Who is the owner of her name is Han?

Her Name is Han: Seelenfutter in NYC

Rating: 4.79 (3554 votes)

In der lebhaften Metropole New York City, einem Schmelztiegel der Kulturen und kulinarischen Genüsse, hat sich die koreanische Küche in den letzten Jahren zu einem aufregenden Trend entwickelt. Während viele neue Restaurants mit experimentellen kleinen Tellern oder gehobenen Degustationsmenüs aufwarten, bietet „Her Name is Han“ einen stilvollen Gegenpol. Dieses Restaurant, das sich in der Nähe von Manhattans geschäftigem Koreatown in der 31. Straße befindet, zelebriert die traditionelle koreanische Hausmannskost, die hier liebevoll als „Korean Soul Food“ bezeichnet wird. Doch schon bevor der erste Bissen genommen ist, fasziniert „Her Name is Han“ seine Gäste mit einem einzigartigen Merkmal: seinem Menü.

Who is the owner of her name is Han?
Owner Kihyun Lee, who studied at the Fashion Institute of Technology, is leveraging the power of print and design to transform the restaurant's rustic Korean dishes into objects of edible desire.

Das Menü: Ein Kunstwerk für die Sinne

Vergessen Sie dünne, laminierte Karten. Das Menü im „Her Name is Han“ ist ein beeindruckendes, 28 Seiten starkes Werk, das eher an einen hochwertigen Bildband oder einen Katalog erinnert als an eine einfache Speisekarte. Gebunden in einem festen Ordner, entführt es den Leser sofort in eine Welt der Aromen und Ästhetik. Jede Seite ist auf schwerem, mattem Papier gedruckt, die Gerichte und Beschreibungen sind in einem lockeren, magazinartigen Layout angeordnet. Die Fotografie ist schlichtweg spektakulär. Soju-Getränke, gebadet in weichem Licht, zeigen rosa Grapefruitsegmente und kandierte Kirschblüten, die in der destillierten Spirituose schwimmen – ein vielversprechender Vorbote für einen geselligen Abend. Ein Pfannkuchen mit Garnelen und scharfen Paprika wird aus der Vogelperspektive aufgenommen, was die intensiven salzigen und würzigen Details des Jeon auf seiner blau-weißen Platte hervorhebt.

Einige Gerichte werden mit Beschriftungen im Museums-Stil präsentiert, begleitet von kurzen historischen Lektionen über die Ursprünge von Gochugaru (einer koreanischen Chilipaste) oder die berühmten „Army Stews“ (Budae Jjigae). Fächerartig ausgelegte Scheiben Schweinebauch werden mit Großbuchstaben beworben, die an Kriegsplakate erinnern: „HAN’S PORK WILL FATTEN YOUR SOUL!“ Diese Art der Präsentation fühlt sich weniger wie eine standardmäßige Speisekarte an, sondern eher wie ein stilvoller Geschenkführer von einem High-End-Einzelhändler. Der Inhaber, Kihyun Lee, der am Fashion Institute of Technology studiert hat, nutzt hier die Kraft von Print und Design, um die rustikalen koreanischen Gerichte des Restaurants in Objekte der essbaren Begierde zu verwandeln. Die clevere Fotografie des Menüs dient als stummer Führer, der erklärt, warum bestimmte Gerichte so spektakulär sind.

Kulinarische Reise: Von Klassikern bis zu Seelenfutter

Das „Her Name is Han“ konzentriert sich auf traditionelle Hausmannskost, die zum Teilen gedacht ist. Dies steht im sanften Kontrast zum modernen Menüdesign. Das fast drei Jahre alte Lokal, das sich praktischerweise direkt neben Lees anderem Restaurant, Take 31, befindet, begeistert seine Gäste vor allem durch bewährte Mittel: herzhafte Gemeinschaftsgerichte, Eintöpfe und eines der besseren Fried Chicken der Stadt. Die Speisekarte bezeichnet die Angebote als „Korean Soul Food“ und erklärt, dass das Lokal speziell auf die „wachsende Zahl koreanischer Amerikaner und internationaler Koreaner, die in der Stadt arbeiten und studieren“, ausgerichtet ist. New York beheimatet nach Los Angeles die zweitgrößte Gemeinschaft koreanischer Amerikaner in den USA, und Lees Restaurants (seine Hospitality-Firma HAND arbeitet auch mit dem eleganten koreanischen Atoboy zusammen) bleiben bewusst in der Nähe des traditionellen koreanischen Viertels, wo viele Lokale oft 24 Stunden geöffnet sind, um die hohen Mieten zu bewältigen. „Her Name is Han“ schließt am Wochenende zwar „schon“ um 23:15 Uhr, was für Nachtschwärmer, die sich nach dem hervorragenden Fried Chicken sehnen, eine kleine Enttäuschung sein mag, aber die Qualität spricht für sich.

Highlights auf dem Teller

Betrachten wir das Bulgogi. Die Kamera fängt die gehackte Short-Rib-Pastete aus nächster Nähe ein, die Oberfläche glänzt vor Feuchtigkeit, die zerklüfteten Ränder sind vom Grill gebräunt. Man träumt von dieser wunderschönen Kruste, noch bevor das Gericht ankommt. Und wenn es dann auf einer glühend heißen gusseisernen Pfanne serviert wird, erweist sich das Bulgogi als perfekt angebraten, knusprig und voller Noten von Zucker, Sesam und Soja. Wenn man die Augen schließt und es sich vorstellt, ist das Erste, was man sieht, das Foto im Menü – ein Beweis für die Macht der visuellen Präsentation.

Ein Gericht, das für Aufsehen sorgt, ist die feurige blaue Krabbe. Küchenchef NamHyung Woo schneidet rohe Krabben und übergießt sie mit so viel granatfarbener Gewürzpaste, dass die Krustentiere wie tropfende Weihnachtsornamente aussehen. Dieses Grundgericht, Yangnyeom Gejang genannt, isst man am besten, wie auch immer man kann! Ein Tipp: Schlürfen Sie das graue, schlüpfrige Fleisch aus der Schale und genießen Sie die sanfte Salzigkeit, bevor der volle Hitzeschlag einsetzt. Mutigere können das Fleisch einfach mit einem Löffel herausschöpfen.

Kombinieren Sie die Krabbe unbedingt mit kühlendem Tofu. „Han“ übergießt den Tofu mit so viel schwarzer Sesamsauce, dass er aussieht wie Vanilleeis mit Vanillebohnen-Sprenkeln. Darauf kommt eine Handvoll knusprig frittierter Zwiebeln. Die Aromen sind einfach und zugänglich: weicher Tofu, nussige Sauce, salzige frittierte Allium. Für sich genommen ist das ein ordentlicher Snack (oder eine leichte Mahlzeit) für 9 US-Dollar.

Jedes Abendessen wird natürlich von den traditionellen Banchan begleitet, beilagenartigen Gerichten in kleinen Schälchen, die täglich wechseln. Von Kohl-Kimchi über gesalzenen Spargel bis hin zu umami-reichen Verwicklungen von getrocknetem Seetang und kleinen, zähen Haufen von getrocknetem, mit Chili gesprenkeltem Tintenfisch – diese kleinen Extras runden das Mahl ab.

Das bereits erwähnte Fried Chicken verdient besondere Beachtung. Es mag vielleicht nicht die Perfektion von Lokalen erreichen, die sich ausschließlich darauf spezialisieren, aber es übertrifft so ziemlich jede neuere Konkurrenz. Das Huhn kommt ohne die oft assoziierten Knoblauch- oder Chilisoßen aus. Es ist einfach schlichtes, frittiertes Huhn, das ausreichend saftig, knusprig und gesalzen ist, mit einem Hauch Süße und einem kräftigen Geflügelgeschmack. Die Küche schneidet es in mundgerechte Stücke, die man mit Stäbchen aufnehmen kann; das Fleisch schmeckt am besten, wenn es mit etwas Salz bestreut und in süß-saure Sauce getunkt wird.

Die Speisekarte behauptet, dass die Reiskuchen mit Yuzu angereichert sind, doch der Duft der Zitrusfrucht war nicht zu erkennen. Sie schmecken wie gute Reiskuchen schmecken sollten: weich, klebrig und mit Chilisoße überzogen. Ebenfalls zu empfehlen sind die gedämpften Teigtaschen, gefüllt mit Schweinefleisch und Kohl, sowie die elastischen Kartoffelnudeln, mariniert in Sojasauce und gekrönt mit süßen Garnelen.

Bo Ssam, gekochter Schweinebauch mit scharfem Kimchi, wird mit seiner mittelmäßigen Zubereitung vielleicht keine neuen Fans gewinnen, aber andere werden Trost in den weichen Texturen und milden Aromen des Schweinefleischs finden.

Budae Jjigae, das buchstäblich durch die Hitze einer Flamme am Tisch kocht, ist eine beeindruckende Interpretation des Eintopfs aus der Zeit nach dem Koreakrieg. Er vermischt amerikanische Zutaten wie Spam, Dosenbohnen, Hotdogs und verarbeiteten gelben Käse (der sich innerhalb von Sekunden vollständig auflöst) mit Reiskuchen und einer mit Kimchi angereicherten Rinderbrühe. Es ist eine Studie in saftigen, umami-reichen Nitriten, die den Verzehr von genauso viel Wasser wie Bier erfordern wird.

How many Han Dynasty restaurants are there?
Han Chiang opened the first Han Dynasty restaurant in Philadelphia in 2008. It has since grown to six Philly restaurants and three in New York City.

Desserts mit modernem Touch

Die Desserts zeigen eine zeitgemäßere Ausrichtung. Die Küche platziert zwei Kugeln schwarzes Sesameis über einem grünen Tee Crumble und garniert das Ganze mit säuerlichen getrockneten Erdbeeren. Die Primärfarbkontraste sind markant – das Gericht sieht aus, als käme es direkt aus einem Cartoon-Eisladen.

Noch besser ist der dekonstruierte Banana Split: eine brûléed süße Kochbanane, serviert neben einer Kugel Vanilleeis und einer würzigen Karamell-Ingwer-Sauce. Das Dessert (und seine Anrichtung) ist entschieden modern, auch wenn der Rest von „Han“ eher altmodisch ist – eine gute Balance für ein Restaurant und, offen gesagt, manchmal auch für eine Stadt.

Atmosphäre und Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Atmosphäre im „Her Name is Han“ ist, passend zur „Soul Food“-Philosophie, rustikal und gemütlich. Die obligatorischen Ziegelwände, Neonschilder, freiliegenden Glühbirnen, Geweihe und Krimskrams in Bücherregalen tragen zu einem unprätentiösen, aber stilvollen Ambiente bei. Es ist ein Ort, der Tradition und einen Hauch von modernem Flair vereint, nicht zuletzt durch das herausragende Menüdesign.

Die Preise sind für New Yorker Verhältnisse moderat, besonders wenn man die Qualität und das Erlebnis bedenkt. Kleine Teller kosten 15 US-Dollar oder weniger. Größere Teller zum Teilen liegen im Bereich von 20 US-Dollar, während die herzhafteren Budae Jjigae-Eintöpfe zwischen 33 und 35 US-Dollar kosten. Ein Abendessen für zwei Personen sollte nicht mehr als etwa 100 US-Dollar kosten, was für die Stadt sehr fair ist. Mittagsplatten kosten zwischen 15 und 19 US-Dollar. Wichtig zu wissen: Mittags ist nur Barzahlung möglich.

Praktische Informationen und Bewertung

Adresse: 17 East 31st Street, Manhattan, NY 10016
Telefon: (212) 779-9990
Website: [Nicht im Text angegeben, daher hier nicht eingefügt]
Preisniveau: $$
Bewertung: 2 von 4 Sternen (laut der Quelle)

Probiertipp: Probieren Sie unbedingt die hauseigenen Sojus, besonders die nicht zu süße Grapefruit-Variante!

Häufig gestellte Fragen

Welche Art von Küche bietet Her Name is Han?

Her Name is Han bietet traditionelle koreanische Hausmannskost, die als „Korean Soul Food“ bezeichnet wird.

Wer ist der Inhaber von Her Name is Han?

Der Inhaber ist Kihyun Lee, der auch Take 31 besitzt und mit seiner Firma HAND an Atoboy beteiligt ist.

Ist Her Name is Han teuer?

Die Preise sind für New York City moderat. Kleine Teller kosten unter 15 $, größere Teller und Eintöpfe liegen zwischen 20 $ und 35 $. Ein Abendessen für zwei kostet etwa 100 $.

Welche Gerichte sind besonders empfehlenswert?

Besonders empfohlen werden das feurige blaue Krabbe (Yangnyeom Gejang), das perfekt angebratene Bulgogi, das knusprige Fried Chicken und die modernen Desserts wie der dekonstruierte Banana Split. Auch der Tofu mit schwarzer Sesamsauce und die hausgemachten Sojus sind Highlights.

Kann man mittags mit Kreditkarte bezahlen?

Nein, mittags ist im Her Name is Han nur Barzahlung möglich.

Fazit

Her Name is Han ist mehr als nur ein weiteres koreanisches Restaurant in New York. Es ist ein Ort, der traditionelle Aromen mit einem einzigartigen Sinn für Design verbindet. Von dem beeindruckenden Menü, das die Gerichte inszeniert, bis hin zu den herzhaften und authentischen Speisen – ein Besuch hier ist ein Erlebnis für sich. Auch wenn es nicht 24 Stunden geöffnet ist wie einige Lokale in Koreatown, bietet es eine warme, einladende Atmosphäre und Gerichte, die die Seele nähren. Es ist ein Beweis dafür, dass traditionelle Küche und modernes Design Hand in Hand gehen können und ein unvergessliches Esserlebnis schaffen.

Ob Sie ein Liebhaber der koreanischen Küche sind oder einfach nur auf der Suche nach einem authentischen und dennoch stilvollen Esserlebnis in NYC, „Her Name is Han“ ist definitiv einen Besuch wert. Die Kombination aus herausragendem Essen, kreativem Menüdesign und gemütlicher Atmosphäre macht es zu einem besonderen Ort in der New Yorker Restaurantszene.

Hat dich der Artikel Her Name is Han: Seelenfutter in NYC interessiert? Schau auch in die Kategorie Gastronomie rein – dort findest du mehr ähnliche Inhalte!

Avatar-Foto

Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

Go up