Welches Restaurant übernimmt Nelson Müller?

Nelson Müllers neue Genuss-Oase

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Nelson Müller, einer der bekanntesten deutschen Spitzenköche, wagt einen bedeutenden Schritt und verlagert sein kulinarisches Zentrum von Essen nach Bergisch Gladbach. In der idyllischen Umgebung der Diepeschrather Mühle entsteht ein umfassender gastronomischer Komplex, der weit mehr als nur Restaurants beherbergen wird. Dieses ambitionierte Projekt vereint feine Sterneküche, bodenständige Brasserie-Küche, ein Boutique-Hotel, eine Kochschule und Veranstaltungsräume unter einem Dach und verspricht, ein neues Ziel für Feinschmecker und Erholungssuchende gleichermaßen zu werden.

Wo eröffnet Nelson Müller sein neues Lokal?
Wir freuen uns, Sie bald in unserem Sternerestaurant willkommen heißen zu dürfen! Neuigkeiten! Wir freuen uns sehr, Sie in unserer „Schote“ am neuen Standort im "Relais & Châteaux Hotel Diepeschrather Mühle" Bergisch Gladbach begrüßen zu dürfen!

Der Umzug in die Diepeschrather Mühle markiert einen Wendepunkt in Nelson Müllers Karriere. Nach vielen erfolgreichen Jahren in Essen, insbesondere mit seinem renommierten Restaurant „Schote“, suchte der Koch eine neue Herausforderung und einen Ort, der seine vielfältigen gastronomischen Visionen vereinen kann. Die historische Mühle im Diepeschrather Wald bietet dafür die perfekte Kulisse und den notwendigen Raum. Das Areal wird umfassend renoviert und durch Neubauten ergänzt, um dem hohen Anspruch des Spitzenkochs gerecht zu werden.

Die Diepeschrather Mühle: Ein neues kulinarisches Zentrum

Das Herzstück des neuen Standortes ist die Diepeschrather Mühle selbst, eingebettet in eine reizvolle Naturlandschaft. Das Projekt ist als umfassender gastronomischer Komplex konzipiert, der verschiedene Erlebnisse bietet. Geplant sind neben den Restaurants auch ein Boutique-Hotel, eine Kochschule, Festsäle für Veranstaltungen, ein Biergarten und sogar ein kleiner Waldkiosk für Ausflügler. Nelson Müller schafft hier eine Genusswelt, die unterschiedliche Geschmäcker und Anlässe bedient, von Fine Dining bis zur entspannten Einkehr im Grünen.

Die Eröffnung des Komplexes erfolgt schrittweise. Zunächst soll Ende März das „Soft Opening“ stattfinden. Dabei wird voraussichtlich zuerst das neu gebaute Boutique-Hotel seine Türen öffnen. Die Restaurants folgen dann je nach Baufortschritt. Die Vorfreude in Bergisch Gladbach und darüber hinaus ist groß, da mit Nelson Müller ein namhafter Koch die Region bereichert.

„Schote“: Der Stern zieht um

Nelson Müllers Flaggschiff, das Restaurant „Schote“, ist das wohl bekannteste Element des Umzugs. Die „Schote“ hat sich in Essen einen exzellenten Ruf erarbeitet und wurde seit November 2011 kontinuierlich mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet – eine Anerkennung, die sie bis einschließlich 2024 hielt. Mit dem Umzug nach Bergisch Gladbach beginnt ein neues Kapitel für das Sternerestaurant. Die Bewertung durch den Guide Michelin am neuen Standort steht noch aus, doch die Erwartungen sind hoch.

Der Umbau des Bestandsgebäudes, in dem die „Schote“ zukünftig residieren wird, nimmt noch Zeit in Anspruch. Ursprünglich war die Eröffnung für Januar geplant, doch die umfassende Renovierung des bisherigen Restaurants Diepeschrather Mühle dauert länger als erwartet. Das neue Ambiente soll die feine Küche gebührend zur Geltung bringen. Seit 2021 ist die „Schote“ zudem Mitglied der exklusiven Hotel- und Restaurantvereinigung Relais & Châteaux, was den hohen Standard und die Zugehörigkeit zu einer internationalen Gemeinschaft herausragender Häuser unterstreicht. Auch das neue Boutique-Hotel ist bereits Teil dieser Vereinigung geworden.

Welche Restaurants besitzt Nelson Müller?
Zur Person Nelson Müller Danach arbeitete er in dem Sternerestaurant Résidence in Essen. Neben dem Gourmetrestaurant Schote und dem Bistro Müller betreibt er auch das Müllers auf Norderney.

„Müllers in der Mühle“: Die Brasserie für bodenständigen Genuss

Neben der Sterneküche der „Schote“ wird der Komplex um eine Brasserie namens „Müllers in der Mühle“ erweitert. Dieses Restaurantkonzept ist bewusst anders ausgerichtet. Es versteht sich als „kulinarischer Ort für Liebhaber bodenständiger, saisonal und regional inspirierter Bistroküche im historischen Ambiente“. Hier steht der unkomplizierte, aber qualitativ hochwertige Genuss im Vordergrund.

Die Speisekarte der Brasserie wird eine spannende Mischung bieten. Einerseits finden sich darauf herzhafte Klassiker, die zum Wohlfühlen einladen, wie Bratkartoffeln, Backfisch, Käsespätzle und sogar Currywurst. Andererseits werden auch feinere Gerichte angeboten, die die Handschrift von Nelson Müller tragen, darunter Müllers Bouillabaisse, Steinbutt oder das Filet vom Irish Hereford. Diese Vielfalt soll sicherstellen, dass für jeden Geschmack und Anlass das passende Gericht dabei ist, zubereitet mit besten Produkten in der bereits erwähnten idyllischen Lage, die zum Verweilen einlädt.

Auch die Brasserie wird erst nach dem Hotel und der „Schote“ eröffnet, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Allerdings ist geplant, dass hier bereits ab Eröffnung des Hotels das Frühstück für die Gäste serviert wird. Dies bietet eine erste Gelegenheit, das Ambiente und einen Teil der Küchenleistung kennenzulernen.

Mehr als nur Restaurants: Hotel, Kochschule und Events

Das Projekt in der Diepeschrather Mühle ist ein ganzheitliches Konzept. Das neu gebaute Boutique-Hotel, das als Erstes seine Pforten öffnen soll (Buchungen sind bereits ab 28. März möglich), bietet Übernachtungsmöglichkeiten in stilvollem Ambiente. Die Zimmerpreise starten beispielsweise für ein Superior Zimmer mit Balkon oder Terrasse inklusive Frühstück bei 275 Euro pro Nacht für zwei Erwachsene. Das Hotel ist, wie die „Schote“, ebenfalls Mitglied bei Relais & Châteaux.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Verlegung von Nelson Müllers Kochschule von Essen nach Bergisch Gladbach. Hier können Kochinteressierte von den Fähigkeiten des Spitzenkochs und seines Teams lernen. Die Kochschule soll ebenfalls in den Komplex integriert werden und das gastronomische Angebot edukativ ergänzen.

Hat Nelson Müller ein eigenes Restaurant?
Der charismatische Koch mit ghanaischen Wurzeln ist in Stuttgart aufgewachsen, kochte vom Schwabenländle bis nach Sylt in hochkarätigen Restaurants und führt nun sein eigenes Restaurant im Ruhrgebiet.

Für Veranstaltungen stehen zwei Festsäle zur Verfügung: die Orangerie und der Konrad-Adenauer-Saal. Beide Säle wurden renoviert und bieten Platz für jeweils bis zu 140 Personen, ergänzt durch Außenbereiche. Sie eignen sich hervorragend für private Feiern oder geschäftliche Anlässe in einem besonderen Rahmen.

Auch für ungezwungenere Besuche ist gesorgt. Es wird wieder einen großen Biergarten geben, der an die Tradition der Diepeschrather Mühle anknüpft und einen Ort zum Entspannen im Grünen bietet. In fernerer Zukunft plant Nelson Müller zudem die Wiedereröffnung eines alten Waldkiosks, an dem man sich Picknickkörbe zusammenstellen lassen kann, um die umliegende Natur zu genießen. Eine Champagner-Lounge ist ebenfalls geplant.

Nachhaltigkeit und Philosophie: „From Farm to Table“

Nelson Müller verfolgt in seinem neuen Projekt auch ambitionierte Ziele im Bereich Nachhaltigkeit. Er strebt eine Zertifizierung von „GreenSigns“ für den Standort an. Passend zu seinem Gastronomie-Konzept „from farm to table“ sollen Gewächshäuser für den Gemüseanbau und ein Kräutergarten entstehen. Dies ermöglicht die Verwendung frischester, regionaler Produkte direkt aus eigenem Anbau und verkürzt die Transportwege erheblich. Diese Philosophie des direkten Bezugs von Lebensmitteln unterstreicht den Qualitätsanspruch und das Bewusstsein für regionale Kreisläufe.

Das gesamte Projekt schafft zudem zahlreiche neue Arbeitsplätze, die derzeit aktiv besetzt werden.

Häufig gestellte Fragen zu Nelson Müllers Restaurants

Bei einem so großen und vielschichtigen Projekt tauchen natürlich viele Fragen auf. Hier beantworten wir einige der wichtigsten:

Wo genau befindet sich Nelson Müllers neues Restaurant?

Nelson Müllers neues gastronomisches Zentrum, inklusive des Restaurants „Schote“ und der Brasserie „Müllers in der Mühle“, befindet sich in der Diepeschrather Mühle in Bergisch Gladbach.

Hat Nelson Müller eine Freundin?
Offiziell hat Nelson Müller keine Freundin. Bei der Hamburger "Anson's Fashion Night" sprach der Star-Koch erstmals über sein Liebesleben. 2015 sagt er zu "OK": "Ich bin absolut glücklicher Single.

Wann eröffnen die Restaurants in der Diepeschrather Mühle?

Der gesamte Komplex geht Ende März ins „Soft Opening“, beginnend voraussichtlich mit dem Hotel. Die Restaurants „Schote“ und „Müllers in der Mühle“ werden danach schrittweise eröffnet, genaue Termine stehen noch nicht fest, da die Umbauarbeiten noch laufen.

Welche Art von Küche bietet Nelson Müller am neuen Standort an?

Am neuen Standort bietet Nelson Müller zweierlei Konzepte an: die feine Sterneküche seines Restaurants „Schote“ sowie die bodenständige, saisonal und regional inspirierte Bistroküche der Brasserie „Müllers in der Mühle“.

Gibt es neben den Restaurants noch weitere Angebote?

Ja, der Komplex umfasst auch ein Boutique-Hotel, eine Kochschule, Festsäle für Veranstaltungen, einen Biergarten und zukünftig eventuell einen Waldkiosk und eine Champagner-Lounge.

Wurde die „Schote“ in Bergisch Gladbach bereits mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet?

Die „Schote“ hielt ihren Michelin-Stern bis einschließlich 2024 am bisherigen Standort in Essen. Eine Bewertung durch den Guide Michelin am neuen Standort in Bergisch Gladbach steht noch aus und wird erst nach der Eröffnung erfolgen.

Fazit

Der Umzug von Nelson Müller und seinem Restaurant „Schote“ nach Bergisch Gladbach in die Diepeschrather Mühle ist eines der spannendsten Gastronomieprojekte der Region. Mit einer Kombination aus Sterneküche, Brasserie-Konzept, Hotel und weiteren Angeboten schafft Nelson Müller eine einzigartige Genuss-Oase. Die Vorfreude auf die schrittweise Eröffnung ist groß, und es bleibt spannend zu sehen, wie sich dieser neue kulinarische Hotspot entwickeln wird.

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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