Warum heißt es Gänsemarkt?

Gänsemarkt Hamburg: Geschichte, Name & Zauber

Rating: 4.66 (8432 votes)

Der Gänsemarkt in Hamburg ist weit mehr als nur ein geografischer Punkt auf der Stadtkarte; er ist ein Ort, der Geschichte atmet und sich über Jahrhunderte hinweg immer wieder neu erfunden hat. Von bescheidenen Anfängen als Weideland vor den Toren der Stadt entwickelte er sich zu einem pulsierenden Zentrum, das Handel, Kultur und städtisches Leben vereint. Seine Entwicklung spiegelt die dynamische Geschichte Hamburgs wider und birgt dabei so manches gut gehütete Geheimnis, nicht zuletzt das Rätsel um seinen ungewöhnlichen Namen, der Neugierige bis heute beschäftigt.

Warum heißt es Gänsemarkt?
Es gibt zwei mögliche Erklärungen für den Namen: Ein Vorbesitzer könnte Ambrosius Gosen geheißen haben. Nach ihm hätte die dortige Weide die Bezeichnung “Gose Markt“ erhalten. Oder die Gänse, die vor dem neuen Dammtor weiden sollten, wurden hier zusammengetrieben.

Die frühen Jahre: Von Wiesen und Weiden zum Stadtgebiet

Die Ursprünge des Gebiets, das wir heute als Gänsemarkt kennen, reichen weit zurück. Schon im Jahr 1245 begann die Geschichte des benachbarten Jungfernstiegs mit der Anlage des Reesendamms. Dieser Damm war ein entscheidender Eingriff in die Landschaft, der dazu diente, die Alster aufzustauen und so die notwendige Wasserkraft für die städtischen Mühlen zu gewinnen. Der Bereich des späteren Gänsemarkts lag damals noch vor den eigentlichen Stadtmauern, eine offene Fläche, geprägt von Wiesen und Weiden.

Um das Jahr 1300 wurde dieser Platz erstmals urkundlich erwähnt. Er war als "campus Brunois" bekannt und befand sich im Besitz des Patriziers Bruno de Monte, auch Bruno von Bergen genannt. Ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte des Platzes war der 4. Mai 1373. An diesem Tag erwarb der Hamburger Rat das Gelände und seine Umgebung. Für eine jährliche Erbpacht von 2,5 Mark an das Domkapitel und zusätzlich 4 Schillinge an den Erzbischof von Bremen sicherte sich die Stadt die Kontrolle über dieses strategisch wichtige Gebiet.

Die frühe Nutzung war, wie für ein Gelände außerhalb der Stadtmauern üblich, von praktischen Bedürfnissen geprägt. Vor dem Jahr 1434 richtete das Schumacheramt in der Nähe der heutigen Gerhofstraße einen Gerberhof ein. Hier konnte Leder gegerbt werden, ein geruchsintensives, aber für die Schuh- und Lederwarenproduktion unverzichtbares Handwerk, das man lieber etwas abseits der dicht besiedelten Innenstadt ansiedelte.

Ein weiteres frühes Bauwerk, das dem Platz zeitweise seinen Namen gab, war der Blaue Turm. Er entstand 1548 vor dem "äußeren Damthor" am heutigen Neuen Jungfernstieg und war auch als "Isern Hinnerk" bekannt. Seine Existenz deutet auf eine beginnende Befestigung und bauliche Verdichtung des Gebiets hin.

Die eigentliche Bebauung des Platzes begann jedoch erst nach 1600. Eine entscheidende Phase startete 1616. In diesem Jahr wurde der Kalkhof an der Dammtorstraße gebaut und der Beginn des Festungsbaus von Valkenborgh ermöglichte die geplante Anlage der Neustadt, in deren Gefüge der Gänsemarkt fortan eingebunden war. Parallel dazu erwarb Hans Kellinghusen einen großen Garten am Valentinskamp/Gänsemarkt, dem heutigen Standort der Finanzbehörde. Gleichzeitig legte Dr. Valentin Rußwurm den Valentinskamp an, eine Straße, die bis heute existiert. Nach 1626 wurden die Grundstücke an der Nordseite des Platzes parzelliert und verkauft, was den Weg für eine umfassendere Bebauung ebnete.

Um 1650 ließ sich Andreas Heinike wahrscheinlich als erster Bäcker am Gänsemarkt nieder. Es ist eine bemerkenswerte Kontinuität, dass an diesem Platz seitdem ununterbrochen eine Bäckerei besteht – ein stilles Zeugnis der langen Geschichte des Handels und Handwerks an diesem Ort.

Das Geheimnis um den Namen "Gänsemarkt"

Der Name "Gänsemarkt" ist faszinierend, weil seine Herkunft im Widerspruch zur eigentlichen Nutzung des Platzes steht. Obwohl der Name "forum anserum", also Gänsemarkt, seit 1655 belegt ist, wurden auf diesem Platz nachweislich nie Gänse verkauft. Er besaß auch keine offizielle Marktgerechtigkeit für den Gänsehandel, wie es bei anderen Hamburger Märkten der Fall war. Dieses Rätsel hat zu verschiedenen Theorien geführt, die bis heute diskutiert werden.

Es gibt zwei Hauptansätze zur Erklärung der Namensgebung:

Theorie zur NamensherkunftErläuterungArgumente dafür/dagegen
Ambrosius Gosen als NamensgeberEin früher Besitzer des Geländes könnte Ambrosius Gosen geheißen haben. Der Platz oder eine dortige Weide könnte nach ihm als "Gose Markt" bezeichnet worden sein. Durch lautliche Entwicklung über die Jahrhunderte könnte sich "Gose Markt" zu "Gänsemarkt" gewandelt haben.Sprachliche Entwicklungen dieser Art sind in der Geschichte von Ortsnamen nicht ungewöhnlich. Die Theorie hängt stark vom Nachweis eines entsprechenden Besitzers ab, der eindeutig mit dem Platz in Verbindung gebracht werden kann.
Sammelplatz für GänseDiese Theorie besagt, dass der Platz als Sammel- oder Auftriebsort für Gänse diente. Bevor die Gänse auf den umliegenden Weiden vor dem neuen Dammtor grasen durften, wurden sie möglicherweise hier zusammengetrieben.Passt zur ursprünglichen Lage des Platzes außerhalb der Stadtmauern und der Existenz von Weideland in der Umgebung. Erklärt, warum Gänse mit dem Ort verbunden waren, auch wenn sie nicht dort verkauft wurden. Ist weniger auf einen spezifischen Personennamen angewiesen.

Beide Theorien sind plausibel und es ist schwer zu sagen, welche die richtige ist. Möglicherweise spielten auch beide Faktoren eine Rolle oder eine Kombination aus ihnen. Das Fehlen eindeutiger historischer Dokumente, die den Namen zweifelsfrei erklären, lässt das Geheimnis bestehen und macht den Namen "Gänsemarkt" zu einem charmanten Stück Hamburger Stadtgeschichte.

Kulturelle Blütezeit: Oper, Theater und Musik

Neben seiner Funktion als städtischer Platz und Handelsort entwickelte sich der Gänsemarkt im 17. und 18. Jahrhundert zu einem herausragenden Zentrum des kulturellen Lebens in Hamburg und ganz Deutschland. Ein Meilenstein war die Eröffnung des ersten öffentlichen Opernhauses in Deutschland im Jahr 1678 am Gänsemarkt. Dieses Haus, das bis 1738 bestand, war für fast sechs Jahrzehnte ein bedeutender Ort für die Entwicklung der deutschen Oper.

Das Opernhaus zog berühmte Musiker und Komponisten an. Zu den prominentesten Persönlichkeiten, die hier wirkten, gehören Georg Friedrich Händel, der 1704 als Violinist im Opernorchester spielte, und Georg Philipp Telemann, einer der produktivsten Komponisten seiner Zeit, der von 1722 bis 1737 die Leitung der Oper am Gänsemarkt innehatte. Ihre Arbeit prägte das musikalische Leben der Stadt und strahlte weit darüber hinaus aus.

Die kulturelle Bedeutung des Platzes beschränkte sich nicht nur auf die Oper. Im 18. Jahrhundert gab es weitere wichtige Entwicklungen. 1761 wurde "auf dem Kamp", in unmittelbarer Nähe des Gänsemarkts, ein Konzertsaal eröffnet. Hier fanden Konzerte von Telemann und seinem Nachfolger Carl Philipp Emanuel Bach statt, was die Tradition hochkarätiger Musikdarbietungen am Platz fortsetzte.

Ein weiterer Höhepunkt war die Zeit von 1767 bis 1769, als das Deutsche Nationaltheater am Gänsemarkt beheimatet war. Die dramaturgische Leitung hatte Gotthold Ephraim Lessing inne, dessen Zeit in Hamburg und seine kritische Auseinandersetzung mit dem Theater in der "Hamburgischen Dramaturgie" wegweisend für das deutsche Drama waren. Am 30. September 1767 fand hier die Uraufführung von Lessings berühmter Komödie "Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück" statt, ein Ereignis von großer Bedeutung für die deutsche Literaturgeschichte.

Neben diesen kulturellen Institutionen gab es auch praktische Verbesserungen für die Bewohner. Im Jahr 1793 wurde ein Brunnen mit öffentlicher Pumpe errichtet, der die Wasserversorgung erleichterte und den Platz weiter belebte.

Städtischer Wandel: Der Gänsemarkt im 19. und 20. Jahrhundert

Der Gänsemarkt erlebte auch im 19. und 20. Jahrhundert fortlaufende Veränderungen, die sein heutiges Erscheinungsbild prägten. Urbane Planungen und bedeutende Bauprojekte veränderten die Struktur und Funktion des Platzes und seiner Umgebung.

Wann öffnet der Weihnachtsmarkt am Gänsemarkt?
Auf die Besucher warten wie immer Kunsthandwerk sowie Köstlichkeiten von Glühwein bis zu gebrannten Mandeln. Vom 18. November bis 23. Dezember 2024.

Im Jahr 1825 wurde der Neue Jungfernstieg aufgeschüttet, eine Maßnahme, die das Gebiet am Ufer der Binnenalster neu gestaltete und sich auf die Perspektive vom Gänsemarkt auswirkte. Zwischen 1825 und 1827 entstand nach einem Entwurf des berühmten preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel das neue Stadttheater. Dieses Gebäude trug maßgeblich zur architektonischen Aufwertung des Platzes bei und setzte die Tradition des Theaters am Gänsemarkt fort.

Eine weitere prägnante Ergänzung war die Anlage der Colonnaden im Jahr 1877. Diese elegante Passage mit ihren charakteristischen Arkaden verbindet den Gänsemarkt mit dem Neuen Jungfernstieg und ist bis heute eine beliebte Einkaufsstraße und ein architektonisches Highlight.

Im Jahr 1881 wurde ein Denkmal zu Ehren von Gotthold Ephraim Lessing errichtet, anlässlich seines 100. Todestages. Es erinnert an die goldene Ära des Theaters am Gänsemarkt und Lessings bedeutenden Beitrag zur deutschen Literatur. Das Denkmal wurde 1955 nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgestellt.

Das frühe 20. Jahrhundert brachte weitere große Bauprojekte mit sich. Von 1919 bis 1926 wurde das imposante Gebäude der Finanzbehörde errichtet, das einen großen Teil der Fläche am Valentinskamp einnimmt. 1929 folgte der Bau des Deutschlandhauses, eines weiteren repräsentativen Büro- und Geschäftshauses, das das städtische Ensemble am Platz vervollständigte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es Überlegungen zu größeren städtebaulichen Eingriffen, wie die Pläne von 1955 für eine Nord-Süd-Straße, die einen Teil der Finanzbehörde betroffen hätten. Diese Pläne wurden jedoch nicht realisiert.

Die Anbindung des Gänsemarkts an den öffentlichen Nahverkehr wurde 1970 entscheidend verbessert, als der Platz einen eigenen U-Bahn-Anschluss erhielt. Dies machte ihn noch leichter erreichbar und stärkte seine Rolle als zentraler Knotenpunkt. 1980 wurde die neue Gänsemarkt Passage eröffnet, eine moderne Einkaufspassage, die das vielfältige Handelsangebot weiter ausbaute.

Eine späte, aber symbolische Veränderung fand in den Jahren 1985/86 während einer Umgestaltung des Platzes statt. Das Lessingdenkmal, das ursprünglich auf den Platz blickte, wo einst sein Theater stand, wurde gedreht. Seitdem schaut es in Richtung des Kinos, eine kleine Geste, die den Wandel der kulturellen Landschaft am Platz verdeutlicht.

Der zauberhafte Weihnachtsmarkt am Gänsemarkt

In der Vorweihnachtszeit verwandelt sich der Gänsemarkt in einen der stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte Hamburgs. Rund um das Lessingdenkmal entsteht ein märchenhaftes "Lebkuchendorf", das Besucher in eine festliche Welt entführt. Man wird von einem großen, aufwendig dekorierten Tor im unverkennbaren Lebkuchen-Stil empfangen.

Die Stände selbst sind das Herzstück des Themas. Sie sind aus Holz und anderen Naturmaterialien gefertigt und sehen aus, als wären sie direkt einem Märchenbuch entsprungen – wie echte Pfefferkuchen-Häuschen. Beim Schlendern entlang der Gassen fühlt man sich ein bisschen wie Hänsel oder Gretel in einer freundlichen, duftenden Version des Waldes.

Das Angebot in den Häuschen ist vielfältig und auf Qualität bedacht. Hier findet man liebevoll gefertigtes Kunsthandwerk, hochwertige Naturkosmetik und ausgewählte Bio-Waren. Jedes Häuschen ist individuell gestaltet, oft mit kleinen, charmanten Details versehen und heimelig beleuchtet, was eine besonders warme und einladende Atmosphäre schafft.

Kulinarisch ist der Weihnachtsmarkt am Gänsemarkt eine wahre Freude. Neben den klassischen Weihnachtsspezialitäten wie Spanferkel, deftigem Flammkuchen, saftiger Bratwurst, süßem Schmalzgebäck und duftenden gebrannten Mandeln gibt es eine breite Auswahl an wärmenden Getränken. Punsch, Glühwein und die spektakuläre Feuerzangenbowle gehören fest dazu. Eine besondere Attraktion, die thematisch perfekt passt, ist die Gans am Spieß, serviert mit traditionellen Knödeln und Rotkohl – ein festliches Gericht, das man nicht auf jedem Weihnachtsmarkt findet.

Auch die kulturelle Verbindung zum Platz wird auf dem Weihnachtsmarkt gepflegt. Gotthold Ephraim Lessing ist präsent, nicht nur durch sein Denkmal. Es gibt Tannenbaumkugeln mit seinem Porträt und Texttafeln mit Zitaten aus seinen Werken, die zu einem literarisch inspirierten Bummel einladen. Ein besonderes Highlight, das Groß und Klein begeistert, sind die riesigen beleuchteten Gänse-Figuren, die jede Stunde ihre Flügel schlagen und so eine charmante, lebendige Note in das Lebkuchendorf bringen.

Dank seiner sehr zentralen Lage mitten in der Hamburger Innenstadt ist der Weihnachtsmarkt am Gänsemarkt besonders beliebt bei Berufstätigen für einen entspannten "Schnack" (norddeutscher Plausch) mit Kollegen zum Feierabend. Die Kombination aus festlicher Stimmung, vielfältigem Angebot und guter Erreichbarkeit macht ihn zu einem idealen Treffpunkt in der Adventszeit.

Häufig gestellte Fragen zum Gänsemarkt

Hier finden Sie Antworten auf einige der häufigsten Fragen, die Besucher zum Gänsemarkt haben:

Warum heißt der Gänsemarkt so, obwohl dort keine Gänse verkauft wurden?
Die genaue Herkunft ist ein Rätsel. Theorien besagen, dass der Name entweder von einem früheren Besitzer namens Ambrosius Gosen ("Gose Markt") stammt oder dass der Platz als Sammelstelle diente, um Gänse auf die umliegenden Weiden zu treiben.
Welche berühmten Personen waren mit dem Gänsemarkt verbunden?
Bedeutende Persönlichkeiten der Musik und Literatur wie Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann und Gotthold Ephraim Lessing wirkten hier im ersten deutschen Opernhaus und im Deutschen Nationaltheater.
Welche kulturellen Einrichtungen gab es historisch am Gänsemarkt?
Der Platz beherbergte das erste öffentliche Opernhaus Deutschlands (1678-1738) und das Deutsche Nationaltheater (1767-1769) unter der Leitung von Lessing.
Was kann man auf dem Weihnachtsmarkt am Gänsemarkt erleben?
Der Markt ist als "Lebkuchendorf" gestaltet und bietet Kunsthandwerk, Bio-Waren, traditionelle Speisen wie Gans am Spieß, Glühwein und Feuerzangenbowle. Kulturelle Elemente rund um Lessing und schlagende Riesengänse sind besondere Attraktionen.
Seit wann ist der Gänsemarkt ein bebauter Platz?
Obwohl der Platz schon im 14. Jahrhundert im Besitz der Stadt war, begann die eigentliche Bebauung erst nach 1600 im Zuge der Anlage der Neustadt.

Der Gänsemarkt bleibt ein faszinierender Ort, der seine lange Geschichte auf Schritt und Tritt spürbar macht. Seine Entwicklung von einem einfachen Weideland zu einem urbanen Zentrum mit reicher kultureller Vergangenheit und lebendiger Gegenwart ist ein eindrucksvolles Beispiel für den Wandel einer Stadt. Ob man die historischen Spuren sucht, die Geheimnisse des Namens ergründet oder die festliche Pracht des Weihnachtsmarkts genießt – der Gänsemarkt ist und bleibt ein zentraler und bedeutsamer Ort in Hamburg.

Hat dich der Artikel Gänsemarkt Hamburg: Geschichte, Name & Zauber interessiert? Schau auch in die Kategorie Gastronomie rein – dort findest du mehr ähnliche Inhalte!

Avatar-Foto

Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

Go up