Wie hieß Vohwinkel früher?

Vohwinkel: Von Vowynkele zur Wuppertaler Höhe

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Der heutige Stadtbezirk Vohwinkel, gelegen in Nordrhein-Westfalen, nimmt eine bedeutende Stellung innerhalb Wuppertals ein. Als drittgrößter Stadtteil nach Elberfeld und Barmen, blickt Vohwinkel auf eine reiche und eigenständige Vergangenheit zurück. Bis zum Jahr 1929 fungierte Vohwinkel als eine selbständige Stadt, ein Status, der das Ergebnis einer langen Entwicklung war, die tief in der regionalen Geschichte verwurzelt ist. Die Transformation von einem ländlichen Gebiet zu einer urbanen Einheit, die schließlich in die größere Struktur Wuppertals integriert wurde, ist ein faszinierendes Kapitel der lokalen Historie.

Wie hieß Vohwinkel früher?
Zuvor wurde 1887 die Bahnstrecke Solingen–Vohwinkel („Korkenzieherbahn“) nach Solingen eröffnet. Am 12. Februar 1921 erhielt Vohwinkel schließlich das Stadtrecht gemäß der Rheinischen Städteordnung.

Bevor Vohwinkel den Status einer eigenständigen Stadt erlangte, gehörte es zum Kreis Mettmann. Diese Zugehörigkeit prägte die administrative Struktur und Entwicklung des Gebiets über einen längeren Zeitraum. Von 1877 bis 1929 war Vohwinkel sogar der Verwaltungssitz des Landkreises, was seine wachsende Bedeutung in der Region unterstrich. Mit einer aktuellen Einwohnerzahl von 31.429 (Stand 2022) ist Vohwinkel heute ein lebendiger und bevölkerungsreicher Teil Wuppertals, dessen historische Wurzeln jedoch bis ins Mittelalter zurückreichen.

Geographische Einordnung und Ursprünge

Die geographische Lage Vohwinkels ist durch seine Position zwischen den Flusssystemen der Düssel und der Wupper charakterisiert. Alle fließenden Gewässer, die das Gebiet durchziehen, münden letztendlich in eines dieser beiden Flusssysteme. Quellen finden sich dabei ausschließlich in den Schiefergebieten, die einen prägenden geologischen Bestandteil der Region darstellen. Die Wasserscheide, die diese beiden Systeme trennt, verläuft über markante Punkte wie Kluse, Krutscheid und Tesche bis nach Katernberg.

Vohwinkel ist dem sogenannten niederbergischen Land zugeordnet und bildet somit einen Teil des rheinischen Schiefergebirges. Dieses Gebirge entstand während des mittleren und jüngeren Paläozoikums, einer Ära der Erdgeschichte, die Millionen von Jahren zurückliegt. Die geologischen Schichten im Raum Vohwinkel zeigen eine interessante Struktur: Von Süden nach Norden hin gehören sie zunehmend jüngeren Perioden an. Im Süden erstreckt sich eine ein bis zwei Kilometer breite Zone aus Schiefer des Mitteldevons. Nördlich daran schließt sich eine fast drei Kilometer breite Kalkzone an, die ebenfalls aus dem Devon stammt.

Besonders hervorzuheben ist die sogenannte Vohwinkeler Senke, die sich zwischen Krutscheid und der Wupper erstreckt. In diesem Bereich wird der Kalk von jüngeren Ablagerungen überlagert, darunter Quarzsande, Kiese, Tone und in geringerem Maße Lehme. Der Kalk tritt hier nur selten an die Oberfläche. Im südlichen Teil des Gebiets, zwischen Wibbeltrath und der Wupper, erhebt sich ein Höhenzug. Dieser erreicht seinen höchsten Punkt auf der Roßkamper Höhe mit 270 Metern über dem Meeresspiegel. Im Südosten senkt sich der Höhenzug nach dem Sonnenberg hin zur Wupper ab. Der Fluss selbst fällt zwischen Hammerstein und dem Austritt aus dem Vohwinkeler Raum von 130 Metern auf 120 Meter ab, was gleichzeitig den niedrigsten Punkt im gesamten Vohwinkeler Gebiet markiert.

Von den Anfängen zur ersten Erwähnung

Der historische Kern Vohwinkels bildete sich ursprünglich aus mehreren Höfen. Diese Höfe waren dem Oberhof Lüntenbeck unterstellt und befanden sich in der Nähe des heutigen Lienhardplatzes. Die frühe Geschichte des Ortes ist eng mit diesen ländlichen Strukturen verbunden. Interessanterweise gab es lange Zeit Verwirrung bezüglich der ersten urkundlichen Erwähnung.

Oft wurde fälschlicherweise angenommen, eine Nennung eines Hofes namens „vouinkel“ im Verzeichnis der Wachszinsigen des Stiftes Gerresheim aus dem Jahr 1312 beziehe sich auf das heutige Vohwinkel. Historische Forschung hat jedoch gezeigt, dass hiermit höchstwahrscheinlich Vonkeln in Wuppertal-Cronenberg gemeint war. Die tatsächliche erste urkundliche Erwähnung, die heute als gesichert gilt, stammt aus dem Jahr 1356. In diesem Jahr wurde das Gut „Vowynkele“ durch den Ritter Heinrich von Schönrode an das Kloster Gräfrath, das in der Nähe von Solingen liegt, verkauft. Die Verkaufsurkunde vom 18. Februar 1356 ist somit ein zentrales Dokument für die Geschichte Vohwinkels und markiert seinen Eintritt in die schriftlich dokumentierte Geschichte.

Entwicklung zur eigenständigen Gemeinde und Stadt

Nach dem Jahr 1800 erfuhr das ursprüngliche Gut „Vowynkele“ eine tiefgreifende funktionale Wandlung. Diese Transformation wurde maßgeblich durch den Ausbau der Infrastruktur beeinflusst, insbesondere durch den Straßenbau und, noch bedeutender, durch die Anbindung an das Eisenbahnnetz. Die gute Erreichbarkeit per Bahn führte dazu, dass sich das Gebiet zunehmend zu einer Wirtschafts- und Fuhrmannsherberge entwickelte. Dieser Wandel zog neue Bewohner und Aktivitäten an und legte den Grundstein für das Wachstum der Siedlung.

Die Eröffnung wichtiger Bahnstrecken beschleunigte das Wachstum von Vohwinkel erheblich. Die Bahnstrecke nach Düsseldorf wurde 1841 in Betrieb genommen, gefolgt von der Bahnstrecke nach Essen im Jahr 1847. Diese Verbindungen machten Vohwinkel zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt und zogen Industrie und Menschen an. Als Folge dieser Entwicklung wuchs Vohwinkel zu einer größeren Siedlung heran, deren Bedeutung weit über die ursprünglichen Höfe hinausging.

Die administrative Entwicklung verlief schrittweise. Zunächst war Vohwinkel ein Bestandteil der Gemeinde Sonnborn, die zur Bürgermeisterei Haan gehörte. Im Jahr 1867 wurde die Bürgermeisterei Sonnborn von Haan abgetrennt, und Vohwinkel verblieb in dieser neuen administrativen Einheit. Der entscheidende Schritt zur Eigenständigkeit erfolgte jedoch erst 1888. In diesem Jahr wurde Sonnborn unter Gebietsabtretungen an Elberfeld aufgelöst. Das verbleibende Gebiet der Bürgermeisterei Sonnborn wurde umbenannt, und der Kernort erhielt den Namen Vohwinkel. Gleichzeitig wurde Vohwinkel zu einer eigenständigen Bürgermeisterei und Landgemeinde. Dies markierte einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur vollen kommunalen Selbständigkeit. Kurz zuvor, im Jahr 1887, war bereits die Bahnstrecke Solingen–Vohwinkel, bekannt als „Korkenzieherbahn“, nach Solingen eröffnet worden, was die regionale Bedeutung Vohwinkels weiter festigte.

Der krönende Abschluss dieser Entwicklung war die Verleihung des Stadtrechts. Am 12. Februar 1921 erhielt Vohwinkel schließlich das Stadtrecht gemäß der Rheinischen Städteordnung. Dieser Akt anerkannte die gewachsene Größe, Struktur und Bedeutung Vohwinkels und verlieh ihm den Status einer selbständigen Stadt. Damit war Vohwinkel für einige Jahre eine der vielen eigenständigen Städte im rheinisch-westfälischen Industriegebiet.

Die Eingliederung nach Wuppertal und die Nachkriegszeit

Die Ära der Selbständigkeit Vohwinkels als Stadt währte nur wenige Jahre. Durch das Gesetz über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebiets, das am 29. Juli 1929 verabschiedet wurde, wurden weitreichende administrative Veränderungen vorgenommen. Im Zuge dieser Neugliederung wurde Vohwinkel zusammen mit anderen bedeutenden Städten der Region – Barmen, Cronenberg, Elberfeld und Ronsdorf – zu einer größeren Einheit zusammengelegt. Zunächst firmierte diese neue Kommune unter dem Namen Barmen-Elberfeld.

Die Fusion dieser Städte war ein bedeutender Schritt in der Geschichte des Bergischen Landes und schuf eine der größten Städte der Region. Noch im selben Jahr, 1929, fasste die Stadtverordnetenversammlung der neu gegründeten Gemeinde einen entscheidenden Beschluss. Sie schlug dem Preußischen Staatsministerium vor, die Stadt umzubenennen. Als neuer Name wurde Wuppertal vorgeschlagen, eine Bezeichnung, die sich auf den Fluss bezog, der das Gebiet durchfließt. Dieser Vorschlag wurde im Januar 1930 stattgegeben, und die neue Großstadt erhielt offiziell den Namen Wuppertal. Vohwinkel wurde somit zu einem Stadtbezirk innerhalb dieser neuen Struktur, und seine Geschichte als eigenständige Stadt fand ihr Ende.

Die folgenden Jahrzehnte waren auch für Vohwinkel von den großen Ereignissen des 20. Jahrhunderts geprägt. Am Abend des 1. Januar 1945, während des Zweiten Weltkriegs, wurde Vohwinkel Ziel eines alliierten Bombenangriffs. Dieser Angriff forderte einen hohen Preis: 97 Menschen starben, 200 wurden verwundet und 185 wurden verschüttet. Es war ein trauriger Höhepunkt der Kriegserlebnisse in Vohwinkel.

Mit dem Ende des Krieges wurde Vohwinkel am 16. April 1945 von US-Truppen besetzt. Nach der Kapitulation Deutschlands gehörte Vohwinkel zur Britischen Besatzungszone. Wie in vielen anderen Teilen Deutschlands folgten auch in Vohwinkel zahlreiche Entnazifizierungsverfahren, um die Gesellschaft von nationalsozialistischen Einflüssen zu reinigen. Die Nachkriegszeit war auch von der Aufnahme zahlreicher Menschen geprägt, die aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten vertrieben worden waren. Sie siedelten sich an oder wurden in Vohwinkel angesiedelt, beispielsweise in der Siedlung Bremkamp. Später, nach dem Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953, kamen auch viele Flüchtlinge aus der damaligen Deutschen Demokratischen Republik nach Vohwinkel und fanden hier eine neue Heimat.

Statistische Einblicke

Die Entwicklung einer Gemeinde lässt sich oft gut anhand der Bevölkerungszahlen und der administrativen Führung ablesen. Die Geschichte Vohwinkels ist hier keine Ausnahme. Betrachtet man die Liste der Bürgermeister und die Entwicklung der Einwohnerzahlen, wird das Wachstum und die Veränderung des Ortes deutlich.

Die Bürgermeister von Vohwinkel

Während seiner Zeit als eigenständige Bürgermeisterei und später als Stadt wurde Vohwinkel von verschiedenen Persönlichkeiten geführt:

NameAmtszeitLebensdaten
Gottlieb Heinrich1. Juli 1888 bis 30. September 1888* 24. Januar 1856; † 3. April 1927
Heinrich Bammel1. Oktober 1888 bis 30. Juni 1919* 10. Dezember 1855; † 7. März 1929
Albrecht Landwehr1. Juli 1919 bis 31. Juli 1929* 7. Mai 1881; † 25. März 1966

Diese Tabelle zeigt die Bürgermeister, die Vohwinkel in seiner wichtigen Phase der kommunalen Selbständigkeit prägten, von der Gründung der eigenständigen Bürgermeisterei bis zur Eingliederung in Wuppertal.

Einwohnerentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung spiegelt das Wachstum Vohwinkels von einer ländlichen Siedlung zu einer Stadt und schließlich zu einem bedeutenden Stadtteil wider. Die Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg, insbesondere nach der Anbindung an das Eisenbahnnetz und während der Zeit der Eigenständigkeit.

JahrEinwohner (als Gemeinde)
18883.315
18957.740
19009.039
190512.763
191014.730
192516.093

Nach der Eingliederung in Wuppertal setzte sich das Wachstum fort, wenn auch mit Schwankungen:

JahrEinwohner (als Teil von Wuppertal)
192917.518
193917.453
194621.702
195025.148
197028.520
198833.350
200033.329
201030.969
201230.484
201430.740
201631.141
202231.429

Die Zahlen zeigen einen rapiden Anstieg im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, was die Auswirkungen der Industrialisierung und der verbesserten Infrastruktur unterstreicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es ebenfalls einen deutlichen Zuwachs, unter anderem durch die Aufnahme von Vertriebenen und Flüchtlingen.

Das Wappen der Stadt Vohwinkel

Ein weiteres Symbol für die kurze Zeit der Eigenständigkeit als Stadt ist das Wappen, das Vohwinkel von 1921 bis 1929 führte. Dieses Wappen wurde am 16. Dezember 1926 durch das Preußische Staatsministerium genehmigt und repräsentierte die Stadt in offiziellen Belangen.

Die Geschichte des Wappens begann jedoch schon früher. Bereits im Jahr 1889, als Vohwinkel noch eine Landgemeinde war, hatte der damalige Bürgermeister eine Anfrage an das Preußische Heroldsamt in Berlin gerichtet, um die Genehmigung für ein Wappen zu erhalten. Es wurde ein Entwurf ausgearbeitet, der verschiedene Elemente kombinierte: den Bergischen Löwen, den Preußischen Adler und einen Fuchs, der aus einer Höhle kriecht. Dieser Entwurf nahm unter anderem Bezug auf einen etymologischen Erklärungsversuch für den Namen Vohwinkel, der ihn als „Fuchswinkel“ deutete.

Obwohl der Gemeinderat diesen Entwurf annahm, entsprach er nicht in allen Teilen den heraldischen Grundsätzen. Zudem trug der Minister des Innern Bedenken, die Genehmigung bei der Krone zu beantragen, da ein Wappen für Landgemeinden im Allgemeinen nicht üblich war. So wurde der erste Versuch im Jahr 1889 nicht umgesetzt.

Nachdem Vohwinkel 1921 das Stadtrecht erhalten hatte, wurde die Frage eines Stadtwappens erneut aktuell. Durch einen Beschluss vom 30. September 1926 wurde die Verwaltung ersucht, ein Stadtwappen bei der zuständigen Stelle neu zu beantragen. Diesmal wurde eine heraldisch bessere Lösung für die Darstellung gefunden. Das genehmigte Wappen wurde wie folgt beschrieben: „Unter silbernem Schildhaupte, worin ein roter Fuchs erscheint, in grün ein silberner Sparren.“

Dieses Wappen ist ein sogenanntes redendes Wappen, da es durch den Fuchs im Schildhaupt auf den möglichen Ursprung des Namens „Fuchswinkel“ anspielt. Gleichzeitig versinnbildlicht der silberne Sparren auf grünem Grund die Lage der Stadt am Knie der Wupper, also an einem Winkel. Die gewählten Farben – Rot und Silber im Schildhaupt sowie Grün und Silber im Hauptfeld – sind ebenfalls symbolträchtig. Sie nehmen Bezug auf die bergischen Farben (Rot-Weiß) und die rheinischen Farben (Grün-Weiß), was die regionale Zugehörigkeit Vohwinkels hervorhebt.

Da dem Ort eine sehr lange, auf einheitliche Weise dokumentierte Geschichte fehlte, die für ein historisch begründetes Wappen hätte herangezogen werden können, wurde bewusst eine symbolische und redende Darstellung gewählt. Der Erlass, der das Wappen offiziell genehmigte, wurde am 16. Dezember 1926 in Berlin vom Preußischen Staatsministerium unterzeichnet. Nur drei Jahre nach der Genehmigung, im Jahr 1929, wurde die offizielle Verwendung des Wappens durch die Eingemeindung Vohwinkels in die neu gegründete Stadt Wuppertal hinfällig. Das Wappen blieb jedoch ein wichtiges historisches Symbol für die Zeit der Selbständigkeit.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hieß Vohwinkel früher?

Die erste urkundliche Erwähnung des Gebiets erfolgte unter dem Namen „Vowynkele“ im Jahr 1356. Dieser Name entwickelte sich im Laufe der Zeit zum heutigen Vohwinkel.

Wann wurde Vohwinkel erstmals urkundlich erwähnt?

Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung Vohwinkels stammt aus dem Jahr 1356. Es handelt sich um eine Verkaufsurkunde des Gutes „Vowynkele“.

War Vohwinkel eine eigenständige Stadt?

Ja, Vohwinkel war von 1921 bis 1929 eine eigenständige Stadt gemäß der Rheinischen Städteordnung.

Wann wurde Vohwinkel Teil von Wuppertal?

Vohwinkel wurde am 29. Juli 1929 durch ein Gesetz zur kommunalen Neugliederung zusammen mit anderen Städten zur neuen Gemeinde Barmen-Elberfeld vereinigt, die kurz darauf in Wuppertal umbenannt wurde.

Was bedeutet das Wappen von Vohwinkel?

Das Wappen von Vohwinkel ist ein redendes Wappen. Der rote Fuchs im silbernen Schildhaupt spielt auf eine mögliche Namensherkunft („Fuchswinkel“) an. Der silberne Sparren auf grünem Grund symbolisiert die Lage Vohwinkels am „Winkel“ der Wupper. Die Farben Rot-Silber und Grün-Silber repräsentieren die bergische und rheinische Zugehörigkeit.

Wie entwickelte sich die Einwohnerzahl Vohwinkels vor der Eingliederung?

Die Einwohnerzahl Vohwinkels wuchs von 3.315 im Jahr 1888 auf 16.093 im Jahr 1925, kurz vor der Eingliederung. Dies zeigt ein starkes Wachstum während der Zeit als eigenständige Gemeinde und Stadt.

Die Geschichte Vohwinkels ist ein Beispiel für die dynamische Entwicklung vieler Orte im Rheinland und in Westfalen während der Industrialisierung und der damit einhergehenden administrativen Veränderungen. Von einem mittelalterlichen Hof über eine wachsende Siedlung und eine eigenständige Stadt bis hin zu einem wichtigen Stadtteil Wuppertals – Vohwinkel hat eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen.

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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