner Geschichte, ein Orientierungspunkt im Herzen der Stadt und vor allem ein Ort mit einer der besten Aussichten. Der Weg durch die Unterführung, der Blick ins kleine Museum und der Aufstieg zur Aussichtsplattform sind ein Erlebnis, das man sich bei einem Besuch in Berlin Mitte nicht entgehen lassen sollte. Die "Goldelse" wartet darauf, Ihnen ihre Stadt aus einer ganz besonderen Perspektive zu zeigen.

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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