Warum heißen chinesische Restaurants Garden?

Das Spektakel am Grill: Teppanyaki, Hibachi & Co.

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Haben Sie sich jemals gefragt, was es ist, wenn ein Koch direkt vor Ihren Augen Ihr Essen zubereitet, vielleicht mit beeindruckenden Messerfertigkeiten und einem Hauch von Showmanship? Dieses faszinierende kulinarische Erlebnis ist oft das Herzstück bestimmter asiatischer Restaurants und basiert typischerweise auf zwei Hauptstilen: Teppanyaki und Hibachi. Obwohl beide das Grillen und die Interaktion mit den Gästen beinhalten, gibt es entscheidende Unterschiede, die das Kocherlebnis und die zubereiteten Gerichte prägen. Tauchen wir ein in die Welt dieser Grillkünste und entdecken wir einige weitere Geheimnisse der asiatischen Gastronomie.

Wer ist der Besitzer des China Gate Restaurants?
Chinagate. Unter der visionären Führung von Krishna Tamang hat sich China Gate als angesehener Lebensmittel- und Getränkekonzern in Mumbai etabliert.

Was ist Teppanyaki?

Teppanyaki ist eine Kochmethode, bei der auf einer flachen Eisenplatte gegrillt wird. Das Wort selbst stammt aus dem Japanischen: „teppan“ bedeutet „Eisen-/Metallplatte“ und „yaki“ bedeutet „gegrillt, gebraten oder in der Pfanne gebraten“. Zusammen ergibt sich der Name für diesen unverwechselbaren Stil.

Der Teppanyaki-Stil wurde erstmals 1945 in Japan eingeführt. Er entstand in lokalen Steakhäusern, die westliche und asiatische Küchen kombinierten, und gewann schnell an Popularität. Teppanyaki-Köche sind bekannt für ihre Kreativität und ihr Können in der Küche. Sie sind geschult, beeindruckende Tricks vorzuführen, wie das Formen eines „Zwiebelvulkans“ oder das Werfen von Garnelenschwänzen in ihre Taschen, während sie gleichzeitig Gerichte wie Rindfleisch, Hühnchen oder gegrilltes Gemüse mit Reisnudeln zubereiten. Die typischen Teppanyaki-Grills sind Propan-beheizt, haben eine flache Oberfläche und werden oft verwendet, um Speisen direkt vor den Augen der Gäste zuzubereiten. Viele verwechseln sie vielleicht mit Hibachi-Grills, die eine Holzkohleflamme verwenden, aber beide funktionieren nach ähnlichen Prinzipien: Sie bestehen aus Metalloberflächen.

Was ist Hibachi?

Hibachi ist eine Art von Küche, die erstmals während der Heian-Zeit in Japan eingeführt wurde. Sie besteht typischerweise aus Fleisch, Gemüse und Meeresfrüchten, die über Metallplatten bei hoher Hitze gekocht werden, indem Holz oder Holzkohle darunter brennen. Das Wort „hibachi“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet „Feuerschale“.

Hibachi-Grills sind eine beliebte Wahl für Restaurants, da sie größere Stücke zubereiten können als mit Holzkohle-Grills. Sie haben auch ein offenes Rostdesign.

Gemeinsamkeiten zwischen Teppanyaki und Hibachi

Trotz ihrer Unterschiede weisen Teppanyaki und Hibachi bemerkenswerte Gemeinsamkeiten auf. Beide Kochstile beinhalten die Verwendung von Metallplatten sowie ähnliche Lebensmittel wie Fleisch oder Meeresfrüchte. Ein zentrales Merkmal ist, dass die Gäste den gesamten Zubereitungsprozess direkt am Tisch miterleben können, oft an Tischen, die Platz für bis zu 10 Personen pro Sitzordnung bieten.

Der entscheidende Unterschied

Der Hauptunterschied zwischen Teppanyaki und Hibachi liegt in der Art der verwendeten Eisenplatten:

  • Teppanyaki: Völlig flache Grillplatte (Griddle-Stil). Typischerweise Propan-beheizt.
  • Hibachi: Offenes Rost (BBQ-Stil). Typischerweise Holz- oder Holzkohle-beheizt.

Diese unterschiedlichen Oberflächen haben praktische Auswirkungen darauf, welche Speisen optimal zubereitet werden können. Eine Teppanyaki-Platte ist eine massive Platte, die oft mehr als eine Kochfläche bietet – typischerweise für Reis, Nudeln oder andere kleine Beilagen. Hibachi-Grills hingegen verfügen über offene Roste. Man kann keinen Reis auf einem Hibachi kochen – er würde einfach durchfallen.

Wie nennt man es, wenn chinesische Restaurants vor Ihren Augen kochen?
Teppanyaki und Hibachi sind zwei verschiedene Zubereitungsarten, bei denen gegrillt wird. Beide haben ihre eigenen Ursprünge, weisen aber einige Gemeinsamkeiten auf. So können Gäste beispielsweise beim Kochen zusehen und die hervorragenden Messerfertigkeiten Ihres Kochs bewundern!

Hibachis eignen sich perfekt für Schaschliks, größere Fleischstücke und größeres Gemüse wie Maiskolben. Sie sind einfacher zu handhaben, da man ein Stück Hühnchen einfach umdrehen oder einen Schaschlik mit einer Zange direkt auf den Teller heben kann. Dies gilt auch beim Einsatz von Messern bei diesen offenen Feuertypen, obwohl Teppanyaki stark auf präzise Messerarbeit setzt und einen ikonischen performativen Aspekt hat – perfekt, wenn man etwas mit Flair sucht!

Hibachi-Grills eignen sich hervorragend für die Unterhaltung im Garten

Hibachis sind eine Art von BBQ-Grill, der Kohle oder Holz als Wärmequelle verwendet, anstatt einer offenen Flamme. Im Gegensatz zu typischen Teppanyaki-Griddleplatten, bei denen es möglich ist, Fleisch flach auf einer Seite mit direkten Hochtemperatur-Kochmethoden wie Pfannenbraten und Anbraten zu kochen, haben Hibachi-Köche mehr Kontrolle über ihr Endergebnis, indem sie das Essen bewegen und an verschiedenen Stellen weniger intensive Hitze anwenden, damit nicht alles gleichzeitig verkocht.

Hibachi-Grills sind extreme Kochwerkzeuge, die Ihre Mahlzeit auf die nächste Stufe heben. Diese tragbaren oder eingebauten Geräte können sowohl von Profis als auch von Hobbyköchen verwendet werden, da sie konstante Wärmequellen bieten. Während Teppanyaki ein relativ neuerer Kochstil ist, gibt es Hibachi schon seit Jahrhunderten. Allerdings hat sich der moderne Hibachi von Restaurants in die Haushalte verlagert, da viele Grills heute tragbar sind oder in Möbel integriert werden können – was die Zubereitung viel einfacher macht als zuvor.

Vergleich: Teppanyaki vs. Hibachi

MerkmalTeppanyakiHibachi
GrilloberflächeFlache EisenplatteOffenes Rost
WärmequellePropanHolz oder Holzkohle
Geeignet fürReis, Nudeln, Gemüse, Fleisch, FischSpieße, große Fleischstücke, große Gemüsestücke
Reis kochenJaNein (fällt durch)
Show-FaktorHoch (präzise Messerarbeit, Tricks)Hoch (Live-Kochen)

Mehr als nur der Grill: Geheimnisse der asiatischen Restaurants

Abseits des Grills gibt es weitere interessante Aspekte der asiatischen Gastronomie, die oft Fragen aufwerfen.

Das Restaurant mit dem großen Pferd: P.F. Chang's

Haben Sie sich je gefragt, welches chinesische Restaurant für seine großen Pferdestatuen am Eingang bekannt ist? Die Antwort lautet P.F. Chang's. Diese ikonischen Pferdestatuen wurden erst beim dritten Restaurantstandort in La Jolla, Kalifornien, eingeführt und stehen als Symbol der Stärke. P.F. Chang's ist eine Kette, die am 20. Juli 1993 in Scottsdale, Arizona, gegründet wurde. Interessanterweise kommt der Name von den beiden Mitbegründern: P.F. steht für Paul Fleming und Chang's für Philip Chiang.

P.F. Chang's legt großen Wert auf die Zubereitung von Grund auf neu ('from scratch') in jeder Küche, jeden Tag. Sie sind nicht wie andere „Kettenrestaurants“. Die Mutter des Mitbegründers Philip Chiang gilt als die erste, die traditionelle chinesische Küche nach Amerika brachte; sie eröffnete 1962 das Mandarin in San Francisco. P.F. Chang's ist bekannt für ihre berühmten Salat-Wraps (Lettuce Wraps), die zu den meistkopierten Gerichten der Restaurantbranche gehören.

Die Speisekarte ist nicht nur chinesisch, sondern von asiatischem Streetfood inspiriert, was die japanische Herkunft eines Mitbegründers widerspiegelt. Ein zentrales Element ihrer Küche ist das Kochen im Wok, eine 2000 Jahre alte Tradition, die als eine der reinsten Formen des Kochens gilt. Die intensive Hitze im Wok erzeugt den sogenannten „Wok Hei“ oder „Atem des Wok“, der den Gerichten ihren einzigartigen Geschmack verleiht und schwer zu replizieren ist. Die Küchen bei P.F. Chang's werden als „eine kulinarische Symphonie mit Pyrotechnik“ beschrieben.

Was ist das chinesische Restaurant mit dem großen Pferd?
Die ikonischen Pferdestatuen am Eingang jedes PF Chang's wurden erst in unserem dritten Restaurant in La Jolla, Kalifornien, eingeführt. Die Pferde stehen Wache als Symbol der Stärke. Unsere Mission ist heute dieselbe wie am Tag unserer Eröffnung: das Leben, die Familie und das Essen zu feiern.

Wussten Sie, dass P.F. Chang's weltweit über 300 Standorte hat und ihr meistverkauftes Gericht überall die Lettuce Wraps sind? Ihre Dim Sum, Wontons und Egg Rolls werden täglich in jedem Restaurant von Hand gerollt. Sie waren die erste nationale Kette, die Sriracha verwendete und verbrauchen heute über 100.000 Flaschen pro Jahr. Sie verteilen jährlich über 52 Millionen Glückskekse und verwenden über 36 Millionen frische Frühlingszwiebeln pro Jahr, die exklusiv für sie angebaut werden.

Die China Gate Group

Wer steckt hinter der China Gate Group? Diese dynamische und innovative Restaurantkette, die seit 1993 besteht und verschiedene Gastronomiekonzepte wie China Gate, Tap-Resto bar, Bora Bora, Global Fusion, Caravan Serai, Red Box und Goh-jia-ting umfasst, wird von Herrn Krishna Tamang geführt. Er ist der erfolgreiche Unternehmer, der diese Gruppe leitet.

Warum heißen chinesische Restaurants oft „Garden“?

Ein weiteres häufiges Phänomen ist die Benennung chinesischer Restaurants mit Wörtern wie „Garden“, „Golden“, „Fortune“ oder „Luck“. Dies ist kein Zufall, sondern basiert auf dem Wunsch der Besitzer nach Erfolg und Glück ('auspiciousness'). Im Mandarin-Chinesischen ist das Wort für „Garten“ „yuan“, was ähnlich klingt wie das Wort für „Geld“. Diese Art von Wortspiel geht amerikanischen Gästen oft verloren, ist aber für chinesische Sprecher bedeutsam.

Namen—zusammen mit Menüs und Dekor—, die vom ersten Besitzer eines Restaurants festgelegt wurden, ändern sich selten, selbst wenn das Geschäft mehrmals den Besitzer wechselt. Chinesische Restaurants folgen oft einer Formel; sie glauben an Konsistenz und daran, die Kunden nicht zu verunsichern. Wenn der Name sich ändert, könnte dies eine Änderung der Küche bedeuten.

Die Wahl dieser Namen ist Teil einer Tradition, die sicherstellen soll, dass der Kunde weiß, dass er ein chinesisches Restaurant betritt. Sie können auch etwas phantasievoller sein, um sich von anderen abzuheben. Eine Analyse von Restaurantnamen zeigte, dass neben „Garden“ auch Wörter wie „Express“, „Panda“, „Dragon“ und „Imperial“ sehr beliebt sind. „Imperial“ soll dabei eine gewisse Erhabenheit des Essens implizieren, auch wenn das Restaurant selbst vielleicht eher schlicht ist.

Die ersten chinesischen Restaurants in den USA, die sich auch an Amerikaner richteten, verbreiteten sich ab dem späten 19. Jahrhundert. Viele Einwanderer aus Canton (Guangdong) eröffneten die frühen Restaurants, und der kantonesische Einfluss ist immer noch stark. Spätere Einwanderungswellen brachten Küchen aus Fujian, Hunan, Sichuan, Taipei und Shanghai mit sich. Die Namen jedoch bleiben oft ähnlich und vermitteln sowohl amerikanischen als auch chinesischen Gästen eine Botschaft.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wie nennt man es, wenn chinesische Restaurants vor Ihren Augen kochen?
Dies wird oft als Teppanyaki oder Hibachi bezeichnet, beides sind Stile des Live-Kochens auf einem Grill oder einer Platte, bei denen die Gäste die Zubereitung beobachten können.
Was ist der Unterschied zwischen Hibachi- und Teppanyaki-Grills?
Der Hauptunterschied liegt in der Grillfläche und der Wärmequelle: Teppanyaki verwendet eine flache, Propan-beheizte Platte, während Hibachi ein offenes Rost mit Holz- oder Holzkohle-Heizung nutzt. Dies beeinflusst, welche Arten von Speisen am besten zubereitet werden können (z.B. Reis auf Teppanyaki, Spieße auf Hibachi).
Was ist das chinesische Restaurant mit dem großen Pferd?
Das ist P.F. Chang's, eine Restaurantkette, die für die symbolträchtigen Pferdestatuen am Eingang bekannt ist, die Stärke repräsentieren.
Wer ist der Besitzer des China Gate Restaurants?
Das China Gate Restaurant ist Teil der China Gate Group, die seit 1993 besteht und von Herrn Krishna Tamang geführt wird.
Warum heißen chinesische Restaurants oft „Garden“?
Der Name „Garden“ (Garten) wird oft gewählt, weil das Mandarin-Wort „yuan“ für Garten ähnlich klingt wie das Wort für Geld. Dies ist eine Form des Wortspiels, die Glück und Wohlstand für das Geschäft symbolisieren soll, ähnlich wie andere Namen, die „Fortune“ oder „Golden“ enthalten.

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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