Hat Gordon Ramsay ein Restaurant in Berlin?

Ramsay in Berlin: Burger-Skandal im Waldorf Astoria?

Rating: 4.64 (6992 votes)

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe in der Berliner Gastro-Szene: Starkoch Gordon Ramsay, bekannt für seine hitzigen Auftritte und Michelin-Sterne-Küche, soll ein Restaurant in der deutschen Hauptstadt eröffnet haben. Genauer gesagt, am 1. April im Untergeschoss des renommierten Waldorf Astoria Hotels. Ein „Casual Restaurant“ seiner Kette „F-Burger“ versprach schnelle, unkomplizierte Küche. Doch was als kulinarischer Paukenschlag angekündigt wurde, entwickelte sich laut unserem Exklusivbericht schnell zu einem handfesten Skandal, der die Gemüter erhitzte und die Erwartungen enttäuschte.

Hat Gordon Ramsay ein Restaurant in Berlin?
Gordon Ramsay eröffnet Restaurant in Berlin. Am heutigen Tag, dem 1.4., eröffnete der berüchtigte englische Drei-Sterne-Koch Gordon Ramsay ein Casual Restaurant im Waldorf Astoria – Küchenchef K. Dikkilus schon vor der Eröffnung wieder weg – Kritiker sind wenig begeistert – Es kam zu Tumulten!

Ein Burger-Laden in der Tiefgarage? Das Konzept hinter "F-Burger"

Es war angeblich Andre Tokev, der Executive Chef des Waldorf Astoria, dem dieser „ganz große Überraschungscoup“ gelang: Gordon Ramsay persönlich soll die erste deutsche Filiale seiner „F-Burger“ Kette ausgerechnet in der Tiefgarage des Luxushotels an den Start gebracht haben. Ein ungewöhnlicher Ort für einen Koch von Ramsays Format, der normalerweise mit Sterneküchen assoziiert wird. Doch Ramsay gab sich laut unserem Bericht pragmatisch. Er zitiert sich selbst wie folgt: „Ich stehe 16 Stunden 6 Tage in der Woche in der Küche und mache großartige Produkte zum viel zu kleinen Preis. Jetzt will ich endlich mal Geld verdienen. Jetzt mache ich F-Burger und Chips. Das schmeckt auch allen! Basta“ Eine klare Ansage, die zeigt, dass es Ramsay hier angeblich ums Geschäft ging, nicht um weitere kulinarische Auszeichnungen. Der ursprünglich vorgesehene Küchenchef K. Dikkilus soll das Schiff jedoch schon vor der Eröffnung verlassen haben.

Eklat bei der Vor-Premiere: Berlins Gastro-Szene urteilt hart

Die eigentliche Sensation ereignete sich bei der Vor-Premiere, zu der Kollegen und die Presse geladen waren. Die Atmosphäre soll schnell angespannt gewesen sein. Berlins bekannter Koch Tim Raue nahm kein Blatt vor den Mund und konfrontierte Ramsay direkt mit seiner Meinung. Sein Urteil war vernichtend: „Your F-Burgers are f*** shitty!“ Diese direkte und unflätige Kritik soll den temperamentvollen Ex-Fußballspieler Ramsay derart in Rage versetzt haben, dass er handgreiflich werden wollte. Glücklicherweise trat Berlins „größter Koch“, der beeindruckende 2-Meter-Mann Markus Semmler vom gleichnamigen Restaurant, beherzt dazwischen und verhinderte eine Eskalation. Ramsay soll daraufhin nur noch aus sicherer Entfernung giftend kommentiert haben. Auch Berlins Restaurantkritiker Nummer 1, Bernd Matthies, war anwesend. Sein Bericht im Berliner Tagesspiegel steht noch aus, da er laut Insidern von den F-Burgern derart getroffen war, dass er sich erst erholen muss. Wir wünschen gute Besserung!

Ungeahnte Folgen: Ein Playboy und Pommesgeruch

Nicht nur die Fachwelt reagierte auf die Eröffnung in der Tiefgarage. Auch der Zufall spielte eine Rolle. Ex-Nachtclubbesitzer und Berlins „einziger Playboy“, Rolf S., parkte seinen weißen Rolls-Royce Cabrio in derselben Garage. Das Ergebnis? Seine Polster riechen nun angeblich so stark nach Pommesfett, dass nur noch „prollige 19j. Mädels aus der Vorstadt“ mitfahren wollen. Ein unfreiwilliger Nebeneffekt des neuen Mieters in der Tiefgarage. Rolf S. nahm es philosophisch: „Das Leben geht weiter! Man passt sich an, das ist Evolution!“ Eine skurrile Randnotiz in diesem ohnehin schon ungewöhnlichen Kapitel der Berliner Gastronomiegeschichte.

Das Urteil des Gourmet Report und empfehlenswerte Alternativen

Angesichts der chaotischen Eröffnung und der negativen Reaktionen zeigt sich der Gourmet Report skeptisch hinsichtlich einer „großartigen Zukunft“ für die F-Burger-Filiale im Waldorf Astoria. Die Kritik der Fachwelt und die kuriose Randgeschichte um den Pommesgeruch im Rolls-Royce sprechen eine deutliche Sprache. Für Gäste des Waldorf Astoria, die erstklassige Gastronomie suchen, empfiehlt der Gourmet Report weiterhin das Gourmetrestaurant Les Solistes by Pierre Gagnaire unter der Leitung von Roel Lintermans, welches als „erstklassig“ beschrieben wird. Wer hingegen gutes Fastfood zu schätzen weiß, dem wird eine ganz andere Adresse nahegelegt: Curry 36 am Bahnhof Zoo. Insbesondere die Bio-Currywurst vom Havelländer Apfelschwein (angeblich 2,20€) wird als „exzellent“ hervorgehoben. Dies unterstreicht, dass Berlin auch abseits von Starkoch-Hype und Luxushotels hervorragende und beliebte Fastfood-Optionen bietet.

Wie viele Restaurants hat Berlin?
Im Jahr 2022 gab es in Berlin rund 9.050 steuerpflichtige Gastronomiebetriebe mit Lieferungen und Leistungen über 17.500 Euro. Davon handelte es sich bei 1.692 um Betriebe mit Ausschank von Getränken wie Schankwirtschaften, Diskotheken oder Bars.

Die Berliner Gastronomie-Szene: Ein Blick auf die Zahlen

Die angebliche Eröffnung eines weiteren Restaurants durch einen prominenten Namen wirft auch ein Licht auf die schiere Größe und Vielfalt der Berliner Gastronomie-Landschaft. Die Stadt beherbergt Tausende von Betrieben unterschiedlichster Art. Laut statistischen Erhebungen gab es in den Jahren von 2019 bis 2022 eine signifikante Anzahl steuerpflichtiger Gastronomiebetriebe in der Stadt, aufgeschlüsselt nach Betriebsarten. Diese Zahlen, auch wenn sie im Detail hier nicht aufgeführt sind, verdeutlichen den Wettbewerb und die schiere Menge an Optionen, die sowohl für etablierte Küchenchefs als auch für neue Konzepte wie angeblich "F-Burger" existieren. Jede neue Eröffnung, ob von einem Weltstar oder einem lokalen Betreiber, reiht sich ein in dieses dynamische und fordernde Umfeld.

Häufig gestellte Fragen zur angeblichen Ramsay-Eröffnung

Hat Gordon Ramsay wirklich ein Restaurant in Berlin eröffnet?
Laut dem Bericht des Gourmet Report soll Gordon Ramsay am 1. April eine Filiale seiner "F-Burger" Kette im Waldorf Astoria Berlin eröffnet haben. Das Datum (1. April) und der ungewöhnliche Ort (Tiefgarage) lassen jedoch stark auf einen Aprilscherz schließen.
Was steht auf der Speisekarte?
Der Bericht spricht von "F-Burger und Chips", also Burgern mit Pommes.
Wie waren die ersten Reaktionen?
Die Reaktionen bei der Vor-Premiere waren laut Bericht sehr negativ. Insbesondere Koch Tim Raue und Kritiker Bernd Matthies zeigten sich wenig begeistert.
Wo finde ich bessere Alternativen laut Gourmet Report?
Der Gourmet Report empfiehlt das Gourmetrestaurant Les Solistes im Waldorf Astoria oder für Fastfood-Liebhaber Curry 36 am Bahnhof Zoo.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die angebliche Eröffnung von Gordon Ramsays "F-Burger" im Berliner Waldorf Astoria ein denkwürdiges Ereignis war – wenn auch wohl eher im Sinne eines gut inszenierten Aprilscherzes, wie das Eröffnungsdatum und die skurrilen Details nahelegen. Die heftigen Reaktionen aus der Berliner Gastro-Szene, vom verbalen Angriff Tim Raues bis zur Pommes-verseuchten Rolls-Royce-Polsterung, zeichnen das Bild eines turbulenten Starts, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet. Ob Ramsay jemals wirklich einen Fuß in die Berliner Gastronomie-Tiefgaragen setzen wird, bleibt abzuwarten. Bis dahin bietet die Stadt glücklicherweise zahlreiche andere, weniger skandalträchtige kulinarische Erlebnisse.

Hat dich der Artikel Ramsay in Berlin: Burger-Skandal im Waldorf Astoria? interessiert? Schau auch in die Kategorie Gastronomie rein – dort findest du mehr ähnliche Inhalte!

Avatar-Foto

Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

Go up