Was muss man in Düsseldorf unbedingt essen?

Düsseldorfs Prachtstraße: Mehr als nur Shopping

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Düsseldorf, die Hauptstadt Nordrhein-Westfalens, ist eine Stadt, die überrascht, begeistert und verblüfft. Gelegen am Rhein, unweit der niederländischen Grenze, ist sie ein Zentrum für Mode, Musik, Kunst und Architektur. Die Stadt verbindet auf einzigartige Weise ein modernes, aufregendes Flair mit dem typischen Charme der alten Welt. Ob Sie wegen der weltbekannten Mode, der elektronischen Musikpioniere Kraftwerk, der beeindruckenden Architektur am MedienHafen oder einfach wegen des pulsierenden Lebens am Fluss hier sind – Düsseldorf hat für jeden etwas zu bieten.

Welche Restaurantkette ist auf deutsche Küche spezialisiert?
Prost (Restaurant) – Kleine Kette deutscher Restaurants in den USA. Quisisana – Deutsches Gastronomieunternehmen. Rhein Haus Seattle – Deutsches Restaurant in Seattle, Washington, USA. Runza – Fast-Food-Restaurantkette in Nebraska.

Was ist die berühmteste Straße in Düsseldorf?

Wenn man nach der bekanntesten oder gar besten Straße in Düsseldorf fragt, fällt fast unweigerlich ein Name: die Königsallee. Diese prächtige Allee ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und gilt als die luxuriöseste Einkaufsstraße des Landes, oft verglichen mit den Champs-Élysées in Paris. Die Kö, wie sie liebevoll von den Einheimischen genannt wird, zeichnet sich durch einen malerischen Stadtgraben aus, der von Kastanienbäumen gesäumt ist. Auf der einen Seite des Grabens finden sich die exklusiven Flagship-Stores internationaler Luxusmarken wie Prada, Gucci, Dior, Chanel und Louis Vuitton, während die andere Seite von Banken und Hotels domiliert wird.

Ein Spaziergang über die Königsallee ist mehr als nur ein Einkaufsbummel; es ist ein Erlebnis. Man kann hier die High Society beobachten, die neuesten Modetrends bestaunen oder einfach nur die elegante Atmosphäre genießen. Selbst wenn die Preise in den Boutiquen das Budget sprengen, lohnt sich ein Besuch. Zahlreiche Cafés laden dazu ein, bei einem Kaffee das bunte Treiben zu beobachten und das besondere Flair dieser einzigartigen Straße auf sich wirken zu lassen. Die Königsallee verkörpert den Glamour und den Anspruch Düsseldorfs als Modemetropole Nummer eins in Deutschland.

Mehr als nur die Kö: Weitere Höhepunkte am Rhein

Doch Düsseldorf ist weit mehr als nur die Königsallee. Die Stadt lebt von der Vielfalt ihrer Plätze und Straßen, von denen viele entlang des Rheins liegen und eine ganz besondere Anziehungskraft besitzen.

Die Rheinuferpromenade: Das Herz der Stadt

Vom Burgplatz bis zum Rheinturm erstreckt sich die Rheinuferpromenade über anderthalb Kilometer und bildet das pulsierende Herz Düsseldorfs. Diese autofreie Flaniermeile ist der Treffpunkt für Einheimische und Besucher gleichermaßen. Hier trifft man Jogger, Radfahrer, Skater, Spaziergänger und Menschen, die einfach nur entspannt am Flussufer sitzen. Die Promenade ist gesäumt von zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants, die zum Verweilen einladen und oft einen herrlichen Blick auf den Rhein und die vorbeifahrenden Schiffe bieten.

Besonders am Abend, wenn die Sonne über dem Rhein untergeht und die Lichter der Stadt das Wasser illuminieren, entfaltet die Rheinuferpromenade ihren magischen Zauber. Sie ist der perfekte Ort, um den Tag ausklingen zu lassen, Freunde zu treffen oder einfach die lebendige Atmosphäre der Stadt am Fluss zu genießen. Sie verbindet wichtige Punkte wie die Altstadt und den MedienHafen und ist somit ein zentraler Verkehrsweg – nicht für Autos, sondern für das Leben selbst.

Die Altstadt: Die „längste Theke der Welt“

Direkt angrenzend an die Rheinuferpromenade liegt die Altstadt, weltberühmt als „längste Theke der Welt“. Auf wenigen eng verwinkelten Gassen drängen sich hier über 300 Kneipen, Bars, Clubs und Restaurants aneinander. Die Bezeichnung kommt daher, dass die Gaststätten so dicht beieinander liegen, dass man theoretisch von einer Theke zur nächsten wechseln könnte, ohne lange Wege zurücklegen zu müssen.

Die Altstadt ist das Zentrum des Düsseldorfer Nachtlebens. Hier wird das lokale Bier gebraut und getrunken: das Altbier. Dieses obergärige Bier ist typisch für Düsseldorf und wird traditionell in kleinen 200ml Gläsern serviert. In vielen traditionellen Brauhäusern muss man nicht einmal zur Theke gehen; aufmerksame Köbesse (Kellner) bringen unaufgefordert Nachschub, solange der Bierdeckel nicht auf das Glas gelegt wird, um zu signalisieren, dass man genug hat. Brauereiführungen bieten die Möglichkeit, mehr über die Herstellung des Altbiers zu erfahren und verschiedene Sorten zu probieren. Bekannte Adressen sind Brauhäuser wie „Im Füchschen“, „Kurzer“ oder „Zum Schiffchen“. Die Altstadt ist ein Muss für jeden, der das authentische Düsseldorfer Lebensgefühl und die ausgelassene Stimmung erleben möchte.

Weitere sehenswerte Orte in Düsseldorf

Abseits der berühmtesten Straßen und Viertel bietet Düsseldorf viele weitere Attraktionen, die einen Besuch lohnen:

Der Rheinturm: Panoramablick über die Stadt

Der Rheinturm ist mit 240,5 Metern das höchste Gebäude Düsseldorfs und ein markantes Wahrzeichen der modernen Stadtarchitektur. Von der Aussichtsplattform in 168 Metern Höhe genießt man einen atemberaubenden Panoramablick über die Stadt, den Rhein und das Umland. An klaren Tagen reicht die Sicht sogar bis zum Kölner Dom, rund 40 Kilometer entfernt. Noch höher gelegen ist das Restaurant QOMO, das sich in 72 Minuten einmal komplett dreht und so während eines Abendessens wechselnde Ausblicke bietet.

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen: Ein kultureller Schatz

Für Kunstliebhaber ist die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ein absolutes Highlight. Die Sammlung konzentriert sich auf Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und begann 1960 mit dem Ankauf von 88 Werken von Paul Klee. Heute beherbergt sie bedeutende Werke von Künstlern wie Picasso, Matisse, Andy Warhol, Jackson Pollock und Piet Mondrian. Die Sammlung ist auf drei Standorte verteilt: das K20 am Grabbeplatz (bekannt für seine Fassade aus schwarzem Granit), das K21 im Ständehaus (einem ehemaligen Parlamentsgebäude) und das Schmela Haus.

Der Hofgarten: Deutschlands erster Volksgarten

Der Hofgarten ist eine weitläufige Grünfläche im Stadtzentrum und Deutschlands erster öffentlicher Volksgarten, der bereits 1769 angelegt wurde. Er wird oft als „Grüne Lunge“ Düsseldorfs bezeichnet und erstreckt sich über 28 Hektar von der Königsallee bis zum Rheinufer. Mit seinen breiten Wegen, Teichen, Seen, Skulpturen (darunter Werke von Henry Moore) und verschiedenen Gartenstilen bietet der Hofgarten eine wunderbare Oase der Ruhe inmitten des städtischen Trubels. Er lädt zu entspannten Spaziergängen, Picknicks oder einfach nur zum Verweilen ein.

Der Burgplatz: Historischer Mittelpunkt

Der Burgplatz ist der Hauptplatz der Altstadt und liegt am nördlichen Ende der Rheinuferpromenade. Er ist gesäumt von Bars und Restaurants und beherbergt den Schlossturm, das einzige erhaltene Bauwerk der ehemaligen Düsseldorfer Burg. Heute beherbergt der Turm ein Schifffahrtsmuseum. Der Burgplatz ist ein beliebter Treffpunkt, besonders im Sommer, und einer der Standorte des berühmten Düsseldorfer Weihnachtsmarktes im Winter, komplett mit einem festlichen Riesenrad.

Kaiserswerth: Historischer Vorort

Etwa 25 Minuten mit dem Zug vom Stadtzentrum entfernt liegt der historische Stadtteil Kaiserswerth. Dieser ruhige Vorort besticht durch bunte alte Häuser, Kopfsteinpflastergassen und gemütliche Boutiquen. Hier befinden sich auch die Ruinen der Kaiserpfalz, einer mittelalterlichen Burg am Rhein, deren Steine oft für den Bau der umliegenden Häuser verwendet wurden. In Kaiserswerth befindet sich auch das Krankenhaus, in dem Florence Nightingale ihre Ausbildung zur Krankenschwester absolvierte, bevor sie in den Krimkrieg zog.

St. Suitbertus Basilika: Mittelalterliche Kirche

Nicht weit von der Kaiserpfalz in Kaiserswerth steht die Basilika St. Suitbertus, deren Ursprünge bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen. Im Inneren befindet sich ein goldener Schrein mit den Reliquien des Heiligen Suitbertus, der im 8. Jahrhundert ein Kloster in dieser Gegend gründete. Die Kirche beeindruckt mit schönen Glasfenstern und ist für Besucher zugänglich.

Carlsplatz Markt: Frische Vielfalt im Herzen der Stadt

In unmittelbarer Nähe zur Altstadt liegt der Carlsplatz, Düsseldorfs beliebter Marktplatz. An fast jedem Tag der Woche findet hier ein Markt statt, der eine Fülle an frischem Obst und Gemüse, Blumen, deutsche Fleisch- und Käsespezialitäten sowie Backwaren bietet. Der Markt ist nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern auch ein sozialer Treffpunkt und Schauplatz regelmäßiger Festivals und Veranstaltungen, von Weinproben bis zu Ostereiersuchen.

Fazit: Düsseldorf entdecken

Auch wenn die Königsallee oft als die berühmteste Straße Düsseldorfs genannt wird und zweifellos ein Highlight ist, so ist es doch die Kombination aus eleganten Boulevards, lebendigen Promenaden, historischen Gassen und grünen Oasen, die den besonderen Reiz dieser Stadt ausmacht. Düsseldorf bietet eine Fülle von Erlebnissen, von luxuriösem Shopping über kulturelle Entdeckungen bis hin zu ausgelassenem Nachtleben und entspannten Momenten am Fluss.

Häufig gestellte Fragen zu Düsseldorf

Wo genau liegt Düsseldorf?

Düsseldorf liegt in Westdeutschland, etwa 55 km von der niederländischen Grenze entfernt. Es ist die Hauptstadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und befindet sich am rechten Ufer des Rheins, in der Nähe von Städten wie Köln und Bonn.

Was ist das Besondere am Altbier?

Altbier ist ein obergäriges Bier, das typisch für Düsseldorf und die Region ist. Es wird ohne Zusatzstoffe gebraut und traditionell in kleinen 200ml Gläsern serviert. Es hat eine charakteristische kupferne Farbe und einen malzigen, leicht herben Geschmack.

Warum wird die Altstadt „längste Theke der Welt“ genannt?

Dieser Spitzname rührt daher, dass in der Altstadt auf engstem Raum über 300 Kneipen, Bars und Brauhäuser angesiedelt sind. Ihre Theken reihen sich quasi aneinander, sodass man von einer zur nächsten wechseln könnte.

Kann man auf den Rheinturm?

Ja, der Rheinturm verfügt über eine öffentliche Aussichtsplattform in 168 Metern Höhe, die gegen Eintritt besucht werden kann. Es gibt sowohl Tages- als auch Nachttickets. Darüber hinaus gibt es ein rotierendes Restaurant, dessen Besuch ebenfalls möglich ist, wobei eine Reservierung empfohlen wird.

Ist der Hofgarten wirklich Deutschlands erster öffentlicher Park?

Ja, der Hofgarten wurde bereits 1769 angelegt und gilt somit als der erste öffentliche Volksgarten in Deutschland.

Düsseldorf wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Planen Sie Ihre Reise und erleben Sie die Vielfalt dieser faszinierenden Stadt!

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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