Die Frage „Wie lange gibt es die Galeria Kaufhof noch?“ beschäftigt viele Menschen in Deutschland. Das traditionsreiche Warenhausunternehmen, das nach der Fusion als Galeria Karstadt Kaufhof firmiert, hat in den letzten Jahren eine äußerst turbulente und herausfordernde Zeit durchlebt. Mehrere Krisen, ausgelöst und verschärft durch äußere Umstände wie die COVID-19-Pandemie und allgemeine wirtschaftliche Schwierigkeiten im Einzelhandel, haben das Unternehmen an den Rand der Existenz gebracht. Diese Phasen waren geprägt von umfangreichen Sanierungsbemühungen, staatlicher Unterstützung und, für viele Standorte und Mitarbeiter, schmerzhaften Filialschließungen.

Um die aktuelle Situation und die verbleibende Präsenz von Galeria Karstadt Kaufhof zu verstehen, ist ein Blick auf die jüngere Unternehmensgeschichte und die aufeinanderfolgenden finanziellen Schwierigkeiten unerlässlich. Die folgenden Abschnitte beleuchten die einzelnen Krisenphasen, die eingeleiteten Verfahren und die daraus resultierenden Veränderungen für das Unternehmen und sein Filialnetz.
Die turbulenten Jahre: Krisen und Insolvenzverfahren
Die jüngere Geschichte von Galeria Karstadt Kaufhof ist eine Chronik des Überlebenskampfes. Seit 2020 sah sich das Unternehmen gezwungen, mehrfach umfassende Restrukturierungsmaßnahmen einzuleiten. Diese waren direkte Reaktionen auf massive Liquiditätsengpässe, die durch externe Faktoren und strukturelle Herausforderungen im Einzelhandel verursacht wurden.
Die Krise 2020 und die Folgen von COVID-19
Anfang April 2020 sah sich die Geschäftsführung von Galeria Karstadt Kaufhof gezwungen, beim Amtsgericht Essen einen Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens zu stellen. Dieser Schritt betraf sowohl die Galeria Karstadt Kaufhof GmbH selbst als auch die Tochtergesellschaft Karstadt Sports. Der Hauptgrund für diese Maßnahme war die drastische Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs durch die im Zuge der COVID-19-Pandemie verhängten Schließungen der Filialen und die daraus resultierenden enormen wirtschaftlichen Folgen. Das Unternehmen war stark von einem erwarteten Umsatzverlust in Milliardenhöhe betroffen.
Dem Antrag auf Schutzschirmverfahren wurde stattgegeben, um dem Unternehmen Zeit und Rahmen für die Erstellung eines Sanierungskonzepts bis Ende Juni 2020 zu geben. Die Situation war kritisch, und die Notwendigkeit tiefgreifender Einschnitte wurde schnell deutlich.
Am 18. Juni 2020 kündigte der Konzern die geplante Schließung von 62 der damals 172 bestehenden Filialen in 47 Städten an. Mit diesen Filialschließungen war der Wegfall von bis zu 6.000 Arbeitsplätzen verbunden. Auch andere Bereiche des Unternehmens waren betroffen: Bei Karstadt Sports sollten 20 der 30 Filialen geschlossen werden, zudem waren die Reisebüros und die Essener Zentrale von Streichungen betroffen. Parallel dazu wurden Verhandlungen mit den Vermietern der Warenhäuser über eine Senkung der Mietzahlungen aufgenommen, ein zentraler Punkt des Sanierungskonzepts.
Am 1. Juli 2020 wurde als nächster Schritt ein Insolvenzverfahren am Amtsgericht Essen beantragt. Das Gericht ordnete daraufhin für die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof und acht weitere Tochterunternehmen ein „Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung“ an. Dieses Verfahren schloss sich direkt an das zuvor begonnene Schutzschirmverfahren an. Neben den Warenhäusern waren auch Karstadt Sports, Galeria Logistik, Sportarena, Le Buffet, Dinea Gastronomie, Karstadt Feinkost, Atrys I (Reisebüro-Filialen) und Saks Fifth Avenue Off 5th Europe von diesem Verfahren betroffen.
Obwohl die Unternehmensführung Insolvenzpläne mit den Details des Sanierungskonzepts einreichte, gab es auch Kritik, insbesondere bezüglich der Behandlung der Beschäftigten von Karstadt Sports, für die im Gegensatz zu anderen Unternehmensbereichen keine Transfer-, Beschäftigungs- oder Qualifizierungsgesellschaft eingerichtet wurde.
Die Ankündigung der Filialschließungen führte in vielen betroffenen Städten zu lokalen Protestaktionen, um die Schließung der Warenhäuser noch abzuwenden. Diese Bemühungen zeigten teilweise Wirkung: Am 3. Juli 2020 gab Galeria Karstadt Kaufhof bekannt, dass statt der ursprünglich geplanten 62 nur noch 56 Warenhäuser geschlossen werden sollten. Mitte Oktober 2020 begann dann die Umsetzung der Schließungen von zunächst 40 Filialen, die nach dem Weihnachtsgeschäft 2020 abgeschlossen sein sollten.
Ein entscheidender Schritt war die Gläubigerversammlung am 1. September 2020, die dem vom Management erarbeiteten Insolvenzplan zustimmte. Dieser Plan sah vor, dass Lieferanten, Vermieter und sonstige Gläubiger auf Forderungen von mehr als zwei Milliarden Euro verzichten mussten. Nach dieser Zustimmung wurde das erste Insolvenzverfahren am 30. September 2020 beendet.
Trotz des erfolgreich beendeten Verfahrens blieb die finanzielle Situation angespannt. Im Januar 2021 erhielt Galeria Karstadt Kaufhof ein Nachrangdarlehen in Höhe von 460 Millionen Euro durch den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), der im Zuge der COVID-19-Pandemie zur Unterstützung betroffener Unternehmen eingerichtet worden war. Ein Jahr später, im Januar 2022, wurde ein weiteres Nachrangdarlehen in Höhe von 250 Millionen Euro durch den WSF gewährt, was die anhaltenden Liquiditätsprobleme unterstrich.
Die Krise 2022/2023: Erneutes Schutzschirmverfahren
Die gewährten Staatshilfen konnten die strukturellen Probleme und die Auswirkungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen offenbar nicht dauerhaft lösen. Ende Oktober 2022 stellte das Unternehmen erneut einen Antrag auf ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung. Der damalige Vorsitzende der Geschäftsführung, Miguel Müllenbach, erklärte, dass im Rahmen dieses Verfahrens das Filialnetz „um mindestens ein Drittel reduziert werden“ müsse und betriebsbedingte Kündigungen unvermeidbar seien.
Gleichzeitig kündigte das Unternehmen Pläne für einen massiven konzeptionellen und baulichen Umbau der verbleibenden Warenhäuser nach dem Vorbild der bereits umgebauten und erfolgreicheren Häuser („Galeria 2.0“) an. Das Amtsgericht Essen eröffnete das beantragte erneute Insolvenzverfahren am 1. Februar 2023.
Während dieser Phase gab es auch externe Rettungsversuche. Anfang November 2022 bekundete Markus Schön, Eigentümer des Onlinehändlers buero.de, Interesse an der Übernahme von rund 40 Filialen, insbesondere in mittelgroßen Städten. Dieses Angebot wurde jedoch nur sechs Wochen später wieder zurückgezogen. Galeria Karstadt Kaufhof gab Ende Dezember 2022 an, Übernahmeangebote von einigen anderen Interessenten erhalten zu haben.
Im März 2023 erfolgte die nächste Ankündigung umfangreicher Filialschließungen: 52 der zu diesem Zeitpunkt verbliebenen 129 Warenhäuser sollten geschlossen werden. Dies sollte angeblich die Weiterbeschäftigung für rund 11.000 Mitarbeiter sichern. Die Zahl der Schließungen wurde in den folgenden Wochen mehrfach korrigiert: Am 16. März 2023 auf 47 und im weiteren Verlauf auf 42.
Am 27. März 2023 stimmte die Gläubigerversammlung dem erneut erarbeiteten Insolvenzplan zu. Damit blieb das Unternehmen vorerst erhalten, doch tausende Mitarbeiter verloren infolge der Schließungen ihren Arbeitsplatz. Das zweite Insolvenzverfahren wurde schließlich am 1. Juni 2023 beendet.
Die Situation 2024: Ein Blick auf den aktuellen Stand
Obwohl der vorliegende Text einen Abschnitt mit der Überschrift „Insolvenz 2024“ enthält, werden darunter keine weiteren Details oder Informationen zu einem erneuten Verfahren im Jahr 2024 geliefert. Basierend auf den im Text bereitgestellten Informationen endete das zweite Insolvenzverfahren am 1. Juni 2023. Das Unternehmen operiert seither mit einem weiter reduzierten Filialnetz.
Die Tatsache, dass im September 2024 noch 83 Galeria-Filialen existieren, wie im Text aufgeführt, zeigt, dass das Unternehmen trotz der massiven Einschnitte weiterhin am Markt präsent ist. Die wiederholten Krisen und Verfahren deuten jedoch auf anhaltende Herausforderungen im Geschäftsmodell und Marktumfeld hin.
Das Filialnetz: Welche Standorte bleiben bestehen?
Die gravierendsten Auswirkungen der Krisenjahre zeigen sich im schrumpfenden Filialnetz von Galeria Karstadt Kaufhof. Eine große Anzahl von Standorten musste seit 2020 schließen.

Schließungen seit 2020 im Überblick
Infolge des ersten Insolvenzverfahrens im Jahr 2020 mussten insgesamt 47 Filialen von Galeria Kaufhof und Karstadt (einschließlich mehrerer Karstadt-Schnäppchencenter) schließen. Zuvor waren 62 Schließungen geplant, diese Zahl wurde jedoch korrigiert. 24 weitere Standorte, die nach der Fusion ursprünglich zur Schließung vorgesehen waren, konnten 2020 zunächst erhalten werden. Einige dieser „geretteten“ Filialen schlossen jedoch später doch noch, darunter im August 2022 die Filiale in München am Stachus, im Januar 2023 die Standorte in Halle (Saale) und in Hannover an der Marktkirche.
Im Rahmen des zweiten Verfahrens im Jahr 2023 kündigte Galeria Karstadt Kaufhof die Schließung weiterer 38 Filialen in zwei Etappen für Juni 2023 und Januar 2024 an. Die geplante Zahl der Schließungen in diesem Verfahren lag zunächst bei 52, wurde dann auf 47 und schließlich auf 42 korrigiert.
Zur besseren Übersicht über die angekündigten Schließungen:
| Krisenphase | Ursprünglich geplante Schließungen | Angekündigte/Korrigierte Schließungen | Tatsächlich geschlossene Filialen (laut Quelle) |
|---|---|---|---|
| 2020 (1. Verfahren) | 62 | 56 / 40 | 47 (GKK & Karstadt Schnäppchencenter) |
| 2023 (2. Verfahren) | 52 | 47 / 42 | 38 (geplant für Juni 2023 & Jan 2024) |
| Zusätzliche Schließungen (seit 2020, außerhalb der großen Pakete) | N/A | N/A | 3 (München Stachus, Halle, Hannover Marktkirche) |
Die verbleibenden 83 Filialen im September 2024
Trotz der umfangreichen Filialschließungen existiert im September 2024 noch ein Kernnetz von 83 Galeria-Filialen in ganz Deutschland. Diese verteilen sich wie folgt auf die Bundesländer:
Baden-Württemberg: Freiburg im Breisgau (Am Bertoldsbrunnen und Am Europaplatz), Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Mannheim, Offenburg, Singen, Stuttgart und Ulm
Bayern: Aschaffenburg, Bamberg, Bayreuth, Erlangen, Landshut, Memmingen, München (Marienplatz, Olympia-Einkaufszentrum, Rotkreuzplatz, Schwabing), Nürnberg, Regensburg (Donau-Einkaufszentrum), Rosenheim und Würzburg
Berlin: Alexanderplatz, Hermannplatz, Kurfürstendamm, Schloßstraße, Spandau und Tegel
Brandenburg: Potsdam
Bremen: Bremen
Hamburg: Alstertal-Einkaufszentrum, Eimsbüttel und Mönckebergstraße
Hessen: Bad Homburg vor der Höhe, Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Kassel, Limburg, Sulzbach, Viernheim und Wiesbaden
Mecklenburg-Vorpommern: Rostock und Wismar
Niedersachsen: Braunschweig, Goslar, Göttingen, Hannover, Lüneburg, Oldenburg (Oldb)
Nordrhein-Westfalen: Aachen, Bochum, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düren, Düsseldorf (Königsallee und Schadowstraße), Euskirchen, Kleve, Köln (Breite Straße, Hohe Straße und Nippes), Mülheim an der Ruhr, Münster (Ludgeristraße und Salzstraße) und Oberhausen
Rheinland-Pfalz: Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz, Speyer, Trier
Saarland: Saarbrücken
Sachsen: Dresden und Leipzig
Sachsen-Anhalt: Magdeburg
Schleswig-Holstein: Kiel
Thüringen: Erfurt
Diese Liste repräsentiert das verbleibende Netz an Standorten, die im September 2024 noch unter dem Namen Galeria (Karstadt Kaufhof) firmieren.
Verkauf von Unternehmensteilen
Im Zuge der Restrukturierungsbemühungen und zur Sicherung der Liquidität hat sich Galeria Karstadt Kaufhof auch von Unternehmensteilen getrennt, die nicht zum Kerngeschäft gehörten oder separat besser zukunftsfähig waren.
Verkauf der belgischen Tochter Inno
Im Sommer 2024 wurde die belgische Tochtergruppe Inno verkauft. Inno umfasste 16 Warenhäuser in Belgien. Käufer ist Innovative Retail, ein Joint Venture der schwedischen Einzelhandelsgruppe Axcent of Scandinavia (die unter anderem Eigentümerin der größten schwedischen Warenhauskette Åhléns ist) und der isländischen Investmentgesellschaft Skel.
Verkauf der Reisebüros an den ADAC
Auch die in den Galeria-Warenhäusern verbliebenen Reisebüros wurden veräußert. Die ADAC Hessen-Thüringen Urlaubsreisen GmbH, eine Tochtergesellschaft des ADAC Hessen-Thüringen e. V., hat die 70 Reisebüros übernommen.
Diese Verkäufe zeigen, dass Galeria sich auf das Kerngeschäft der Warenhäuser konzentriert und nicht strategische Bereiche abstößt.
Finanzielle Aspekte: Kosten für den Staat
Die Rettung von Galeria Karstadt Kaufhof in den Krisenjahren war auch durch erhebliche staatliche Hilfen ermöglicht worden, insbesondere durch Kredite aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF).
Aus den Hilfen des WSF sind bisher rund 119 Millionen Euro zurückgeflossen. Dies ist mehr, als zuvor öffentlich bekannt war. Diese Information geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage im Bundestag hervor. Die Rückflüsse setzen sich aus Tilgungen, Zinsen und anteiligen Verwertungserlösen zusammen. Das Ministerium erwartet weitere Rückflüsse aus Tilgungen und Erlösen „aus einer laufenden Sicherheitenverwertung“. Die endgültigen Kosten für den WSF können daher derzeit noch nicht abschließend beziffert werden, da ein Teil der Kredite noch nicht zurückgezahlt ist und der Wert der Sicherheiten noch nicht vollständig realisiert wurde.
Übersicht der WSF-Hilfen:
| Art der Hilfe | Datum der Gewährung | Betrag | Status der Rückzahlung (Stand d. Quelle) |
|---|---|---|---|
| 1. Nachrangdarlehen (WSF) | Januar 2021 | 460 Millionen Euro | Teil der bisherigen Rückflüsse |
| 2. Nachrangdarlehen (WSF) | Januar 2022 | 250 Millionen Euro | Teil der bisherigen Rückflüsse |
| Gesamte Rückflüsse an WSF bisher | (bis Stand Quelle) | Ca. 119 Millionen Euro | Bestehen aus Tilgungen, Zinsen, Verwertungserlösen. Weitere erwartet. Endgültige Kosten unklar. |
Die staatlichen Hilfen waren entscheidend, um das Unternehmen in den kritischen Phasen über Wasser zu halten und die beiden Insolvenzverfahren erfolgreich zu beenden. Die vollständige finanzielle Bilanz dieser Hilfen steht jedoch noch aus.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum hatte Galeria Karstadt Kaufhof finanzielle Probleme?
Die Probleme von Galeria Karstadt Kaufhof resultieren aus einer Kombination von Faktoren. Strukturelle Herausforderungen im stationären Einzelhandel (Konkurrenz durch Online-Handel) trafen auf massive externe Schocks. Insbesondere die Schließungen während der COVID-19-Pandemie führten zu erheblichen Umsatzausfällen und Liquiditätsproblemen, die die Einleitung von Schutzschirmverfahren und Insolvenzverfahren notwendig machten.
Wie viele Filialen wurden insgesamt geschlossen?
Seit 2020 wurden in mehreren Wellen Filialschließungen durchgeführt. Im Rahmen des ersten Insolvenzverfahrens 2020 wurden 47 Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof und Karstadt Schnäppchencentern geschlossen. Zusätzlich schlossen später drei weitere, ursprünglich gerettete Standorte. Im Rahmen des zweiten Insolvenzverfahrens 2023 wurden 42 Schließungen angekündigt, die bis Januar 2024 umgesetzt werden sollten. Die Gesamtzahl der geschlossenen Filialen seit 2020 beläuft sich somit auf weit über 80 Standorte.
Wie viele Galeria-Filialen gibt es im September 2024 noch?
Laut den im Text verfügbaren Informationen gab es im September 2024 noch 83 Galeria-Filialen in ganz Deutschland.
Hat der Staat Galeria geholfen?
Ja, der Staat hat Galeria Karstadt Kaufhof durch den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) geholfen. Es wurden zwei Nachrangdarlehen in Höhe von 460 Millionen Euro (Januar 2021) und 250 Millionen Euro (Januar 2022) gewährt.
Ist Galeria Karstadt Kaufhof pleite?
Die im Text beschriebenen Insolvenzverfahren in den Jahren 2020 und 2023 wurden jeweils nach Zustimmung der Gläubiger zu den Sanierungsplänen beendet. Das Unternehmen existiert und betreibt im September 2024 noch 83 Filialen. Obwohl die Krisen sehr schwer waren und zu zwei Verfahren führten, wurde eine Zerschlagung bisher abgewendet. Die Erwähnung einer möglichen Insolvenz 2024 im Text deutet auf anhaltende Schwierigkeiten hin, jedoch liefert die Quelle keine Details zu einem weiteren Verfahren.
Was ist mit Karstadt Sports oder den Reisebüros passiert?
Karstadt Sports war von den Insolvenzverfahren und Filialschließungen im Jahr 2020 stark betroffen, ein Großteil der Filialen wurde geschlossen. Die in den Warenhäusern verbliebenen Reisebüros wurden im Sommer 2024 an eine Tochtergesellschaft des ADAC verkauft.
Die Zukunft von Galeria Karstadt Kaufhof bleibt trotz der überstandenen Insolvenzverfahren eine Herausforderung. Das Unternehmen versucht mit einem reduzierten Filialnetz und neuen Konzepten am Markt zu bestehen, doch das wirtschaftliche Umfeld und die Konkurrenz bleiben anspruchsvoll. Die Frage nach der langfristigen Existenz wird weiterhin von der erfolgreichen Umsetzung der Sanierungspläne und der Entwicklung des Einzelhandelsmarktes abhängen.
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