Wie alt ist Giesenkirchen?

Giesenkirchen: Eine Reise durch die Zeit

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Giesenkirchen, ein lebendiger Stadtteil im Osten von Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen, blickt auf eine außergewöhnlich lange und wechselvolle Geschichte zurück. Heute ist Giesenkirchen ein wichtiger Teil der Großstadt Mönchengladbach, zu der es seit 1975 gehört. Zuvor war der Ort Rheydt angegliedert, bevor dieses ebenfalls in Mönchengladbach eingemeindet wurde. Mit seinen rund 15.000 Einwohnern, aufgeteilt in die Stadtteile Giesenkirchen-Mitte, Giesenkirchen-Nord und Schelsen, ist Giesenkirchen ein bedeutendes Wohngebiet mit einer tiefen historischen Verwurzelung, die weit über das Mittelalter hinausreicht.

Wie alt ist Giesenkirchen?
Urkundlich ist die Ortsbezeichnung Giesenkirchen im Jahre 1150 zum ersten Mal nachweisbar.

Die Geschichte Giesenkirchens ist nicht nur die Geschichte eines Ortes, sondern auch die Geschichte der Menschen, die ihn über Jahrtausende hinweg besiedelten, prägten und veränderten. Von den frühesten Spuren menschlicher Besiedlung bis hin zu seiner heutigen Struktur als moderner Stadtteil – Giesenkirchen erzählt eine Geschichte von Beständigkeit und Wandel.

Urgeschichte Giesenkirchens: Spuren der ersten Siedler

Die Geschichte des Gebiets, das wir heute als Giesenkirchen kennen, beginnt nicht erst mit der ersten urkundlichen Erwähnung, sondern reicht weit in die Urgeschichte zurück. Archäologische Funde im Großraum Mönchengladbach, insbesondere zwischen Mülfort, Haus Horst und Schloss Rheydt, zeugen von einer sehr frühen Besiedlung. Die geografische Lage, geprägt von fruchtbarem Boden und dem Schutz durch die sumpfige Niers sowie die Bruchlandschaften Hoppbruch und Trietbach, bot ideale Bedingungen für frühe Siedler. Diese natürlichen Gegebenheiten machten das Gebiet zu einem vergleichsweise sicheren und lebenswerten Ort.

Bereits vor etwa 118.000 Jahren lebten Neandertaler am rechten Ufer der Niers in dieser Region. Noch faszinierender ist die Erkenntnis, dass ab etwa 14.000 v. Chr. auch Steinzeitmenschen in einer festen Siedlung lebten. Diese Siedlung befand sich nicht weit von der heutigen Tackhütte, damals am östlichen Ufer der Niers gelegen, und wurde über viele Tausend Jahre hinweg bewohnt. Diese frühen Spuren belegen, dass das Gebiet um Giesenkirchen seit prähistorischen Zeiten ein attraktiver Lebensraum war.

Die Zeit der Kelten

In der vorrömischen Eisenzeit waren es die Kelten, die das Gebiet besiedelten. An zahlreichen Standorten am östlichen Ufer der Niers, insbesondere in den heutigen Giesenkirchener Bereichen bei Ahren und Ruckes sowie im benachbarten Mülfort, existierten keltische Siedlungen. Die Wahl der Standorte zeugt von strategischem Denken; oft auf Hügeln gelegen, waren sie weithin sichtbar und boten vermutlich gute Verteidigungsmöglichkeiten. Das Ende der keltischen Präsenz in dieser Region kam abrupt um 50 v. Chr., als Julius Caesar und seine Truppen das Gebiet eroberten und die keltische Bevölkerung drastisch dezimierten.

Römische Einflüsse

Nach der keltischen Zeit begann die römische Epoche. Von etwa 50 n. Chr. bis 274 n. Chr. bestand nur wenige Kilometer westlich des heutigen Giesenkirchens ein römisches Dorf, ein sogenannter Vicus, bei Mülfort. Eine wichtige römische Straßenverbindung, die von der Maas bis nach Neuss (dem antiken Novaesium) führte, durchquerte das Gebiet des heutigen Giesenkirchens – die sogenannte Alte Heerstraße. Diese Straße verlief südlich der heutigen Mülforter Straße und im Bereich von Schelsen entlang der heutigen Liedberger Straße. Sie war eine Lebensader für Handel und Militärverkehr und prägte die Region nachhaltig.

Entlang dieser römischen Straße entstanden zahlreiche römische Bauernhöfe, sogenannte Villae rusticae. Archäologische Funde belegen mindestens 15 solcher Hofstellen allein im Gebiet des heutigen Giesenkirchens. Weitere Trümmerstellen wurden in der Baueshütte, in Horster Schelsen und bei Högden entdeckt. Diese Höfe waren landwirtschaftliche Betriebe, die die umliegenden römischen Siedlungen und Militärlager versorgten. Ihre Existenz endete jäh im Jahr 274 n. Chr., als einfallende Franken die römischen Strukturen in der Region zerstörten.

Vom Mittelalter bis zur Neuzeit: Giesenkirchen nimmt Gestalt an

Die erste gesicherte schriftliche Erwähnung des Ortsnamens Giesenkirchen datiert auf das Jahr 1150. Dies ist ein entscheidender Meilenstein in der Geschichte des Ortes, da er seine Existenz als kirchliche und vermutlich auch als weltliche Einheit dokumentiert. Eine Urkunde, die heute im Historischen Archiv der Stadt Köln aufbewahrt wird, berichtet von einer Schenkung. Der Propst von St. Gereon in Köln übertrug den sogenannten „Zehnten von neugerodetem Land“ an die Kirche von Giesenkirchen. Diese Schenkung war an eine Auflage gebunden: Die Pfarrangehörigen sollten zukünftig für kleinere Reparaturen am Dach und am oberen Teil der Kirche sowie der Sakristei aufkommen. Die Urkunde erwähnt auch einen Chorbischof Walter, der gleichzeitig die Pfarrstelle in Giesenkirchen innehatte. Die Verhandlung und Zustimmung zu dieser Schenkung fand unter dem Vorsitz des Erzbischofs Arnold von Köln statt, im Beisein und mit Zustimmung der Mitglieder des Gereonstiftes in Köln. Diese Urkunde von 1150 ist somit das erste schriftliche Zeugnis für die Existenz und Bedeutung Giesenkirchens.

Über Jahrhunderte hinweg war das Gebiet des heutigen Giesenkirchens politisch und administrativ aufgeteilt. Bis zum Einzug französischer Truppen im Oktober 1794 gehörten Giesenkirchen, Zoppenbroich und Horst zum Kurfürstentum Köln (Kurköln). Dycker-Schelsen hingegen unterstand der Reichsherrschaft Dyck. Zu Zoppenbroich zählten damals die Höfe und Siedlungen Bahner, Biesel, Schrödt, Eiger und Junker. Pesch, Leppershütte, Taubenhütte, Stadt, Looshof, Steinhausen und Horster-Schelsen gehörten zum Bereich Horst. Das verbleibende Gebiet bildete die eigentliche Gemeinde Giesenkirchen. Diese Zersplitterung war typisch für die politische Landschaft des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Mit der Ankunft der französischen Revolutionstruppen und der darauf folgenden französischen Herrschaft änderte sich die administrative Struktur grundlegend. Die alten Grenzen und Hoheitsträger wurden abgeschafft und das Gebiet wurde in neue Verwaltungseinheiten integriert, die sich an französischen Vorbildern orientierten.

Giesenkirchen im 19. und 20. Jahrhundert: Preußische Verwaltung und kommunale Umstrukturierung

Nach dem Ende der französischen Besatzung und dem Wiener Kongress fiel das Rheinland und damit auch Giesenkirchen an Preußen. Am 24. April 1816 entstand der neue Landkreis Gladbach, der dem Regierungsbezirk Düsseldorf in der späteren preußischen Rheinprovinz angehörte. Innerhalb dieses Landkreises wurde die Bürgermeisterei Schelsen gebildet, die bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1929 Bestand hatte. Diese Bürgermeisterei umfasste als Gesamtgemeinde die Spezialgemeinden Giesenkirchen und Schelsen. Es gab separate Gemeinderäte für Giesenkirchen und Schelsen, aber einen gemeinsamen Bürgermeisterrat für die gesamte Bürgermeisterei. Auch die Haushaltsplanung erfolgte sowohl für die einzelnen Spezialgemeinden als auch für die Gesamtgemeinde.

Eine tiefgreifende Veränderung brachte die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebietes, die der Preußische Landtag am 29. Juli 1929 beschloss. Zum 1. August desselben Jahres wurden die Städte München-Gladbach, Rheydt und Odenkirchen sowie die Gemeinden Schelsen und Hardt zu einer neuen Großstadt namens Gladbach-Rheydt zusammengelegt. Diese Zusammenlegung war jedoch von kurzer Dauer. Nur vier Jahre später, am 1. August 1933, entschied das Reichsgericht in Leipzig die Aufhebung dieser Fusion und die Aufteilung der jungen Stadt in ihre früheren Bestandteile.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Wiederherstellung kommunaler Strukturen spielte Giesenkirchen eine wichtige Rolle in der Politik der Stadt Rheydt. Bei den ersten Wahlen nach dem Krieg und auch bei allen folgenden Wahlen wurde eine beträchtliche Anzahl von Politikern aus Giesenkirchen in die Stadträte von Rheydt gewählt, was das politische Gewicht des Ortes innerhalb der Stadt Rheydt unterstreicht.

Giesenkirchen heute: Stadtteil von Mönchengladbach

Die jüngste und wohl bedeutendste kommunale Veränderung für Giesenkirchen erfolgte Mitte der 1970er Jahre. Im Jahr 1974 beschloss der nordrhein-westfälische Landtag in Düsseldorf das Gesetz zur Neugliederung des Raumes Mönchengladbach/Düsseldorf/Wuppertal. Dieses Gesetz führte zur Bildung der heutigen Großstadt Mönchengladbach durch die Zusammenlegung der Städte Mönchengladbach und Rheydt sowie der Gemeinde Wickrath. Zwischen diesen Gebietskörperschaften wurde ein Gebietsänderungsvertrag geschlossen, der die Einzelheiten der Fusion regelte.

Ein Teil dieses Vertrags sah auch die Einteilung der neu gebildeten Stadt Mönchengladbach in zehn Stadtbezirke vor. Giesenkirchen wurde zu einem dieser Stadtbezirke. Parallel zum Stadtrat für die Gesamtstadt wurde in jedem Stadtbezirk eine eigene Bezirksvertretung eingerichtet, um die lokalen Interessen besser vertreten zu können. Die erste Bezirksvertretung für Giesenkirchen wurde bei der Kommunalwahl am 4. Mai 1975 gewählt. Die Zusammensetzung spiegelte die politische Landschaft wider, wobei die CDU 9 Sitze und die SPD 4 Sitze erhielt.

Diese Struktur der Stadtbezirke mit eigenen Bezirksvertretungen hatte fast 35 Jahre Bestand. Am 22. Oktober 2009 wurde die Zahl der Stadtbezirke im Rahmen einer weiteren Verwaltungsreform von zehn auf vier reduziert. Seitdem gehören die Stadtteile des ehemaligen Stadtbezirks Giesenkirchen – Giesenkirchen-Mitte, Giesenkirchen-Nord und Schelsen – zum neu geschaffenen Stadtbezirk Mönchengladbach Ost. Giesenkirchen hat damit seinen Status als eigenständiger Stadtbezirk verloren, bleibt aber ein wichtiger und historisch bedeutsamer Teil der Stadt Mönchengladbach.

Einwohnerentwicklung: Wachstum und Wandel

Die Bevölkerungsentwicklung ist ein wichtiger Indikator für die Geschichte und Entwicklung eines Ortes. Für Giesenkirchen liegen Daten vor, die bis ins späte 16. Jahrhundert zurückreichen und die stetige, wenn auch nicht immer gleichmäßige, Zunahme der Einwohnerzahl dokumentieren. Diese Zahlen spiegeln die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungen wider, die Giesenkirchen im Laufe der Jahrhunderte erfahren hat.

Die folgenden Daten zeigen die Einwohnerzahlen von Giesenkirchen in seinen heutigen Grenzen zu verschiedenen Zeitpunkten:

JahrEinwohner
1581160
1737191
18342926
18713965
18753989
18804438
18854964
18905500
18955821
19076625
19108488
19158905
19208390
19259134
19299451
19329733
194610593
195011298
195811913
196012261
196513416
197013441
197513234
198013476
198314266
200415915
200515964
200615894
200715763
200815733
200915586
201015523
201115408
201215234
201315194
202015291

Die Tabelle zeigt eindrucksvoll das starke Wachstum der Bevölkerung, insbesondere ab dem 19. Jahrhundert im Zuge der Industrialisierung und des allgemeinen Bevölkerungswachstums in Deutschland. Von wenigen Hundert Einwohnern im Mittelalter stieg die Zahl bis Anfang des 20. Jahrhunderts auf über 6.000 und überschritt nach dem Zweiten Weltkrieg die Marke von 10.000. In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren erreichte die Einwohnerzahl einen Höhepunkt um die 13.400. Nach einer leichten Stagnation und einem erneuten Anstieg Anfang der 1980er Jahre stabilisierte sich die Zahl auf einem hohen Niveau und erreichte um die Jahrtausendwende fast 16.000. In den letzten Jahren gab es eine leichte Abnahme, bevor sich die Zahl um die 15.200 Einwohner einpendelte (Stand 2020). Diese Einwohnerentwicklung ist ein Spiegelbild der Geschichte Giesenkirchens, seiner Eingliederungen in größere städtische Strukturen und der allgemeinen demografischen Entwicklung der Region.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Giesenkirchen

Hier finden Sie Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zur Geschichte und Entwicklung von Giesenkirchen:

Wie alt ist Giesenkirchen?

Die urkundliche Erwähnung des Ortsnamens Giesenkirchen erfolgte erstmals im Jahr 1150. Die Besiedlungsgeschichte des Gebiets reicht jedoch viel weiter zurück, mit archäologischen Funden, die auf steinzeitliche Siedlungen (ab 14.000 v. Chr.) und sogar Neandertaler (vor 118.000 Jahren) hinweisen.

Wann wurde Giesenkirchen erstmals urkundlich erwähnt?

Giesenkirchen wurde erstmals im Jahr 1150 in einer Urkunde des Kölner Stifts St. Gereon erwähnt, die eine Schenkung an die Giesenkirchener Kirche dokumentiert.

Gab es römische Siedlungen in der Nähe von Giesenkirchen?

Ja, nur wenige Kilometer westlich des heutigen Giesenkirchens gab es von etwa 50 n. Chr. bis 274 n. Chr. ein römisches Dorf (Vicus Mülfort). Zudem verlief eine wichtige römische Straße, die Alte Heerstraße, durch das Gebiet, entlang derer zahlreiche römische Bauernhöfe (Villae rusticae) existierten.

Wann wurde Giesenkirchen Teil von Mönchengladbach?

Giesenkirchen wurde im Zuge der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen am 1. Januar 1975 Teil der neu gebildeten Stadt Mönchengladbach.

Wie viele Einwohner hat Giesenkirchen?

Laut den Daten vom 31. Dezember 2020 hatte Giesenkirchen (inklusive Giesenkirchen-Mitte, Giesenkirchen-Nord und Schelsen) insgesamt 15.291 Einwohner.

Warum gehörte Giesenkirchen früher zu Rheydt?

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung von 1929 wurde Giesenkirchen zunächst Teil der kurzlebigen Stadt Gladbach-Rheydt. Nach deren Aufteilung 1933 gehörte Giesenkirchen weiterhin zur Stadt Rheydt, bis diese 1975 mit Mönchengladbach vereinigt wurde.

Welche Bedeutung hatte die Kirche für die frühe Geschichte Giesenkirchens?

Die Kirche spielte eine zentrale Rolle, wie die erste urkundliche Erwähnung von 1150 zeigt, die sich auf eine Schenkung an die Giesenkirchener Kirche bezieht. Dies deutet darauf hin, dass Giesenkirchen zu dieser Zeit bereits eine etablierte Kirchengemeinde war und der kirchliche Name dem Ort seinen Namen gab.

Wie haben sich die administrativen Grenzen von Giesenkirchen im Laufe der Zeit verändert?

Die Grenzen und Zugehörigkeiten Giesenkirchens waren sehr dynamisch. Ursprünglich zu Kurköln gehörend, wurden die Grenzen in der französischen Zeit aufgehoben. Unter preußischer Herrschaft bildete Giesenkirchen eine Spezialgemeinde innerhalb der Bürgermeisterei Schelsen. Später wurde es Teil der kurzlebigen Stadt Gladbach-Rheydt, dann wieder Teil von Rheydt, bevor es schließlich 1975 als Stadtbezirk und ab 2009 als Teil des Stadtbezirks Ost in die Stadt Mönchengladbach eingegliedert wurde.

Die reiche Geschichte Giesenkirchens, von den frühesten Spuren menschlicher Besiedlung bis zu seiner heutigen Rolle als Stadtteil von Mönchengladbach, macht den Ort zu einem faszinierenden Studienobjekt für Historiker und Heimatforscher. Die erhaltenen Dokumente und archäologischen Funde ermöglichen einen tiefen Einblick in die Entwicklung dieses historisch bedeutsamen Ortes.

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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