Was muss man in Frankfurt essen?

Frankfurt geht aus 2025: Guide & Highlights

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Die kulinarische Szene Frankfurts und des gesamten Rhein-Main-Gebiets ist in ständiger Bewegung, voller Innovation und überraschender Entwicklungen. Ein unverzichtbarer Kompass für alle, die auf der Suche nach den besten Adressen sind, ist der renommierte Restaurantführer „Frankfurt & Rhein Main geht aus“. Mit der nun vorliegenden 36. Ausgabe für das Jahr 2025 bietet die Schlemmerbibel wieder einen umfassenden Überblick über 500 der interessantesten Restaurants, Bars und Cafés, präsentiert in beeindruckenden 87 Top-Listen. Diese neue Ausgabe verspricht nicht nur bewährte Favoriten, sondern auch einige bemerkenswerte Überraschungen und spannende Neuentdeckungen.

Wie viele Restaurants findet man im aktuellen Restaurantführer Frankfurt geht aus 2025?
Frankfurt Geht Aus 2025: Überraschungen, Newcomer und Exoten. Die 500 besten Restaurants, Bars und Cafés in 87 Top-Listen: Die 36.

Die Crème de la Crème: Exklusive Adressen an der Spitze

In der hochkarätigen Kategorie „Frankfurter exklusiv“ behaupten sich drei Namen an der Spitze, die für höchste Qualität und unvergessliche Genusserlebnisse stehen: das Lafleur, das Masa Japanese Cuisine und das Seven Swans. Diese Häuser repräsentieren das Beste, was die Stadt im Bereich der Spitzenküche zu bieten hat.

Das Seven Swans am Mainkai ist dabei eine ganz besondere Adresse, die nicht nur durch ihre exquisite Küche, sondern auch durch ihre Exklusivität besticht. Mit nur 18 Plätzen ist es eines der kleinsten Sternerestaurants der Welt und erfordert eine bemerkenswerte Geduld: Eine Tischreservierung ist oft erst nach einem ganzen Jahr Wartezeit möglich. Dies spricht Bände über die Faszination, die von der außergewöhnlichen Kochkunst von Ricky Saward ausgeht. Seine kreativen und nachhaltigen Gerichte haben das Restaurant fest in der Spitzengruppe etabliert.

Ebenfalls mehrfach ausgezeichnet wurden das Lafleur und das Masa Japanese Cuisine. Im Lafleur konnte Küchenchef Alexander Krolik erneut überzeugen und gleich drei erste Plätze in verschiedenen Kategorien für sich beanspruchen. Seine Fähigkeit, klassische französische Techniken mit modernen Einflüssen zu verbinden, wird von den Testern hoch gelobt. Marsaru Oae vom Masa Japanese Cuisine steht ihm in nichts nach und sicherte sich ebenfalls drei Spitzenpositionen, was die herausragende Qualität seiner japanischen Küche unterstreicht, die weit über Sushi hinausgeht.

Über die Stadtgrenzen Frankfurts hinaus ragt das 360° in Limburg im Rhein-Main-Gebiet heraus. Küchenchef Alexander Hohlwein wird für seine „ideenreiche Kreativküche auf höchstem Niveau“ gefeiert und führt die Top-Liste für das Rhein-Main-Gebiet an.

Vielfalt und Innovation: Von feiner Küche bis zum Casual Dining

Die feine Küche Frankfurts zeigt sich in ihrer ganzen Breite und Innovationskraft. Das Sorriso in Sachsenhausen hat sich in diesem Jahr an die Spitze der Kategorie „Frankfurt feine Küche“ gesetzt und das L’Ecume verdrängt. Besonders hervorgehoben wird das absolut überzeugende vegane Degustationsmenü, das die Vielseitigkeit und Modernität des Sorriso unter Beweis stellt.

Kontinuität und höchste Qualität prägen die italienische Spitzengastronomie von Carmelo Greco, ebenfalls in Sachsenhausen beheimatet. Seit Jahrzehnten eine feste Größe, heimste er seine beeindruckende 24. Top-Platzierung in der Kategorie „Italian Fine Dining“ ein. Wer es lieber italienisch „alla Mamma“ mag, findet im Pasta Davini in der Innenstadt köstliche und authentische Gerichte, die an Zuhause erinnern.

Wie viele Restaurants findet man im aktuellen Restaurantführer Frankfurt geht aus 2025?
Frankfurt Geht Aus 2025: Überraschungen, Newcomer und Exoten. Die 500 besten Restaurants, Bars und Cafés in 87 Top-Listen: Die 36.

Eine bemerkenswerte Überraschung gab es bei der besten Pizza der Stadt: Das Zampano in Bockenheim hat die langjährige Nummer 1, die Pizzeria Olbia, abgelöst. Dies zeigt, dass auch in etablierten Kategorien immer wieder mit neuen Favoriten zu rechnen ist.

Ein wachsender Trend, dem der Führer Rechnung trägt, ist das Verlangen nach exzellenter Küche in entspannter, zugänglicher Atmosphäre. Die neu eingeführte Kategorie „Casual Fine Dining“ wird vom Peysk im Westend angeführt. Küchenchef David Eisenberg feiert einen sensationellen Einstand in die Gourmetbibel und wird nicht nur als bester Newcomer gefeiert, sondern sichert sich auch die Spitzenpositionen im Casual Fine Dining und für das beste Seafood der Stadt. Ein beeindruckender Start, der seine innovative und zugängliche Küche würdigt.

Für Liebhaber von Fleisch bleibt eine Adresse im Bahnhofsviertel die erste Wahl: Das Le Petit Royal wird wie schon im Vorjahr für das beste Steak der Stadt ausgezeichnet.

Eine der wohl größten Überraschungen der 36. Ausgabe liefert Julian Pizarro mit seinem Pizarro Fine Dining in Groß-Gerau. Seine exklusive peruanisch-japanische Fusionsküche auf Top-Niveau begeisterte die Tester restlos. Dass ein lateinamerikanisches Restaurant derart höchste Lobeshymnen erhält, ist in der gesamten 36-jährigen Geschichte der Schlemmerbibel ein absolutes Novum und unterstreicht die zunehmende Vielfalt und Qualität der internationalen Küchen im Rhein-Main-Gebiet.

Länderküchen im Wandel: Von Thai-Überraschungen bis zur deutschen Tradition

Auch bei den Länderküchen gab es in diesem Jahr eine handfeste Überraschung, insbesondere bei den thailändischen Restaurants. Nach 24 Jahren unangefochtener Herrschaft musste das Rama V seinen Spitzenplatz als bestes Thai-Restaurant in Frankfurt räumen. Die neue Nummer 1 ist das moderne Westend-Thai-Restaurant Umbra, das mit zeitgenössischen Thai-Spezialitäten in einer eleganten Fine-Dining-Atmosphäre überzeugt und beweist, dass die thailändische Küche mehr sein kann als nur Street Food.

Wer die traditionelle deutsche Küche sucht, wird im Bornheimer Ratskeller fündig, der als beste Adresse in Frankfurt ausgezeichnet wurde. Und für das authentische Apfelwein-Erlebnis führt das Daheim im Lorsbacher Tal die Liste der besten Apfelweinlokale an.

Wie viele Michelin-Sterne-Restaurants gibt es in Frankfurt?
In Frankfurt am Main listet der Guide Michelin Stand Anfang 2025 neun Sternerestaurants. Acht Lokale wurden mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, ein Lokal, das Lafleur, mit zwei Sternen. Zudem erhielt das Seven Swans zusätzlich einen Grünen Michelin-Stern.

Bars und Cafés: Treffpunkte und Genussmomente

Neben den Restaurants widmet sich der Führer auch den besten Adressen für Drinks und Kaffeegenuss. Der neue Szene-Hotspot Cosmic im Oeder Weg führt die Liste der Tagesbars an und etabliert sich als beliebter Treffpunkt. Die Rote Bar behauptete ihre Spitzenposition bei den Klassischen Bars und bleibt eine Institution. Zur besten Weinbar wurde dieses Jahr Gregor’s Boutique Vinothek in der Bockenheimer Landstraße gekürt, eine Adresse für anspruchsvolle Weinliebhaber.

Weitere Top-Adressen in dieser Kategorie umfassen unter anderem das The Tiny Cup und Spiritus (Mainz) bei den Szene-Bars, das Delikt Tagbar im alten Gericht als Geheimtipp, Momi und Heimat bei den Szene-Cafés, Hoppenworth & Ploch Café im Nordend für Specialty Coffee, das Caféhaus Siesmayer für Kaffee & Kuchen, Antipodean Gelato für Eis, Opéra für Brunch, Bar Shuka für Dine & Dance und das Café Heimelig für Frühstück.

Der Flop des Jahres: Eine bittere Pille

Jede Ausgabe des Führers hält nicht nur Lobeshymnen, sondern auch schonungslose Kritiken bereit. Auf der höchst unterhaltsamen, aber bitterbösen Flop-Liste landet in diesem Jahr der Japaner Cagla in der Wallstraße in Sachsenhausen. Nach dem Weggang des Gründers Nihonryori Ken sei die Küche laut den Testern „mit Füßen getreten“ worden. Die Kritik ist vernichtend und spart nicht an drastischen Worten:

„Wann haben Sie zuletzt auf so sehnigem Thunfisch gekaut, dass Sie das Ganze am Ende in der Serviette verschwinden lassen müssen?“ fragen die entsetzten Feinschmecker. Auch die Beschreibung einer als Spargelcreme annoncierten Speise als „eine Art giftig-grünen Bauschaum“ lässt keine Zweifel an der Enttäuschung. Die Tester mutmaßen sogar: „Wir stellen uns vor, dass Ex-Chef Ken wahrscheinlich lieber den Exitus durch Harakiri gewählt hätte, als Wagyu-Fetzen auf Sushi-Röllchen zu legen und dann mit dem Bunsenbrenner zu attackieren.“ Eine Abrechnung, die in Erinnerung bleibt.

Wer stattdessen exzellentes Sushi sucht, wird im Bistro Okame in Hausen fündig, das vom Führer als beste Adresse für Sushi in der Stadt ausgezeichnet wurde.

Einblick in die Top-Listen: Die Vielfalt des Genusses im Überblick

Der Führer „Frankfurt geht aus 2025“ bietet eine beeindruckende Dichte an Empfehlungen, sortiert nach zahlreichen Kategorien. Hier ein strukturierter Überblick über einige der wichtigsten Top-Platzierungen:

Fine Dining & Exklusiv

  • Die Spitze Exklusiv Frankfurt & Rhein-Main: Lafleur
  • Frankfurt exklusiv: Lafleur
  • Frankreich exklusiv: Lafleur
  • Frankfurt feine Küche: Sorriso
  • Rhein-Main exklusiv: 360° (Limburg)
  • Newcomer des Jahres: Peysk
  • Casual Fine Dining Frankfurt: Peysk
  • Essen mit Skyline: Franziska
  • Italian Fine Dining: Carmelo Greco
  • Asian Fine Dining: Masa Japanese Cuisine
  • Casual Fine Dining Rhein-Main: Pankratz (Mainz)
  • Rhein-Main feine Küche: Villa Rothschild Grill & Health
  • Eat & Meet de luxe Frankfurt: Medici
  • Eat & Meet de luxe Rhein-Main: 1811 Carmelo Riccardo Cali (Hofheim)

Cafés und Bars

  • Szene-Bars Frankfurt: The Tiny Cup
  • Szene-Bars Rhein-Main: Spiritus (Mainz)
  • Klassische Bars: Rote Bar
  • Weinbars: Gregor’s Boutique Vinothek
  • Tagesbars & Aperitivo: Cosmic
  • Geheimtipp: Delikt Tagbar im alten Gericht
  • Szene-Cafés: Momi
  • Die Lieblinge: Heimat
  • Specialty Coffee: Hoppenworth & Ploch Café im Nordend
  • Kaffee & Kuchen: Caféhaus Siesmayer
  • Eiscafés: Antipodean Gelato
  • Brunch: Opéra
  • Dine & Dance: Bar Shuka
  • Frühstück: Café Heimelig

Internationale und Regionale Küchen

  • Beste Pizza der Stadt: Zampano
  • Beste Pizza Rhein-Main: Trattoria Liesbeth
  • Italien alla Mamma: Pasta Davini
  • Frankreich Brasserien & Bistros: Jasper’s
  • Spanien & Portugal: La Trinca
  • Türkei: Sümela
  • Griechenland: Parthenon
  • Thailand: Umbra
  • Sushi: Okame
  • China: Madame Mei
  • Indien: The Ivory Club
  • Vietnam: Quan Van
  • Korea: Mr. Lee
  • Lateinamerika: Pizarro Fine Dining (Groß-Gerau)
  • Levante & Orient: Shomal
  • Afrika: Im Herzen Afrikas

Deutsche Küche & Ausflugsziele

  • Essen beim Erzeuger: Die Adler Wirtschaft Franz Keller (Hattenheim)
  • Die feinen Landgasthäuser: Landgasthof zur Post (Freiensteinau)
  • Deutsche Küche Frankfurt: Bornheimer Ratskeller
  • Deutsche Küche Rhein-Main: Ratskeller Oberursel
  • Apfelwein: Daheim im Lorsbacher Thal, Daheim in der Affentorschänke
  • Unter freiem Himmel: Bornheimer Ratskeller
  • Ausflug in den Taunus: Höerhof (Idstein)
  • Ausflug in den Odenwald: Krone Hetschbach (Höchst / Odenwald)
  • Ausflug in den Spessart: Hotel Restaurant Schwarzkopf (Frammersbach)
  • Ausflug in den Rheingau: Gasthaus zur Schlupp (Walluf)

Mittagspause und Besondere Anlässe

  • Mittagspause hip: Mehlwassersalz
  • Mittagspause Imbiss: Ciccione
  • Veggie & Vegan Imbiss: Aroma Vegetarian & More
  • Business Lunch: Carmelo Greco
  • Essen nach Mitternacht: Ton Bul
  • Dinner for Two: Funky Mr. Salvador
  • Veggie & Vegan exklusiv: Seven Swans
  • Essen mit Ausblick: Farmerhaus Restaurant
  • Essen mit Kindern: Bornheimer Ratskeller
  • Eat & Meet Hotspots: Yaldy

Surf and Turf & Co.

  • Smashburger: Der Fette Bulle Streets
  • Steaks: Le Petit Royal
  • BBQ: Chicago Williams BBQ
  • Seafood: Peysk

Diese detaillierten Listen machen deutlich, wie vielfältig und reichhaltig das Angebot ist und wie spezifisch der Führer auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Vorlieben eingeht.

Häufig gestellte Fragen zum „Frankfurt geht aus 2025“

Wie viele Restaurants sind im aktuellen Restaurantführer Frankfurt geht aus 2025 enthalten?
Der Führer listet insgesamt 500 der besten Restaurants, Bars und Cafés in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet.
Welche Restaurants belegen die Spitze in der Kategorie „Frankfurter exklusiv“?
In dieser Spitzenkategorie finden sich das Lafleur, das Masa Japanese Cuisine und das Seven Swans.
Gibt es eine neue Kategorie im Führer?
Ja, in der Ausgabe 2025 wurde die Kategorie „Casual Fine Dining“ neu eingeführt, die vom Peysk angeführt wird.
Welches Restaurant wurde als Flop des Jahres genannt?
Als Flop des Jahres wird der Japaner Cagla in Sachsenhausen genannt.
Gab es Überraschungen bei den Länderküchen?
Ja, besonders bei den thailändischen Restaurants, wo das Umbra den langjährigen Spitzenreiter Rama V abgelöst hat. Auch ein lateinamerikanisches Restaurant, Pizarro Fine Dining, sorgte für Aufsehen durch seine hohe Platzierung.

Fazit

Die 36. Ausgabe des Restaurantführers „Frankfurt & Rhein Main geht aus“ ist einmal mehr ein unverzichtbarer Begleiter für alle Genießer. Sie präsentiert ein facettenreiches Bild der Gastronomieszene, würdigt etablierte Größen, feiert vielversprechende Newcomer und scheut sich auch nicht vor kritischen Tönen. Ob auf der Suche nach einem exklusiven Dinner, einem lässigen Abendessen, der besten Pizza oder einem gemütlichen Café – der Führer liefert die passenden Empfehlungen. Die Top-Listen geben eine hervorragende Orientierung und machen Lust, die kulinarische Vielfalt Frankfurts und der Region im Jahr 2025 zu entdecken.

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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