Was kann man zur Hochzeit zu essen machen?

Das perfekte Hochzeitsmenü planen

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Das Hochzeitsmenü ist ein wichtiger Teil der Hochzeit, denn Liebe geht schließlich durch den Magen! Fühlen Sie sich bei all den Optionen fürs Hochzeitsdinner überfordert? Dann lesen Sie diesen Artikel bis zum Ende, denn er enthält alle Zutaten, die Sie für die Zusammenstellung eines perfekten Hochzeitsmenüs benötigen. Von beliebten Gerichten für die Vorspeise bis hin zu originellen Ideen für die Nachspeise – Wir haben es für Sie zusammengefasst!

Ein unvergessliches Festmahl zu kreieren, das den Geschmack aller Gäste trifft und gleichzeitig die Persönlichkeit des Brautpaares widerspiegelt, ist eine wunderbare, aber auch herausfordernde Aufgabe. Das Essen spielt eine zentrale Rolle für die Stimmung und die Erinnerungen an diesen besonderen Tag.

Wie viel sollte man für eine Hochzeit sparen?
Dies bedeutet, dass man beispielsweise bei einer Hochzeit mit 75 Gästen ein Budget von circa 7.500-11.250 € einkalkulieren kann. Da neben Kosten pro Kopf auch weitere Kosten – wie für Eheringe oder das Standesamt – anfallen, kann man in diesem Fall von einem Budget zwischen 10.000 und 15.000 € ausgehen.

Warum das Hochzeitsmenü so wichtig ist

Das Hochzeitsmenü ist ein zentrales Element jeder Hochzeitsfeier und trägt maßgeblich zur Gesamtstimmung und zum Erfolg des Festes bei. Es bietet den Gästen nicht nur kulinarische Genüsse, sondern auch Momente der Gemeinschaft. Gemeinsam zu essen, zu lachen und auf das Brautpaar anzustoßen, stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Außerdem bleibt ein gelungenes Hochzeitsessen oft lange in Erinnerung und kann dazu beitragen, dass die Hochzeit als einzigartiges und unvergessliches Erlebnis in den Köpfen der Gäste verankert wird. Die Auswahl der Speisen und Getränke ist somit weit mehr als nur die Sättigung der Gäste; sie ist Teil der Inszenierung des Festes und Ausdruck der Gastfreundschaft des Brautpaares.

Die Gestaltung des Hochzeitsmenüs: Planung und Catering

Heutzutage ist auf Hochzeiten fast alles möglich, wenn es um die kulinarische Gestaltung geht. Was das Catering betrifft, gibt es in einigen Hochzeitslocations ein Inhouse-Catering, das heißt, die Location stellt das Essen und den Service selbst bereit. Meistens besteht jedoch auch die Möglichkeit, das Catering selbst zu organisieren und einen externen Caterer zu beauftragen. Haben Sie schon eine bestimmte Location im Auge? Dann sollten Sie erst abklären, von wem das Catering organisiert wird und welche Optionen Ihnen zur Verfügung stehen. Wenn Sie schon einen tollen Caterer gefunden haben, dann müssen Sie sich nur noch überlegen, welches Menü Sie für Ihre Hochzeit anbieten möchten. Dabei soll Ihnen dieser Artikel helfen, indem er verschiedene Möglichkeiten und beliebte Speisen vorstellt.

Das klassische Hochzeitsmenü: Ein zeitloser Genuss

Soll es doch lieber ein klassisches Dinner mit mehreren Gängen sein? Diese traditionelle Form des Hochzeitsessens strahlt Eleganz und Stil aus. Sie können ein spezielles Menü für die Hochzeit zusammenstellen lassen, oft bestehend aus drei oder mehr Gängen. Dies wird den Gästen in der Regel im Voraus mitgeteilt, beispielsweise mit der Einladung oder auf einer Hochzeitswebsite, sodass sie vor der Hochzeit zwischen zwei oder drei Menüs wählen und spezielle Diätwünsche angeben können. Dies ermöglicht eine präzise Planung für den Caterer und stellt sicher, dass jeder Gast das passende Gericht erhält.

Menükarten schreiben

Für ein klassisches Hochzeitsmenü mit mehreren Gängen ist es eine schöne Geste, die ausgewählten Speisen in Form von Menükarten zu präsentieren. Diese können Sie dann auf allen Tischen platzieren, sodass die Gäste vor Ort wissen, was sie erwartet und welche Optionen sie eventuell gewählt haben. Besonders in Kombination mit Tischkärtchen, passend zu den restlichen Hochzeitskarten und der Dekoration, sehen Menükarten super schick aus und tragen zur festlichen Atmosphäre bei.

Diätwünsche und Wahlmöglichkeiten berücksichtigen

Wenn Sie sich für nur ein Hochzeitsmenü entscheiden, denken Sie daran, im Voraus zu checken, ob es Gäste mit Allergien, Unverträglichkeiten oder speziellen Diätwünsche gibt (z.B. vegetarisch, vegan, glutenfrei, laktosefrei). Fast jede Hochzeitslocation und jeder Caterer kann diese heutzutage berücksichtigen, sodass Sie sich darüber keine Sorgen mehr machen müssen. Es ist wichtig, diese Informationen frühzeitig abzufragen, idealerweise bei der Rückmeldung zur Einladung. Als Brautpaar ist es am wichtigsten, dass Sie sich mit Ihrer Entscheidung wohlfühlen. Haben Sie ein Lieblingsgericht oder eines, das Sie zu einem besonderen Anlass gegessen haben, zum Beispiel bei Ihrem ersten Date? Dann kann das eine schöne und persönliche Idee für das Hochzeitsmenü sein.

Möchten Sie Ihren Gästen die Wahl zwischen mehreren Menüs geben (z.B. Fleisch, Fisch oder vegetarisch)? Dann ist es praktisch, schon im Voraus zu wissen, was Ihre Gäste essen, damit das Catering dies beim Einkauf berücksichtigen kann und so wenig Lebensmittel wie möglich verschwendet werden. Geben Sie ebenfalls an, ob und wie viele Kinder mitkommen, damit auch das in der Auswahl der Lebensmittel und eventuell speziellen Kindermenüs berücksichtigt werden kann.

Beliebte Speisen für jeden Gang

Die Auswahl der einzelnen Gänge ist entscheidend für den Erfolg des Menüs. Hier sind einige beliebte Optionen, die sich bei vielen Hochzeiten bewährt haben:

Köstliche Vorspeisen

Viele Brautpaare entscheiden sich für ein einfaches, aber schmackhaftes 3-Gänge-Dinner. Beliebte Vorspeisen für ein solches Hochzeitsessen sind vielfältig und reichen von leicht bis herzhaft:

  • Suppe (z.B. Cremesuppe von Spargel oder Kürbis, Consommé)
  • Carpaccio (oft vom Rind, verfeinert mit Rucola und Parmesan)
  • Honigmelone und Schinken (ein leichter Klassiker, besonders im Sommer)
  • Garnelen (gebraten oder als Cocktail)
  • Blattsalate mit gebratenem Fisch oder Fleisch
  • Frühlingsrollen (eine internationale und beliebte Wahl)

Die Vorspeise stimmt die Gäste auf das Kommende ein und sollte nicht zu sättigend sein.

Unvergessliche Hauptspeisen

Die Hauptspeise ist einer der wichtigsten Bestandteile des Hochzeitsmenüs. Zur Hauptspeise wird eine größere Portion serviert, weshalb man natürlich möchte, dass es den Gästen besonders gut schmeckt und alle satt werden. Natürlich soll auch noch genug Platz für den Nachtisch sein, aber der passt ja bekanntlich immer noch irgendwie. Diese Hauptspeisen sind bei Brautpaaren besonders beliebt:

  • Roastbeef mit Speck, Kartoffeln und Gemüse
  • Hirschragout mit Semmelknödel (oft eine saisonale Wahl)
  • Schweinemedaillons in Sauce
  • Entenbrust mit Rotkohl und Schupfnudeln
  • Champignon Risotto (wahlweise mit Hühnchen oder Fisch)
  • Seebarschfilet
  • Lachsfilet

Die Auswahl der Hauptspeise sollte verschiedene Geschmäcker berücksichtigen, insbesondere wenn keine Wahlmöglichkeit besteht. Eine Kombination aus Fleisch, Fisch und einer vegetarischen Option ist ideal.

Wie viel sollte man für eine Hochzeit sparen?
Dies bedeutet, dass man beispielsweise bei einer Hochzeit mit 75 Gästen ein Budget von circa 7.500-11.250 € einkalkulieren kann. Da neben Kosten pro Kopf auch weitere Kosten – wie für Eheringe oder das Standesamt – anfallen, kann man in diesem Fall von einem Budget zwischen 10.000 und 15.000 € ausgehen.

Süße Verführungen: Die Desserts

Mmmh... das Dessert ist für viele der beste Teil des Hochzeitsdinners. Hier gibt es ebenfalls viele kreative Möglichkeiten. Soll das Dessert auch in Form von Shared Dining serviert werden, kann man mehrere Etagères mit Minitörtchen, Macarons, Mousse im Glas und anderen Köstlichkeiten auf die Tische stellen. Dies lädt zum Probieren und Teilen ein.

Sie können sich aber auch für ein ausgebreitetes Kuchenbuffet mit den verschiedensten Kuchen, Tartes und anderem Gebäck entscheiden. Dies bietet eine große Vielfalt und ermöglicht es den Gästen, sich nach Belieben zu bedienen. Wir sind auch große Fans von Donuts auf Hochzeiten! Diese kann man ganz unterschiedlich anrichten: in Form einer Hochzeitstorte, auf Etagères oder als Donut Wall – ein echter Hingucker! The choice is yours!

Immer mehr Brautpaare entscheiden sich auch dafür, die Hochzeitstorte zum Nachtisch anzuschneiden und als Teil des Dessertbuffets oder als separaten Gang zu servieren. Beliebte Desserts sind zum Beispiel:

  • Tiramisu
  • Eis mit Früchten
  • Crème brûlée
  • Joghurt mit Beeren

Ein gut durchdachtes Dessert rundet das Menü perfekt ab und hinterlässt einen süßen Eindruck.

Aktuelle Trends beim Hochzeitsmenü

Neben dem klassischen Menü gibt es immer mehr Paare, die sich für entspanntere und interaktivere Formen des Hochzeitsessens entscheiden. Ein ungezwungenes Hochzeitsmenü ist ideal, wenn Sie sich während des Abendessens eine entspannte Atmosphäre wünschen. Möchten Sie über den Tag verteilt mit allen Gästen quatschen können und allen die Möglichkeit geben, sich mal hier und mal dorthin zu setzen? Dann gibt es verschiedene, ungezwungene Dinner-Konzepte:

Entspanntes Shared Dining

Das sogenannte Shared Dining-Konzept wird immer bekannter und beliebter, denn „sharing is caring“. Bei dieser Art von Dinner steht das Essen in Schälchen, Schüsseln und auf Tellern in der Mitte des Tisches, sodass sich jeder an den Leckereien bedienen kann. In dieser Form wird dann jeder Gang des Hochzeitsmenüs serviert, vom Antipasti-Teller als Vorspeise bis hin zu verschiedenen Desserts. Das regt nicht nur die Gespräche am Tisch an, sondern ermöglicht Ihren Gästen auch verschiedene Speisen zu kosten und ihren Teller nach Belieben zu gestalten. Ein anderes Beispiel für ein solches Shared Dining ist ein Outdoor-Barbecue, was für eine Sommerhochzeit natürlich perfekt ist und für eine lockere, gesellige Stimmung sorgt.

Das dynamische Walking Dinner

Möchten Sie die ausgelassene Stimmung während des Shared Dining genießen, gleichzeitig aber auch hübsch angerichtete Speisen kosten? Dann ist ein Walking Dinner vielleicht etwas für Ihre Hochzeit. Bei dieser Art des Hochzeitsmenüs werden zwar alle Speisen wie bei einem edlen Hochzeitsdinner schön auf kleinen Tellern oder in Gläschen angerichtet, aber nicht an festen Sitzplätzen serviert, sondern überall dort, wo sich Ihre Gäste gerade befinden. Servicekräfte wandern durch die Menge und bieten die verschiedenen Köstlichkeiten an. So kann sich jeder frei bewegen und mit anderen Gästen plaudern, während man die köstlichsten Gerichte probiert. Es ist eine sehr kommunikative Form des Essens, die perfekt zu einem lockeren Empfang oder einer Party passt.

Essen unter freiem Himmel: Outdoor-Optionen

Ein großer Vorteil eines ungezwungenen Hochzeitsmenüs ist, dass man dieses in der Regel ganz einfach nach draußen verlagern kann, wenn die Location und das Wetter es zulassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem köstlichen Barbecue für eine Hochzeit im Freien oder einem Foodtruck, der Streetfood für eine entspannte Festivalhochzeit serviert? Oder sehen Sie sich, Ihren Bräutigam und Ihre Hochzeitsgäste bei einem Walking Dinner im Garten eines großen Anwesens von kulinarischen Häppchen kosten? Essen im Freien bietet eine besondere Atmosphäre und kann perfekt zum Stil Ihrer Hochzeit passen.

Was gehört alles zu einem Hochzeitsessen?

Über das Hauptmenü hinaus gibt es noch weitere kulinarische Elemente, die oft Teil einer Hochzeitsfeier sind und das Erlebnis für die Gäste abrunden:

  • Begrüßungsgetränk: Besonders nett werden die Gäste vor der Trauung begrüßt, wenn es direkt etwas zu trinken gibt, oft Sekt, Champagner oder ein festlicher Cocktail.
  • Sektempfang mit Häppchen: Nach der Trauung ist ein Sektempfang mit kleinen Snacks oder Canapés üblich, um auf das Brautpaar anzustoßen und den ersten Hunger zu stillen.
  • Evtl. Kaffee und Kuchen: Oft am Nachmittag serviert, eine schöne Gelegenheit für eine Kaffeepause, manchmal auch mit dem Anschneiden der Hochzeitstorte verbunden.
  • Menü/Buffet: Das Hauptessen des Abends, sei es ein serviertes Menü, ein Buffet, Shared Dining oder Walking Dinner.
  • Hochzeitstorte: Ein traditionelles Highlight, das oft mit Zeremonie angeschnitten wird. Sie kann als separates Dessert oder als Teil des Dessertbuffets serviert werden.
  • Candybar/Popcorn/Zuckerwatte: Süße Leckereien, die oft am späten Abend angeboten werden, um den Gästen eine zusätzliche Naschgelegenheit zu bieten.
  • Mitternachtssnack: Für die späten Stunden der Feier kann ein kleiner Snack (z.B. Gulaschsuppe, Currywurst, Käseplatte) neue Energie liefern.

Diese verschiedenen Elemente können je nach Tagesablauf und Stil der Hochzeit kombiniert und angepasst werden.

Wichtige Fragen rund ums Hochzeitsmenü

Bei der Planung des Hochzeitsmenüs tauchen oft viele Fragen auf. Hier sind Antworten auf einige der wichtigsten:

FrageAntwort
Wie kommuniziert man das Menü?Das Menü kann über Menükarten auf den Tischen präsentiert werden. Alternativ kann es bereits in der Hochzeitseinladung oder auf der Hochzeitswebsite kommuniziert werden, besonders wenn die Gäste im Voraus wählen sollen.
Wie finde ich einen guten Caterer?Beginnen Sie mit Empfehlungen von Freunden und Familie oder Ihrer Hochzeitslocation. Lesen Sie Online-Bewertungen anderer Brautpaare. Vereinbaren Sie ein Probeessen mit mehreren potenziellen Caterern, um die Qualität der Speisen, den Service und die Präsentation zu beurteilen. Das persönliche Gespräch ist ebenfalls wichtig.
Was tun mit Resten?Eine schöne Geste ist, die Gäste einzuladen, übrig gebliebene Speisen in Behältern mit nach Hause zu nehmen. Alternativ können übrig gebliebene, einwandfreie Speisen an lokale Suppenküchen oder Obdachlosenheime gespendet werden. Manche Gerichte lassen sich auch gut einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt genießen. Wichtig ist, dies im Vorfeld mit dem Caterer zu besprechen.

Die sorgfältige Planung des Hochzeitsmenüs, von der Auswahl der Speisen bis zur Berücksichtigung der Gäste, trägt maßgeblich zu einem gelungenen und unvergesslichen Hochzeitsfest bei.

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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