Was kostet das Frühstück im Taschenbergpalais Dresden?

Taschenbergpalais Dresden: Neuer Glanz

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Das Taschenbergpalais Kempinski in Dresden ist weit mehr als nur ein luxuriöses Hotel; es ist ein geschichtsträchtiger Ort, der nun nach einer umfassenden Renovierung in neuem Glanz erstrahlt. Gelegen im Herzen der historischen Altstadt, unmittelbar umgeben von Dresdens berühmtesten Sehenswürdigkeiten wie dem Zwinger, der Semperoper und dem Residenzschloss, bietet dieses Fünf-Sterne-Haus eine einzigartige Verbindung von barocker Pracht, faszinierender Geschichte und zeitgemäßem Komfort. Nach einer einjährigen Schließung und aufwendigen Neugestaltung wurde das Palais am 16. Februar 2024 feierlich wiedereröffnet und empfängt nun Gäste aus aller Welt, die das Besondere suchen.

Wer wohnte im Taschenbergpalais Dresden?
Ab 1719 bewohnten die kurfürstlichen Prinzen das Taschenbergpalais. Dafür wurde der Palaisbau später auch umgebaut, wobei er durch die zwei Seitenflügel - 1756 und 1763 errichtet - vergrößert wurde. Bei den Luftangriffen vom 13./14. Februar wurde das Gebäude schwer beschädigt und brannte vollständig aus.

Die Geschichte des Taschenbergpalais reicht zurück bis ins frühe 18. Jahrhundert. Kurfürst August der Starke (1670-1733) gab den Bau ab 1706 in Auftrag und vertraute die Planung seinem damals neuen Landbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736) an. Das Palais war ursprünglich als Residenz für Augusts berühmte Mätresse, Anna Constantia Reichsgräfin von Cosel (1680-1765), bestimmt. Der Name des Palais leitet sich vom Taschenberg ab, einer kleinen Erhebung am Elbufer, auf der das Gebäude errichtet wurde. Am Bau war vermutlich auch Johann Friedrich Karcher (1650-1726), Pöppelmanns Vorgesetzter, beteiligt.

Das ursprüngliche Palais wurde in mehreren Phasen errichtet und erweitert. Der Mittelbau war besonders prunkvoll gestaltet und wurde bereits 1711 fertiggestellt. Aufgrund seiner anfänglich orientalisch inspirierten Einrichtung trug das Palais zeitweise den Namen „Türkisches Haus“, obwohl diese Ausstattung schon 1718 wieder entfernt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war Gräfin Cosel bereits in Ungnade gefallen und auf die Burg Stolpen verbannt.

Ab 1719 diente das Taschenbergpalais den kurfürstlichen Prinzen als Wohnsitz. Für diesen Zweck wurde das Gebäude später umgebaut und durch den Anbau von zwei Seitenflügeln in den Jahren 1756 und 1763 vergrößert. Im Laufe der folgenden anderthalb Jahrhunderte kamen weitere bauliche Veränderungen und Erweiterungen hinzu, unter anderem unter Johann Christoph Knöffel, der die beiden Sandsteinbrunnen im Eingangsbereich schuf, und später unter Christian Friedrich Exner und Julius Heinrich Schwarze sowie weitere Anpassungen Mitte des 19. Jahrhunderts.

Ein tragisches Kapitel in der Geschichte des Palais schlug während der Luftangriffe auf Dresden am 13./14. Februar 1945. Das Gebäude wurde schwer beschädigt und brannte vollständig aus. Im Gegensatz zu anderen zerstörten Gebäuden in der Umgebung, wie der benachbarten Sophienkirche, entschied man sich nach 1945 gegen einen sofortigen Abriss der Ruine. Obwohl Pläne für einen Wiederaufbau existierten, fehlten in der DDR-Zeit die notwendigen finanziellen Mittel. So blieben die ausgebrannten Außenmauern des Taschenbergpalais fast ein halbes Jahrhundert lang, bis 1990, als markante Ruine bestehen.

Zwischen 1992 und 1995 erfolgte der Wiederaufbau des Taschenbergpalais, der einem Neubau gleichkam, wenngleich unter Verwendung einiger historischer Außenmauern und nach alten Vorlagen. Dabei wurden jedoch auch einige Änderungen vorgenommen, wie die Entscheidung für ein Mansarddach anstelle des zerstörten Walmdaches. Die Kosten für den Wiederaufbau beliefen sich auf insgesamt 128 Millionen Euro, wovon allein 13,8 Millionen Euro für den Denkmalschutz aufgewendet wurden. Am 31. März 1995 wurde das wiederaufgebaute Palais als Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden eröffnet, das erste Fünf-Sterne-Luxushotel in Sachsen.

Neuer Glanz nach umfassender Renovierung

Die jüngste Renovierung, die zur Wiedereröffnung im Februar 2024 führte, war eine weitere bedeutende Etappe in der Geschichte des Hauses. Unter dem Motto „Geschichte neu erzählt“ wurde das aus dem 18. Jahrhundert stammende Gebäude behutsam neugestaltet, um historische Details mit modernstem Komfort und zurückhaltendem Luxus zu verbinden. Gäste können nun Dresden in einem Ambiente erleben, das Eleganz und Zeitgeist vereint.

Was war das Taschenbergpalais früher?
Das Taschenbergpalais wurde ab 1705 als barockes Adelspalais in Dresden erbaut. 1945 wurde es zerstört, ab 1992 rekonstruiert und 1995 als Luxushotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden eröffnet.

Bereits die neugestaltete Lobby empfängt die Besucher mit einer lichtdurchfluteten Atmosphäre, die durch ausgefallene Textiltapeten, warme Sandsteinböden und zwei einladende Loungebereiche geprägt ist. Der Berliner Interior-Designer Markus Hilzinger griff das historische Erbe des Hotels auf und schuf eine außergewöhnliche Symbiose aus Historie und moderner Eleganz. Ein spezielles Lichtkonzept, das dem Verlauf der Elbe nachempfunden ist, verbindet die Lobby, die als „Wohnzimmer Dresdens“ konzipiert wurde, mit der neu gegründeten Patisserie „Amalie“.

Die Patisserie „Amalie“ besticht durch ihr aufsehenerregendes Design und gemütliche Alkoven. Sie lädt den ganzen Tag über zum Genießen und Verweilen ein und bietet vom hauseigenen Patissier kreierte Köstlichkeiten an. Die „Amalie“ ist ein neuer Treffpunkt in der Stadt und ein Highlight der Renovierung.

Auch die Zimmer und Suiten wurden komplett neu gestaltet. Insgesamt stehen 180 Zimmer und 31 Suiten zur Verfügung. Sie zeichnen sich durch elegantes Design und raffinierte Details aus, die neue Maßstäbe für zeitgemäßen Luxus setzen. Handverlesene Möbel und ausgewählte Kunstwerke verleihen jedem Raum eine individuelle Note und schaffen eine exklusive und zugleich behagliche Atmosphäre. Bei der farblichen Gestaltung wurden historische Elemente aufgegriffen und neu interpretiert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Suiten, die mit edlen Kunstwerken und zeitgenössischen Kunstschätzen ausgestattet sind. Bei der umfangreichen Renovierung spielten nachhaltige und Allergikerfreundliche Baumaterialien eine zentrale Rolle, was durch die Zertifizierung der ECARF (European Centre for Allergy Research Foundation) unterstrichen wird.

Kulinarische Erlebnisse im Palais

Das Taschenbergpalais Kempinski bietet vielfältige gastronomische Erlebnisse auf höchstem Niveau. Das Frühstück wird täglich von 06:30 bis 10:30 Uhr im Restaurant des Hotels serviert. Die genauen Kosten für das Frühstück sind in den vorliegenden Informationen nicht aufgeführt.

Die Lobby-Bar ist ein beliebter Treffpunkt und bietet eine große Auswahl an kleinen Snacks sowie gesunden Cocktails. Sie ist ideal für einen entspannten Ausklang des Tages oder ein informelles Treffen.

Im Zuge der Renovierung wurde das gastronomische Angebot erweitert und neu konzipiert. Das neu gestaltete Restaurant „Das Palais“ verwöhnt die Gäste mit einer großen Auswahl an lokalen Spezialitäten aus Sachsen sowie internationalen Klassikern. Hier wird Wert auf regionale Produkte und höchste Qualität gelegt. Für besondere Anlässe steht ein neu geschaffener „Private-Dining-Room“ zur Verfügung, der sich bestens für individuelle Feiern oder Geschäftessen eignet.

Wann öffnet das Taschenbergpalais wieder?
Dresden, 16. Februar 2024 – Voller Spannung erwartet, hat eines der bedeutendsten Ereignisse in Dresden nun stattgefunden: Nach einjähriger Renovierungszeit wurde das Hotel Taschenbergpalais Kempinski gestern feierlich wiedereröffnet.

Ein weiteres kulinarisches Highlight ist das Restaurant „Kastenmeiers“. Unter der Leitung von Gourmetkoch Gerd Kastenmeier werden hier raffinierte Fischgerichte serviert. Ergänzt wird das maritime Angebot durch eine eigene Sushi- und Austernbar, die Liebhaber von Meeresfrüchten begeistern wird. Die Vielfalt der Restaurants im Taschenbergpalais stellt sicher, dass für jeden Geschmack das passende Angebot vorhanden ist, von traditionell sächsisch über international bis hin zu spezialisierten Fischgerichten und Sushi.

Mehr als nur Übernachten: Wellness, Freizeit und Business

Als Fünf-Sterne-Luxushotel bietet das Taschenbergpalais Kempinski eine breite Palette an Annehmlichkeiten und Dienstleistungen. Die Lage in der Altstadt ermöglicht es den Gästen, viele Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß zu erreichen, darunter die Semperoper, der Theaterplatz, die Hofkirche und der Postplatz.

Für Entspannung und Wohlbefinden sorgt der erstklassige Spa-Bereich. Hier finden Gäste ein Hallenbad, ein Fitnesscenter sowie einen Spa-Bereich mit einem türkischen Dampfbad, einem Behandlungsraum und einem Dampfbad. Es werden verschiedene Massagen angeboten, darunter Ganzkörpermassage, Kopfmassage und Fußmassage, um den Gästen maximale Erholung zu ermöglichen. Ein Hallenbad und Spa-Therapie stehen gegen Aufpreis zur Verfügung.

Auch für aktive Gäste gibt es Angebote. Die Umgebung lädt zu Aktivitäten wie Wandern und Radfahren ein. Im Hotel selbst sorgen Live-Musik und Live-Aufführungen für Unterhaltung und machen den Aufenthalt unvergesslich.

Geschäftsreisende finden im Taschenbergpalais ebenfalls ideale Bedingungen vor. Das Hotel verfügt über einen Konferenzraum und ein Businesszentrum, die für Tagungen, Seminare oder Geschäftstreffen genutzt werden können.

Häufig gestellte Fragen zum Taschenbergpalais

Was kostet das Frühstück im Taschenbergpalais Dresden?

Die genauen Kosten für das Frühstück im Taschenbergpalais Kempinski Dresden sind in den uns vorliegenden Informationen nicht genannt. Das Frühstück wird jedoch täglich von 06:30 bis 10:30 Uhr im Restaurant des Hotels serviert.

Wie heißt der berühmte Keller in Dresden?
Der Sophienkeller ist ein Muss, wenn man in Dresden ist. Das Kellergewölbe spiegelt mit rustikaler Ausstattung die alten Zeiten in Dresden wider.

Wer wohnte früher im Taschenbergpalais?

Das Palais wurde ursprünglich für Gräfin Cosel erbaut. Später diente es als Wohnsitz der kurfürstlichen Prinzen von Sachsen.

Wann wurde das Taschenbergpalais nach der Renovierung wiedereröffnet?

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden wurde nach einer einjährigen Renovierungsphase am 16. Februar 2024 wiedereröffnet.

Was war das Taschenbergpalais vor dem Hotel?

Vor seiner Nutzung als Hotel war das Taschenbergpalais ein barockes Adelspalais, das nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg fast 50 Jahre lang eine Ruine war, bevor es wiederaufgebaut wurde.

Welche Restaurants gibt es im Taschenbergpalais?

Im Hotel gibt es das neu gestaltete Restaurant „Das Palais“ mit lokalen und internationalen Gerichten, das Restaurant „Kastenmeiers“ spezialisiert auf Fisch, Sushi und Austern, sowie die Patisserie „Amalie“ und eine Lobby-Bar.

Welche Freizeiteinrichtungen bietet das Hotel?

Das Hotel verfügt über ein Hallenbad, ein Fitnesscenter, einen Spa-Bereich mit Dampfbad und Behandlungsräumen. Es werden auch Aktivitäten wie Live-Musik, Live-Aufführungen, Wandern und Radfahren angeboten.

Fazit

Das Taschenbergpalais Kempinski Dresden ist nach seiner umfassenden Renovierung ein herausragendes Ziel für Reisende, die eine Mischung aus Geschichte, Luxus und erstklassigem Service suchen. Die sorgfältige Neugestaltung hat ein Ambiente geschaffen, das sowohl die reiche Vergangenheit des Palais ehrt als auch modernsten Ansprüchen gerecht wird. Von den eleganten Zimmern und Suiten über die vielfältige Kulinarik bis hin zum exklusiven Spa-Bereich bietet das Hotel alles für einen unvergesslichen Aufenthalt in der wunderschönen Altstadt von Dresden. Es ist nicht nur ein Ort zum Übernachten, sondern ein Erlebnis, das die Geschichte neu erzählt und Gäste in seinen Bann zieht.

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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