Ein Besuch der Messe München verspricht spannende Eindrücke und wertvolle Kontakte. Damit Ihre Anreise so angenehm wie möglich verläuft, haben wir alle wichtigen Informationen für Sie zusammengestellt. Die Messe München ist verkehrstechnisch exzellent angebunden, insbesondere für die Anreise mit dem Auto. Doch auch das Messegelände selbst hält einige interessante Details bereit, die Ihren Aufenthalt bereichern können. Erfahren Sie hier alles über die Anfahrt, das Parken, Lademöglichkeiten für Elektroautos und die Besonderheiten des Areals.

Die Messe München liegt im Osten der bayerischen Landeshauptstadt und ist direkt an eine der Hauptverkehrsadern angebunden, was sie für Autofahrer besonders gut erreichbar macht. Die Planung Ihrer Fahrt im Voraus kann Ihnen helfen, Staus zu vermeiden und pünktlich zu Ihrem Termin zu gelangen. Das moderne Messegelände wurde speziell konzipiert, um den großen Besucher- und Ausstellerströmen gerecht zu werden und eine effiziente Logistik zu ermöglichen.
Anreise mit dem Auto
Für viele Besucher ist die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug die flexibelste Option. Die Messe München ist optimal an das Autobahnnetz angeschlossen. Sie befindet sich direkt an der Autobahn A94. Dies ist die Hauptachse, die Sie nutzen sollten, wenn Sie mit dem Auto zur Messe fahren. Die Beschilderung zur Messe ist in der Regel sehr gut und führt Sie direkt zu den relevanten Ausfahrten.
Sie erreichen das Messegelände über zwei spezifische Ausfahrten der A94. Die erste Option ist die Ausfahrt mit der Nummer 6, bezeichnet als Feldkirchen-West. Die zweite Möglichkeit ist die Ausfahrt Nummer 5, die als München-Riem bekannt ist. Beide Ausfahrten führen Sie zielsicher in die Nähe des Messeareals. Es ist ratsam, je nach Himmelsrichtung Ihrer Anreise die geeignetere Ausfahrt zu wählen, wobei das dynamische Verkehrsleitsystem vor Ort Sie zur besten Route leitet.
Einmal in der Nähe des Geländes, werden Sie auf ein ausgeklügeltes dynamisches Verkehrsleitsystem treffen. Dieses System ist darauf ausgelegt, den Verkehrsfluss während großer Veranstaltungen zu optimieren und Sie schnellstmöglich zu einem freien Parkplatz zu leiten. Folgen Sie unbedingt den Anzeigen dieses Systems, da es die aktuelle Belegung der Parkflächen berücksichtigt und Ihnen den nächstgelegenen verfügbaren Stellplatz weist. Dies erspart Ihnen langes Suchen und unnötige Fahrerei auf dem Gelände.
Parken auf dem Messegelände
Die Messe München bietet für Besucher ausgewiesene Parkmöglichkeiten. Es gibt sowohl Parkplätze im Parkhaus als auch auf den Freigeländeflächen. Diese sind klar gekennzeichnet, sodass Sie leicht den für Sie passenden Bereich finden.
Die Parkgebühren variieren je nach Art des Stellplatzes. Das Parken im Parkhaus bietet in der Regel mehr Schutz vor Witterungseinflüssen und kostet 16 EUR pro Tag. Wenn Sie auf den Freigeländeflächen parken möchten, ist dies etwas günstiger. Hier beträgt die Gebühr 12 Euro pro Tag. Beachten Sie, dass diese Gebühren pro Tag anfallen, unabhängig davon, wie lange Sie tatsächlich auf dem Gelände parken.
| Parkmöglichkeit | Kosten pro Tag | Vorteile |
|---|---|---|
| Parkhaus | 16 EUR | Witterungsschutz |
| Freigelände | 12 EUR | Günstiger |
Die Bezahlung der Parkgebühren erfolgt üblicherweise bei der Ausfahrt. Informieren Sie sich gegebenenfalls im Vorfeld über die akzeptierten Zahlungsmethoden (Bar, Karte), um Wartezeiten zu vermeiden.
Navigation zur Messe
Wenn Sie ein Navigationssystem nutzen, um zur Messe München zu gelangen, kann die Eingabe je nach System variieren. Suchen Sie in den Kategorien wie Ausstellungsgelände, Messezentrum oder verwenden Sie das Schlagwort Messe. Achten Sie darauf, die korrekte Bezeichnung für das Messegelände in München zu finden. Sobald Sie in der Nähe sind, ist es, wie bereits erwähnt, entscheidend, dem dynamischen Verkehrsleitsystem vor Ort zu folgen. Dieses System ist präziser als Ihr Navigationssystem, wenn es um die Steuerung auf dem Messeareal geht und berücksichtigt die aktuelle Parksituation.
E-Ladekonzept auf der Messe München
Für Besitzer von Elektrofahrzeugen bietet die Messe München ein modernes E-Ladekonzept. Dies ist ein wichtiger Service, der es Ihnen ermöglicht, Ihr Fahrzeug während Ihres Messebesuchs aufzuladen.
Das Konzept umfasst eine beträchtliche Anzahl von Ladestationen. Es stehen mehr als 80 Ladestationen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es einen Supercharger, also eine Schnellladesäule, für diejenigen, die eine besonders schnelle Aufladung benötigen. Die Verfügbarkeit dieser Ladestationen ist ein großer Pluspunkt für umweltbewusste Besucher.
Die Ladesäulen im Parkhaus West sind zugänglich, wenn das Parkhaus im Rahmen einer Veranstaltung geöffnet ist. Sie befinden sich auf der Ebene U1 dieses Parkhauses. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Lademöglichkeiten nicht immer zugänglich sind, sondern nur, wenn die jeweilige Veranstaltung den Betrieb des Parkhauses erfordert.
Grundsätzlich ist das Laden an sich kostenlos. Sie müssen lediglich die reguläre Parkgebühr entrichten. Das bedeutet, dass die Energie, die Sie laden, im Parkpreis inkludiert ist. Eine separate Bezahlung für den Ladevorgang ist nicht erforderlich.
Die Freischaltung der Ladesäule erfolgt über eine Karte mit RFID-Chip. Solche Chips sind weit verbreitet und oft in Karten integriert, die Sie bereits besitzen. Beispiele hierfür sind Hotelkarten, Karten zur Zeiterfassung in Unternehmen oder sogar manche EC-Karten. Sie benötigen also keine spezielle Ladekarte des Anbieters, sondern können möglicherweise eine Ihrer vorhandenen Karten nutzen.
Ein wichtiger Punkt ist, dass die Ladesäulen vorab nicht reserviert werden können. Sie müssen also darauf hoffen, dass bei Ihrer Ankunft eine der Ladestationen verfügbar ist. Eine Garantie für einen freien Ladeplatz gibt es nicht. Es ist daher ratsam, dies bei Ihrer Planung zu berücksichtigen, insbesondere zu Stoßzeiten.
Das Messegelände im Detail
Das Herzstück des Messegeländes bilden die 18 Messehallen. Diese sind in drei Reihen zu je sechs Hallen angeordnet und bieten eine beeindruckende Ausstellungsfläche von insgesamt 200.000 m². Diese Hallen sind das Zentrum der meisten Veranstaltungen und beherbergen die Stände und Exponate der Aussteller.
Zusätzlich zu den Hallen gibt es großzügige Freiflächen. Je nach Bedarf der Veranstaltung können weitere 414.000 m² Freiflächen im Norden und Osten des Geländes genutzt werden. Diese Flächen dienen oft für Großexponate oder zusätzliche Ausstellungsbereiche, insbesondere bei sehr großen Messen wie der Bauma.
Das Gelände verfügt über insgesamt fünf Eingangshallen, die zusätzliche Nutzfläche von 12.000 m² bieten. Die beiden größten sind der Eingang West und der Eingang Ost. Diese Haupteingänge sind durch ein ca. 650 m langes und 35 m breites, begrüntes Atrium verbunden. Dieses Atrium liegt zwischen den A- und B-Hallenreihen und dient hauptsächlich als Pausenzone. Hier finden Besucher zahlreiche Sitzgelegenheiten, Raucherzonen und verschiedene Verpflegungsangebote, um sich zwischen den Messebesuchen zu erholen.
Weitere Eingänge sind der Eingang Nord, der achsensymmetrisch nördlich der Hallen C3 und C4 liegt. Dieser wurde ursprünglich als internationales Pressezentrum für die Fußball-WM 2006 genutzt und danach der Messe übergeben. Ein WM-Brunnen vor diesem Eingang erinnert an diese Zeit. Der Eingang Nordwest entstand mit dem Parkhaus Nordwest, und der Eingang Nordost bildet eine Einheit mit dem Congress Center Nord.
Die Anlagen auf dem Messegelände sind sehr flexibel gestaltet. Sämtliche Bereiche sind variabel kombinier-, unterteil- und abtrennbar. Dies ermöglicht die gleichzeitige Durchführung mehrerer Veranstaltungen, die voneinander unabhängig sind. Diese Flexibilität ist ein großer Vorteil für die Messegesellschaft und ihre Kunden.
Wichtige Gebäude und Bereiche
Am westlichen Eingang befindet sich das Internationale Congress Center München (ICM). Dieses dient als Veranstaltungsort für Kongresse, Tagungen und Firmenevents. Ebenfalls am westlichen Eingang gelegen sind das Messehaus und der Messesee. Der große Kongresssaal im ICM wird aufgrund seiner Größe und Lage manchmal auch als „Halle B0“ bezeichnet und genutzt.
Vor dem östlichen Eingang steht der markante Messeturm. Mit einer Höhe von 86 Metern ist er ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Geländes. Die Architekten des Geländes waren Bystrup, Bregenhoj + Partners, Kaup, Scholz, Jesse + Partner.
Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal des Messegeländes ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Messehallen. Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung war sie die weltgrößte Photovoltaikanlage auf einem Gebäudedach. Sie produziert pro Jahr etwa 1.000 MWh Strom und unterstreicht das Engagement der Messe für Nachhaltigkeit.
An den Enden des Geländes, am nordwestlichen und südöstlichen Ende, befinden sich zwei Parkhäuser, die zusammen etwa 5700 Stellplätze bieten. Das Freigelände wird ebenfalls als Parkplatz genutzt oder, bei sehr großen Messen wie der Bauma, als zusätzliche Ausstellungsfläche.
Alle Hallen sind rechteckig und stützenfrei konzipiert, was eine maximale Flexibilität bei der Gestaltung der Stände ermöglicht. Sie verfügen über befahrbare Bodenkanäle in regelmäßigen Abständen, die Leitungen für Wasser, Strom und Breitbandversorgung enthalten. 17 der Hallen sind 11 Meter hoch. Eine Ausnahme bildet die Halle B6, die als „Hochhalle“ bezeichnet wird und eine lichte Höhe von 16 Metern bietet, was sie für besonders hohe Exponate geeignet macht.
Entwicklung und Erweiterungen
Zur Eröffnung des Geländes wurden zunächst das ICM und 12 Ausstellungshallen (Reihen A und B) sowie ein Teil der späteren Halle C3, die als „Eingang Nord“ diente, errichtet. Der Bereich der späteren C-Hallen wurde ursprünglich als Freigelände genutzt. Mit über 600.000 Quadratmetern galt dieses als größtes Freigelände Europas.
Durch den geplanten schrittweisen Ausbau und das Hinzufügen der C-Hallen schrumpfte das ursprüngliche Freigelände. Dies wurde teilweise durch das Hinzufügen des Ausstellungsfreigeländes Nord nördlich der Paul-Henri-Spark Straße ausgeglichen. Dieser Bereich hat keine direkte Verbindung zum restlichen Messeareal und dient hauptsächlich als Parkplatz oder für unabhängige Events. Nur während der Bauma, der weltgrößten Messe, die alle drei Jahre stattfindet, wird auch dieser Bereich von Ausstellern belegt.
Die Hallen der Reihen A und B haben die gleiche Grundfläche von 171x72 Metern. Die C-Hallen sind bei gleicher Breite etwas kürzer und variieren in der Länge zwischen 139 und 143 Metern.
Der Ausbau erfolgte schrittweise. 2001 wurden die Hallen C1 und C2 errichtet. 2004 folgte der Vollausbau von Halle C3, sowie die Ergänzung von Halle C4 und dem neuen Eingang Nord. Von Juni 2016 bis Dezember 2018 wurde der Endausbau erreicht mit den letzten beiden Hallen C5 und C6, dem fünften Messe-Eingang „Nordost“ und einem zusätzlichen Kongressbereich von 1200 m² (Congress Center Nord, CCN). Die Baukosten für diesen letzten Abschnitt beliefen sich auf 105 Millionen Euro. Weitere Ausbauten sind derzeit nicht geplant.
Im Jahr 2019 kaufte die Messegesellschaft eine benachbarte Ackerfläche in der Nachbargemeinde Feldkirchen. Dieses dreieckige, 5,4 Hektar große Areal soll zur Bauma 2025 als multifunktionale Ausstellungs-, Event- oder Parkfläche zur Verfügung stehen. Hierfür wurde eine befahrbare Brücke über die Ottendichler Straße errichtet, die diesen neuen Bereich direkt mit dem Ausstellungsfreigelände Nord verbindet. Durch diese Erweiterung stehen nun 468.000 m² als Freigelände zur Verfügung.
Der Messesee
Westlich der Messehallen liegt der Messesee. Er befindet sich zwischen dem ehemaligen Flughafentower im Norden und der U-Bahn-Station Messestadt West bzw. dem Willy-Brandt-Platz im Süden. Der See ist 390 Meter lang und 46 bis 94 Meter breit und hat eine Wasserfläche von 2,6 Hektar.
Der See wird in der Mitte durch einen Damm geteilt, der auf den Haupteingang zuläuft. Auf diesem Damm verläuft die Straße „Am Messesee“, die eine Verlängerung der Joseph-Wild-Straße ist. Diese Straße wird während Messeveranstaltungen als Anfahrtsstrecke für Taxis genutzt.
Der See fällt vom Damm aus nach Norden über eine und nach Süden über zwei Spundwände ab, was einen durchgehenden Wasserfluss gewährleistet. In den dadurch entstehenden Becken befinden sich drei Wasserfontänen, die in den Sommermonaten in Betrieb sind und das Bild des Sees beleben. Am Nordende versickert das Wasser in einem mit Steinen gefüllten Becken. Die Uferbereiche sind teilweise mit Schilf bewachsen, was dem See ein naturnahes Aussehen verleiht.
Vor dem Eingang zur Messe befindet sich im Wasser die zweiteilige Installation „Gran Paradiso“ des Münchner Künstlers Stephan Huber aus dem Jahr 1997. Diese Kunstinstallation ist ein Blickfang und trägt zur Gestaltung des Eingangsbereichs bei.
Häufig gestellte Fragen zur Anreise und zum Messegelände
Hier finden Sie Antworten auf einige häufig gestellte Fragen, die sich bei der Planung Ihrer Anreise zur Messe München ergeben können.
Wie finde ich die Messe München mit dem Navigationssystem?
In den meisten Navigationssystemen finden Sie die Messe München unter den Suchbegriffen „Ausstellungsgelände“, „Messezentrum“ oder einfach „Messe“. Achten Sie darauf, dass es sich um die Messe in München handelt. Vor Ort sollten Sie unbedingt dem dynamischen Verkehrsleitsystem folgen, da dieses Sie zu den aktuell freien Parkplätzen leitet.
Welche Autobahnausfahrten muss ich nehmen?
Die Messe München liegt direkt an der A94. Sie erreichen das Gelände am besten über die Ausfahrten Nummer 6 (Feldkirchen-West) oder Nummer 5 (München-Riem).
Wie viel kostet das Parken?
Die Parkgebühr im Parkhaus beträgt 16 EUR pro Tag. Das Parken auf den Freigeländeflächen kostet 12 Euro pro Tag.
Gibt es Parkplätze für Elektroautos?
Ja, die Messe München verfügt über mehr als 80 Ladestationen sowie einen Supercharger. Diese befinden sich unter anderem auf Ebene U1 im Parkhaus West (sofern geöffnet). Das Laden selbst ist kostenlos, es fällt lediglich die reguläre Parkgebühr an.
Benötige ich eine spezielle Karte zum Laden meines Elektroautos?
Nein, die Freischaltung erfolgt über eine Karte mit RFID-Chip. Dies kann eine Hotelkarte, eine Zeiterfassungskarte oder sogar eine EC-Karte sein, sofern diese über einen solchen Chip verfügt.
Kann ich einen Ladeplatz für mein Elektroauto im Voraus reservieren?
Nein, eine Reservierung von Ladesäulen ist nicht möglich. Die Vergabe erfolgt nach Verfügbarkeit.
Wie groß ist das Messegelände?
Das Messegelände verfügt über 18 Hallen mit 200.000 m² Ausstellungsfläche und bis zu 468.000 m² Freiflächen.
Wo befindet sich der Messesee?
Der Messesee liegt westlich der Messehallen, zwischen dem ehemaligen Flughafentower und der U-Bahn-Station Messestadt West.
Was ist das Atrium?
Das Atrium ist ein 650 Meter langes, begrüntes Areal zwischen den A- und B-Hallenreihen, das als Pausenzone mit Sitzgelegenheiten und Verpflegungsangeboten dient.
Wir hoffen, diese Informationen helfen Ihnen bei der Planung Ihrer Anreise zur Messe München und sorgen für einen entspannten und erfolgreichen Messebesuch.
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