Wie viele 3-Sterne-Restaurants gibt es in Österreich?

Wiener Küche: Klassiker & Tipps

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Österreich ist ein wahres Paradies für Feinschmecker und vor allem für seine Klassiker bekannt. Die Küche des Landes erzählt Geschichten von Kaisern, Bauern und den „Kronländern“ der Habsburgermonarchie. In Österreich verschmelzen deftige Hausmannskost und elegante Mehlspeisen zu einem einzigartigen kulinarischen Erbe. Vor allem Wien, das Herz der ehemaligen Monarchie, prägte die Küche mit Zutaten und Einflüssen aus Böhmen, Ungarn und dem Burgenland. In diesem Artikel stellen wir Klassiker vor - von herzhaften Knödeln aus den Alpen bis zu süßen Spezialitäten aus der Wachau. Jedes Gericht zeigt, wie sehr Geschichte und Genuss in Österreich Hand in Hand gehen und warum diese Speisen nicht nur satt, sondern auch glücklich machen und wo unsere Inspektoren sie zuletzt gegessen haben.

Wo sollte man in Wien unbedingt essen gehen?
DIE BESTEN ADRESSEN DIE BESTEN RESTAURANTS UND GASTSTÄTTEN IN...Hausbar. Karlsplatz 5, 1010 Wien. ...Wiener Wiaz'Haus. Gußhausstraße 24, 1040 Wien. ...Gasthaus zu den 3 Hacken. Singerstraße 28, 1010 Wien. ...Restaurant Duchardt. Sonnenfelsgasse 17, 1010 Wien. ...Stuwer am Schottentor. ...brösl. ...Zu den 3 Buchteln. ...Stuwer - Neues Wiener Beisl.

Die Frage, was wohl die berühmteste Spezialität Wiens ist, führt uns direkt ins Herz der österreichischen Esskultur. Viele Gerichte beanspruchen diesen Titel, und jedes hat seine eigene Geschichte und seinen festen Platz auf den Speisekarten des Landes. Begeben wir uns auf eine kulinarische Reise durch die Vielfalt der österreichischen Küche, beginnend in Wien.

Die Ikonen der Österreichischen Küche: Mehr als nur Schnitzel

Die österreichische Küche ist reichhaltig und vielfältig. Sie bietet eine beeindruckende Palette an Gerichten, die von deftig bis süß reichen. Hier sind einige der bekanntesten Klassiker, die man bei einem Besuch in Österreich unbedingt probieren sollte:

Apfelstrudel

Ursprung: Wien. Der Apfelstrudel ist ein traditionelles gebackenes Dessert aus dünnem Strudelteig, gefüllt mit Äpfeln, Zimt, Zucker und Rosinen. Er stammt aus der Wiener Hofküche des 18. Jahrhunderts und wurde durch die Kaffeehauskultur weltbekannt. Ursprünglich als festliche Mehlspeise geschätzt, etablierte er sich als Klassiker im Alltag, im Café oder auf den Almhütten. Warm serviert und mit Puderzucker bestäubt, entfaltet der Strudel seinen unverwechselbaren Duft. Typisch und köstlich dazu sind Vanillesauce, Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis. Im Restaurant Picea in Lech hat unseren Inspektorinnen und Inspektoren der Apfelstrudel besonders gut geschmeckt - Traumterrasse und Bergblick inklusive.

Wiener Beuschel

Ursprung: Wien. Wiener Beuschel ist ein traditionelles Gericht der Schlachtküche, das aus fein geschnittenen Innereien wie Lunge und Herz vom Kalb zubereitet wird. Die Innereien kochen in einer würzigen Sauce aus Wurzelgemüse, Lorbeer, Majoran und einem Schuss Essig, die mit einer Mehlschwitze abgebunden wird. Das Gericht entstand aus der Wiener Küche des 19. Jahrhunderts, als es selbstverständlich war, das gesamte Tier „Nose to tail“ zu verwerten. Beuschel erfreute sich besonders in der bürgerlichen und bäuerlichen Küche großer Beliebtheit, da es günstig und gleichzeitig geschmackvoll war. Dazu gibt es klassisch einem flaumigen Semmelknödel, der die würzige Sauce perfekt aufnimmt – ein typisches Beispiel für die bodenständige, aber raffinierte Wiener Küche. Die Kalbsbeuschel mit Schnittlauchknödel und Majoran haben unseren Inspektorinnen und Inspektoren im Steirereck im Stadtpark besonders gut geschmeckt.

Wiener Schnitzel

Ursprung: Wien. Das Wiener Schnitzel ist die wohl berühmteste Ikone der österreichischen Küche und für viele die Antwort auf die Frage nach Wiens berühmtester Spezialität. Es besteht aus dünn geklopftem Kalbfleisch, das in Mehl, Ei und Semmelbröseln gewendet und goldbraun in Butterschmalz oder Öl ausgebacken wird. Ein Qualitätsmerkmal ist die aufgewellte Panade, die sich vom Fleisch löst und aufbläht. Seinen Ruf verdankt das Schnitzel nicht nur seiner Knusprigkeit und seinem Geschmack, sondern auch seiner Geschichte: Eine Legende besagt, dass Feldmarschall Radetzky das Rezept im 19. Jahrhundert aus Italien nach Wien brachte – inspiriert vom „Costoletta alla Milanese“. Historiker bezweifeln dies allerdings, da es bereits zuvor ähnliche Gerichte in Wien gab. Ursprünglich war das Panieren in der Küche ein Luxus, da Semmelbrösel wertvolle Resteverwertung bedeuteten. Das Wiener Schnitzel etablierte sich als Festtagsgericht des Bürgertums und später als internationaler Klassiker. Dazu gibt es traditionell Zitrone, Preiselbeeren, „Erdäpfelsalat“ oder Petersilienkartoffeln. Das Wiener Schnitzel mit Erdäpfel-Vogerlsalat, Preiselbeeren und Zitrone hat unseren Inspektorinnen und Inspektoren im Restaurant Buxbaum besonders gut geschmeckt.

Backhendl

Ursprung: Wien. Das Backhendl ist ein traditionelles Gericht der österreichischen Küche, bei dem ganze Hühnerteile oder auch mal ein halbes Hähnchen (mit Knochen) in Paniermehl gewendet und in heißem Schmalz oder Öl goldbraun ausgebacken werden. Ursprünglich galt es als Festtagsgericht und Symbol gehobener Küche, das im 18. Jahrhundert Einzug in die Wiener Küche hielt. Im 19. Jahrhundert avancierte es zum beliebten Gericht des Bürgertums und fand erst später seinen Platz in der breiten Bevölkerung. Serviert wird es oft mit Zitronenspalten, frittierter Petersilie und Beilagen wie dem klassischen Kartoffelsalat oder Feldsalat bzw. „Vogerlsalat“. Im Restaurant Weibel's Wirtshaus in Wien hat unserem Inspektorenteam das Backhuhn mit Erdäpfel-Gurkensalat besonders gut geschmeckt.

Gekochtes Rindfleisch (Tafelspitz)

Ursprung: Wien. Gekochtes Rindfleisch ist ein klassisches Gericht der Wiener Hofküche, insbesondere als Tafelspitz bekannt. Dabei wird Rindfleisch, beispielweise Brust, Tafelspitz oder Schulterscherzel in einer kräftigen Brühe mit reichlich Suppengemüse, Gewürzen wie Pfefferkörnern und Lorbeer sowie Zwiebeln langsam gesotten. Der Tafelspitz war ein Lieblingsgericht von Kaiser Franz Joseph I. und ist eines der Wiener Gerichte, die sich als Nationalgericht etabliert haben. Dazu gehören Salzkartoffeln, Apfelkren (Apfel-Meerrettich-Sauce) und Schnittlauchsauce. Häufig ergänzt Cremespinat das Gericht. Die Brühe wird als Vorsuppe gereicht, oft mit Grießnockerln oder Frittaten (Pfannkuchenstreifen). Der Sacher Tafelspitz mit Apfelkren, Schnittlauchsauce und Erdäpfelschmarrn hat unseren Inspektorinnen und Inspektoren im Restaurant Rote Bar in Wien besonders gut geschmeckt.

Gulasch

Ursprung: Wien. Gulasch ist ein herzhaftes Ragout aus geschmortem Rindfleisch, Zwiebeln, Paprika und Gewürzen, das durch die enge Verbindung der Donaumonarchie mit Ungarn den Weg in die Wiener Küche fand. Im 19. Jahrhundert wurde es hier zur beliebten Hausmannskost. Regional angepasst gibt es heute zahlreiche Varianten. Das Wiener Gulasch ist sämiger und milder als das ungarische Original und enthält im „Wiener Saftgulasch“ besonders viele Zwiebeln. Gereicht wird es original mit Semmeln, Salzerdäpfeln oder Semmelknödeln und gilt als wärmende, nährende Mahlzeit zu jeder Tageszeit. Das Gulasch mit Sauerrahmspätzle, eingelegter Paprika und Majoran hat unseren Inspektorinnen und Inspektoren im Mohrenwirt in Graz (Bib Gourmand) besonders gut geschmeckt.

Germknödel

Ursprung: Alpenregion. Der Germknödel, ein gedämpfter Hefekloß mit „Powidl“ (eingekochtes Pflaumenmus ohne Zucker) und Mohn-Zucker-Topping, stammt aus der böhmischen Küche und gelangte über Handelswege und Migration in die Alpenregion. Dank seiner nahrhaften Zutaten und der einfachen Zubereitung gewann er schnell an Beliebtheit. Ideal für lange Winter und als stärkende Mahlzeit. Besonders auf Almhütten avancierte er zur typischen Skifahrer-Süßspeise. Serviert wird er mit zerlassener Butter oder Vanillesauce, was den flaumigen Teig und die würzig-süße Füllung perfekt abrundet. Der Germknödel hat unseren Inspektorinnen und Inspektoren in Kitzbühel im Restaurant Mocking das Wirthaus - ausgezeichnet mit dem Bib Gourmand - besonders gut geschmeckt.

Kaiserschmarren

Ursprung: Wien. Kaiserschmarren ist ein flaumiger, in der Pfanne zerrissener, dicker Palatschinken (Pfannkuchen) aus süßem Teig, der mit Zucker bestäubt und oft mit Zwetschgenröster (Kompott) oder Apfelmus serviert wird. Der Ursprung liegt in der kaiserlichen Hofküche des 19. Jahrhunderts, wo süße Mehlspeisen besonders geschätzt wurden. Der Name leitet sich vermutlich vom Begriff „Schmarren“ (für ein einfaches Gericht) und Kaiser Franz Joseph I. ab, der das Gericht besonders mochte. In den Alpenregionen wurde Kaiserschmarren in Berghütten zur beliebten Stärkung nach Wanderungen und Skitouren. Der Kaiserschmarren hat unseren Inspektorinnen und Inspektoren in der mit Bib Gourmand ausgezeichneten Meierei am Stadtpark besonders gut geschmeckt.

Kärntner Kasnudeln

Ursprung: Kärnten. Kärntner Kasnudeln sind gefüllte Teigtaschen aus der Alpenregion Kärnten. Die Füllung für den geschmeidigen Nudelteig besteht aus einer Mischung aus Topfen (Quark), Kartoffeln, Petersilie oder Kerbel und Gewürzen. Das Gericht hat seine Wurzeln in den bäuerlichen Traditionen und wurde als nahrhafte Speise während der Erntezeit geschätzt. Charakteristisch ist das kunstvolle „Krendeln“, das Verschließen des Teigrandes, das sowohl dekorativ als auch funktional ist. Auf den Teller kommen Kasnudeln klassisch mit zerlassener Butter und frischen Kräutern. Die Kärnter Käsnudeln haben unseren Inspektoren im Restaurant Bärenwirt in Hermagor besonders gut gemundet.

Käsekrainer mit Senf und frischem Kren

Ursprung: Wien und Graz. Die Käsekrainer ist eine Brühwurst aus grobem Schweinefleisch, durchsetzt mit kleinen Käsewürfeln, die beim Erhitzen zerschmelzen. Ursprünglich in den 1970erJahren in Österreich populär geworden, verdankt sie ihren Namen der Region Krain (heute Slowenien). Ihre Popularität begann als deftiger Imbiss und etablierte sie als fixer Bestandteil der heimischen Wurstkultur. Traditionell wird sie heiß mit scharfem Senf, frischem „Kren“ (Meerrettich) und einem Stück Kaisersemmel oder einer Scheibe Brot gegessen – ein Klassiker an „Würstelständen“ (Stehimbissen) z. B. in Wien und Graz. Ein Favorit unserer Inspektorinnen und Inspektoren: Die Käsekrainer sind ein echter Klassiker und lassen sich leicht an den Würstelständen finden - weniger in den von uns empfohlenen Restaurants.

Kaspressknödel, Speckknödel & Grammelknödel

Ursprung: Alpenregion. Kaspressknödel, Speckknödel und Grammelknödel stehen für die Knödelvielfalt in West- und Südösterreich und entstanden aus der Notwendigkeit, sättigende Gerichte mit regionalen Zutaten zu schaffen. Kaspressknödel, mit würzigem Käse im Semmelteig, wurden einst von Sennern in Tirol und Salzburg auf Almen gebraten, um Käsereste zu verwerten – heute sind sie als Suppeneinlage oder Hauptgericht beliebt. Speckknödel, ebenfalls aus Semmelteig, sind vor allem in Tirol verbreitet und werden gern als Suppeneinlage oder als nahrhafte Beilage zu Fleischgerichten gereicht. Grammelknödel mit knusprigen Schweinegrieben im Kartoffelteig stammen aus den bäuerlichen Küchen der Steiermark und Kärntens und waren ein Höhepunkt der Schlachtzeit. Alle Varianten spiegeln die bodenständige, herzhafte Küche der Alpen wider und werden oft mit Sauerkraut oder zerlassener Butter serviert. Die Kaspressknödel mit roten Rüben, brauner Butter und Blattsenf haben unseren Inspektorinnen und Inspektoren im Restaurant Zum weissen Rauchfangkehrer in Wien besonders gut geschmeckt.

Marillenknödel

Ursprung: Wachau. Marillenknödel sind köstliche süße Knödel mit einer ganzen „Marille“ (Aprikose) im Inneren, umhüllt von einem weichen Teig aus „Topfen“ (Quark) oder „Erdäpfeln“ (Kartoffeln). Ihren Ursprung haben sie in der Wachau, einer idyllischen Region in Niederösterreich, die für ihre aromatischen Aprikosen weltberühmt ist. Bereits im 19. Jahrhundert wurden Marillenknödel in bäuerlichen Küchen zubereitet, um die kurze Marillensaison voll auszukosten. Nach dem Kochen schwenkt man die Knödel in goldbraunen Bröseln und bestreut sie mit Staubzucker. Sie schmecken am besten mit zerlassener Butter und ggf. einem Löffel Marmelade aus Wachauer Marillen. Die Marillenknödel haben unseren Inspektorinnen und Inspektoren im Landhaus Bacher in Mautern besonders gut geschmeckt.

Salzburger Nockerln

Ursprung: Salzburg. Salzburger Nockerln sind eine luftig-süße Spezialität, die aus geschlagenem Eischnee, Zucker und Eigelb zubereitet wird und gerne mal Staunen am Tisch auslöst. Der Teig, geformt zu drei großen „Nocken“, wird goldgelb gebacken. Eine Kunst, denn ist die Backzeit zu lang oder ein anderer Faktor stimmt nicht, fallen sie zusammen. Die drei „Hügel“ referenzieren an die verschneiten drei Hausberge rund um Salzburg. Die Ursprünge des Gerichts reichen ins 17. Jahrhundert zurück und werden mit der Barockzeit sowie der höfischen Küche in Salzburg in Verbindung gebracht. Sie werden meist noch mit Puderzucker bestreut und kommen mit Preiselbeerkompott oder frischen Beeren an den Tisch – ein ikonisches Dessert mit geschichtlichem Flair. Am besten zum Teilen! Die Salzburger Nockerln haben unseren Inspektorinnen und Inspektoren im Restaurant Meissl & Schadn in Salzburg besonders gut geschmeckt.

Somloer Nockerln

Ursprung: Burgenland. Somloer (oder Somlauer) Nockerl sind im Burgenland ein echtes Lieblingsdessert und ein süßes Erbe der ungarischen Küche. Bis 1921 gehörte das Burgenland zu Ungarn, weshalb dort Gerichte wie dieses Schichtdessert heimisch wurden. Es besteht aus Biskuitnocken, die mit einer Mischung aus Rum, Wasser und Zucker oder Dessertlikör getränkt und abwechselnd mit Schokoladen- und Vanillecreme geschichtet werden. Obenauf krönen Schlagobers (Sahne), geriebene Walnüsse und Schokoladensauce das Dessert. Das vereint cremige Opulenz mit geschichtlichem Flair. Die Somloer Nockerl haben unseren Inspektorinnen und Inspektoren im Restaurant Zum fröhlichen Arbeiter in Apetlon besonders gut geschmeckt.

Sterz

Ursprung: Burgenland. Sterz ist ein einfaches, aber sättigendes Gericht aus dem Burgenland, das aus geröstetem Mehl und heißem Wasser oder Milch zubereitet wird. Das Mehl röstet man in einer Pfanne mit Fett, bevor man es unter Rühren mit heißem Wasser oder Milch aufgießt – bis eine krümelige, leicht geröstete Masse entsteht. Je nach Region gibt es Varianten wie „Heidensterz“ aus Buchweizenmehl oder „Maissterz“. Das Gericht hat seinen Ursprung in der bäuerlichen Küche, da Buchweizen und Mais auf den kargen Böden der Region gut gediehen. Sterz war günstig, nahrhaft und vielseitig: Man kombinierte ihn mit „Grammeln“ (knusprigen Schweinegrieben), Sauerkraut oder eingekochten Früchten – ein gutes Beispiel für die Tradition der Selbstversorgung. Bis heute ist Sterz ein Symbol für die burgenländische Bodenständigkeit und findet auch in der modernen Küche als deftige Beilage oder Hauptgericht seinen Platz. Sterz haben unseren Inspektorinnen und Inspektoren im Gasthaus Gut Purbach gegessen.

Diese Liste zeigt nur einen Teil der reichen österreichischen Küche. Jedes Gericht hat seine Geschichte und seinen Platz in den Herzen der Österreicher.

Süße Verführungen: Wiens Kaffeehäuser und Desserts

Neben den deftigen Hauptgerichten ist Österreich, und insbesondere Wien, berühmt für seine Mehlspeisen und Desserts. Ein Besuch in Wien ist nicht komplett ohne die Erfahrung eines traditionellen Kaffeehauses.

Frühstück in Wien: Eine Morgen-Tradition

Die Österreicher lieben ihr Frühstück. Aufgrund dieser schönen Gewohnheit versuchen wir, in Unterkünften zu übernachten, die diesen Service anbieten. Wenn Sie jedoch Airbnb wählen, finden Sie in ganz Wien Lokale, die Ihnen gerne ein schönes Frühstückserlebnis bieten. Die Frage, die sich viele von Ihnen wahrscheinlich stellen, ist, wo man in Wien frühstücken kann.

Nun, Sie können buchstäblich in jedes Kaffeehaus gehen, auf das Sie stoßen, und eine Tasse köstlichen Wiener Cappuccino und ein oder zwei Stücke ihrer wunderbaren Backwaren genießen. Es gibt sogar eine lokale Marke namens Ströck, die überall in der Stadt Kaffee-Points hat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr Kaffee genauso gut ist, egal wo Sie ihn trinken. Aber wenn Sie ein komplettes Frühstückserlebnis wünschen, schlage ich vor, Sie besuchen das Restaurant Ströck-Feierabend, da es eine super schöne Atmosphäre hat.

Außerdem ist das Essen köstlich und sehr leicht mit der U-Bahn zu erreichen. Als Empfehlung: Gehen Sie nicht, ohne ihre Vanillerollen zu probieren.

Persönliche Meinung: Sie genießen ein paar freie Tage, also verpassen Sie nicht die Gelegenheit, ihren Kaiserspritzer zu trinken. Dies ist ein Getränk aus Wein, Sodawasser und Sirup, und ehrlich gesagt hat Ströck-Feierabend den besten, den wir in Wien hatten.

Wiens berühmteste Desserts und Konditoreien

Da ich die Vanillerolle erwähnt habe, muss ich Ihnen sagen, dass Wien weltbekannt für seine fabelhaften Desserts ist. Ich spreche hier nicht vom Apfelstrudel (der übrigens absolut köstlich ist). Nein, ich spreche von Kuchen, die immer noch nach Originalrezepten zubereitet werden, die bis in die Kaiserzeit zurückreichen. Das bekannteste Dessert in Wien ist die Sachertorte, ein sehr dichter Schokoladenkuchen. Dennoch gibt es viele andere Namen, die vielleicht klingeln, wie die Malakofftorte oder die Esterházyschnitte. Obwohl letztere ursprünglich aus Budapest stammt, ist sie in fast jeder Wiener Konditorei (merken Sie sich diesen Namen, da er eine Bäckerei und Konditorei bedeutet) sehr beliebt.

Die wohl berühmteste Dessert-Adresse in der österreichischen Hauptstadt ist Demel. Direkt im Herzen der Stadt, in der Nähe der Hofburg, gibt es Demel seit 1786. Ehrlich gesagt habe ich es nie geschafft, hineinzukommen, um zu sehen, ob die Kuchen so gut sind, wie ich sie mir vorstelle. Es gibt immer eine riesige Warteschlange, und sie akzeptieren keine Reservierungen. Also, wenn Sie die Chance haben, hineinzukommen, sagen Sie uns bitte, ob sich das stundenlange Warten lohnt oder nicht.

Wie auch immer, es gibt andere Konditoreien, die Sie ausprobieren können und mehr als zufrieden sein werden.

Nur ein paar Blocks entfernt finden Sie ein weiteres bemerkenswertes Kaffeehaus namens Café Central. Obwohl es etwas jünger als Demel ist (es wurde 1876 eröffnet), hatte das Lokal seinen Anteil an berühmten Persönlichkeiten, die an seine Tür klopften. Tatsächlich waren Sigmund Freud und Leo Trotzki Stammgäste des Ortes. Ja, auch hier gibt es normalerweise eine Warteschlange, aber wir mussten nie länger als 10 Minuten warten, um hineinzukommen. Und ich glaube, sie akzeptieren auch Reservierungen.

Ich bin sicher, Sie werden jedes Dessert lieben, das Sie wählen, aber meine persönliche Präferenz ist Sissis Favorit.

Schließlich ist der letzte bekannte Ort, an den ich denke, wenn es um Desserts geht, die Gloriette. Sie befindet sich in den Gärten von Schloss Schönbrunn, dessen Besuch ich dringend empfehle.

Die Aussicht ist wunderschön, die Kuchen sind köstlich, und glauben Sie mir, Sie werden sie verdienen, nachdem Sie den ganzen Weg auf den Hügel gelaufen sind, um zum Kaffeehaus zu gelangen. Allerdings war ich schon eine Weile nicht mehr dort. Aber wenn ich mich richtig erinnere, sind die Dienstleistungen nicht so toll und die Kuchen etwas teurer, da es sich direkt im Herzen eines sehr touristischen Punktes befindet.

Wo man in Wien essen kann: Lässige & traditionelle Restaurants

Da wir über luxuriöse Desserts gesprochen haben, kann ich nur zum Thema Fine Dining übergehen. Es gibt viele Michelin-Restaurants in Wien, aus denen Sie wählen können. Allerdings kann ich keine empfehlen, da wir noch nie in einem waren. Warum? Weil wir die Stadt normalerweise auf dem Weg zu unseren Skitrips durchqueren oder sie für einen Städtetrip besuchen. Das bedeutet, dass wir nicht mit Kleidung reisen, die für diese Lokale geeignet ist. Aber wenn Sie mehr als nur eine Jeans und ein paar T-Shirts in Ihrer Tasche haben und auf Fine Dining stehen, haben Sie viele Möglichkeiten.

Wie Sie sich vorstellen können, gibt es in der Wiener Innenstadt viele Restaurants zur Auswahl, da es sich um ein so touristisches Ziel handelt. Wir versuchen normalerweise, diese zu meiden und zu authentischeren Orten zu gehen. Dennoch kann ich Ihnen zwei recht gute Vorschläge geben.

Das erste, das mir in den Sinn kommt, ist Augustinerkeller Bitzinger. Dieses Restaurant befindet sich in der Nähe der Oper, in einem Keller, direkt neben einer Kunstgalerie. Die Sache an diesem Lokal ist, dass der Service manchmal ausgezeichnet ist, manchmal nicht so sehr. Allerdings ist ihre Schweinshaxe wirklich, wirklich gut.

Ein weiteres zentrales Lokal, das einen Besuch wert ist, ist der Zwölf Apostelkeller. Dieser befindet sich direkt neben dem Stephansplatz, was ihn ultracentral macht. Ebenfalls in einem Keller gelegen, bieten sie traditionelle Speisen, begleitet von Live-Musik.

Welche Geheimtipps gibt es für Wien?
15 GEHEIMTIPPS FÜR WIEN: INSIDER TIPPS VON EINHEIMISCHENSchlumberger Kellerwelten.Burggasse 24.Hermes Villa.Lainzer Tiergarten.WUK.Otto Wagner Kirche am Steinhof.Krypt Bar.Justizpalast.

Was die Qualität der Gerichte angeht, kann ich den Tafelspitz als das beste Essen bezeichnen, das wir dort hatten. Wir haben auch ihr Gulasch, Schnitzel und Apfelstrudel probiert. Das Schnitzel war jedoch trocken, und die anderen beiden waren nur durchschnittlich.

Aber da wir über ein Restaurant für Touristen sprechen, kann ich nicht sagen, dass wir enttäuscht waren.

Für uns findet man das beste Essen in Wien jedoch am Stadtrand. Indem Sie nur wenige U-Bahn-Stationen von den überfüllten zentralen Punkten entfernt fahren, können Sie fantastische authentische Lokale erreichen, die bereit sind, Ihnen köstliche traditionelle Gerichte zu servieren.

Nehmen Sie zum Beispiel die U6-Linie und fahren Sie bis zur Alser Straße. Direkt gegenüber der Station befindet sich ein charmantes Familienrestaurant namens BrauBar.

Dieses kleine Lokal ist absolut entzückend und lässt Sie sich vom ersten Moment an willkommen fühlen.

Alles, was wir hier probiert haben, war super lecker, daher kann ich nichts Spezifisches empfehlen. Ich kann jedoch sagen, dass das Schnitzel, das wir an anderen Tischen sahen, göttlich aussah, auch wenn wir es nicht hatten. Die Idee ist, dass ich glaube, dass es egal ist, was Sie bestellen, da es wahrscheinlich fantastisch sein wird.

Als Pluspunkt hat die BrauBar eine wirklich große Auswahl an Schnäpsen. Wenn Sie also auf diese Art von Getränken stehen, ist dies der richtige Ort, um sie auszuprobieren.

Ein weiteres charmantes kleines Restaurant ist Rado's Gastwirtschaft. Um dorthin zu gelangen, müssen Sie wieder die U6-Linie nehmen, aber diesmal steigen Sie an der Station Währinger Straße aus. Von hier aus müssen Sie etwa 5 Minuten laufen, aber ich kann Ihnen versichern, dass es sich absolut lohnt.

Das Lokal wurde 1904 eröffnet, und sie servieren buchstäblich die besten Spare Ribs, die wir je das Vergnügen hatten zu essen.

Der einzige Aspekt, den Sie berücksichtigen sollten, bevor Sie hier einen Tisch reservieren, ist, dass sie nur Bargeld akzeptieren.

Wie ich bereits erwähnt habe, ist Wien voller wunderbarer Restaurants, und ich bin sicher, dass Sie etwas Passendes für sich finden werden. Lassen Sie uns nun zu interessanteren Aspekten wie Bier übergehen. Denn wenn Sie schon einmal in Österreich waren, wissen Sie, dass ihr Essen perfekt von dieser Art von Getränk begleitet wird. Und sie haben wirklich gutes Bier.

Natürlich können Sie in jedem Pub, auf den Sie stoßen, ein oder mehrere Gläser trinken. Wenn Sie jedoch ein interessanteres Erlebnis wünschen, empfehle ich Ihnen, zur Ottakringer Brauerei für eine Bierverkostung zu gehen.

Aber wie gesagt, Wien ist wirklich eine Stadt für jedermann. Wenn Sie also eher ein Weintrinker sind, können und sollten Sie in den schönen Bezirk Grinzing zu einer Weinprobe fahren. Sie erreichen ihn ganz einfach mit der Straßenbahnlinie 38. Nach einer mehr oder weniger 30-minütigen angenehmen Fahrt durch verschiedene Viertel gelangen Sie an einen malerischen Ort, der anders aussieht als alles andere, was Sie in Wien gesehen haben.

Wir haben uns für Bioweingut Und Heuriger Obermann entschieden, und ehrlich gesagt würden wir jederzeit dorthin zurückkehren. Ich kann mir nur vorstellen, dass die ganze Szenerie noch beeindruckender ist, wenn kein Schnee auf den Außentischen liegt.

Ihre Weinauswahl ist wirklich gut, und ich habe gesehen, dass sie auch ein Buffet haben, falls Sie hungrig sind. Wir haben es nicht probiert, aber alles sah hausgemacht aus. Also ist das Essen dort wahrscheinlich auch gut.

Aber wenn Ihnen etwas anderes lieber ist, gibt es viele Orte, um ein Glas lokalen Wein zu trinken. Achten Sie einfach auf 'Heuriger'-Schilder, die österreichische Lokale kennzeichnen, die Wein der letzten Ernte servieren.

Natürlich konnten wir unsere Grinzing-Reise nicht beenden, ohne hungrig zu werden. Es war sehr schwer, ein Restaurant für ein spätes Mittagessen zu wählen, da sie alle aussahen, als wären sie einem Märchen entnommen. Am Ende hielten wir zufällig an und fragten bei Brandl nach einem Tisch.

Das Innere des Restaurants war genauso schön wie das äußere Gebäude.

Was das Essen angeht, war alles großartig. Ich meine, Sie wissen, dass Sie am richtigen Ort sind, wenn es voller Einheimischer ist, die ihr Sonntagsessen essen.

Wir haben also über Essen und Trinken gesprochen. Was bleibt noch zu sagen? Nun, auch wenn es nicht unbedingt gastronomisch ist, muss ich Ihnen sagen, dass Sie die Gelegenheit nicht verpassen sollten, einen Tag in den Thermalbädern zu genießen. Es gibt eine große Einrichtung namens Therme Wien, die mit der U-Bahn erreichbar ist. Nehmen Sie einfach die U1-Linie bis zur Station Oberlaa. Der Ort ist riesig, und Sie können hier einen Tag entspannt verbringen. Sie haben auch ein Restaurant, falls Sie etwas essen möchten, aber das Essen hat Kantinenqualität.

Wenn Sie ein intimeres Erlebnis wünschen, können Sie den Zug nehmen und nach Baden bei Wien fahren, das 26 km südlich von Wien liegt. Bekannt für seine Thermalbäder, war diese Stadt die Sommerresidenz des Kaisers. Und das sieht man heute noch in ihren eleganten Lokalen.

Wir waren nur für einen Nachmittag dort, und da viele Restaurants nur zum Abendessen öffnen, hatten wir nicht allzu viele Möglichkeiten. Wir fanden jedoch ein lokales Lokal voller Einheimischer, die zu Mittag aßen. Selbst die Speisekarten waren nur auf Deutsch. So großartig war das Restaurant Badener Eck.

Es gab hier kein einziges touristisches Merkmal, was uns eines der besten Erlebnisse bescherte, die wir in der ganzen Region hatten. Diesen Ort kann ich definitiv empfehlen, aber beachten Sie, dass die Teller riesig sind und Sie nur bar bezahlen können.

Wiener Street Food

Zu guter Letzt können Sie einfach nicht in die österreichische Hauptstadt fahren und kein Wiener Street Food probieren. Es gibt den Naschmarkt, wo Sie eine große Vielfalt an kulinarischen Angeboten finden. Aber für uns geht nichts über die Würstel, die direkt im Herzen des Stephansplatzes gegessen werden.

Das machen wir jedes Mal, wenn wir Wien besuchen, und ich könnte mir eine Reise ohne diese 'Tradition' nicht vorstellen.

Grundsätzlich ist dies alles, was Sie in Bezug auf Essen wissen müssen, bevor Sie einen Besuch in dieser wunderbaren europäischen Hauptstadt planen. Die in diesem Artikel genannten Lokale sind nicht unbedingt die besten der Stadt und Umgebung. Sie sind einfach unsere Empfehlungen für Orte, die wir mehr oder weniger mochten. Die Idee ist, dass Sie, egal wo Sie essen, so viel lokale Küche wie möglich probieren sollten.

Hier ist also, was Sie in Bezug auf das traditionelle Wiener Essen nicht verpassen sollten:

  • Wiener Schnitzel – Paniertes Kalbsschnitzel.
  • Spare Ribs – Am besten bei Rado’s Gastwirtschaft.
  • Tafelspitz – Gekochtes Rindfleisch, eine Wiener Spezialität.
  • Gulasch – Herzhaft und geschmackvoll.
  • Würst (Würstchen) – Am besten als Street Food am Stephansplatz.
  • Kaiserschmarren – Zerrissener Pfannkuchen als Dessert.
  • Apfelstrudel – Ein Muss.
  • Sachertorte – Der berühmte Schokoladenkuchen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Werfen wir einen Blick auf die am häufigsten gestellten Fragen, die Menschen bei Reisen nach Wien haben.

Wann ist die beste Zeit, um Wien zu besuchen?

Meiner Meinung nach sind Frühling und Herbst die besten Jahreszeiten, um diese wunderbare Stadt zu besuchen, da das Wetter angenehm ist und es weniger Touristen gibt. Natürlich sind die Weihnachtsmärkte in Wien ein großes Highlight, aber sie neigen dazu, sehr überfüllt zu werden, und die Preise sind im Dezember sehr hoch.

Ist Wien teuer?

Ich würde sagen, die Preise liegen im mittleren Bereich. Lokale Restaurants und Street Food sind erschwinglich, aber Hotels und Touristenattraktionen können teuer sein.

Wie bewegt man sich am besten in Wien fort?

Wir verlassen uns immer auf die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien. U-Bahn (Metro), Straßenbahnen und Busse sind einfach zu benutzen. Taxis sind natürlich verfügbar, aber teuer.

Welche traditionellen Gerichte sollte ich in Wien probieren?

Ich kann nicht nur eines auswählen, daher hier eine vollständige Liste:

  • Wiener Schnitzel – Paniertes Kalbsschnitzel.
  • Spare Ribs – Am besten bei Rado’s Gastwirtschaft.
  • Tafelspitz – Gekochtes Rindfleisch, eine Wiener Spezialität.
  • Gulasch – Herzhaft und geschmackvoll.
  • Würst (Würstchen) – Am besten als Street Food am Stephansplatz.
  • Kaiserschmarrn – Zerrissener Pfannkuchen als Dessert.
  • Apfelstrudel – Ein Muss.
  • Sachertorte – Der berühmte Schokoladenkuchen.

Fazit: Warum Wiens Essensszene es wert ist, erkundet zu werden

Wien ist ein kulinarisches Paradies, das von Fine Dining und historischen Cafés bis hin zu herzhaften traditionellen Gerichten und Street Food alles bietet. Egal, ob Sie für ein Wochenende oder einen längeren Aufenthalt zu Besuch sind, Sie werden etwas finden, das Ihren Gaumen zufriedenstellt.

Wenn Sie in Wien waren, lassen Sie uns Ihre Lieblingsorte zum Essen wissen! Und wenn Sie Fragen zur Planung Ihrer Reise haben, können Sie sich gerne melden – wir helfen Ihnen gerne.

Und wenn Sie eines der in diesem Artikel genannten Gerichte nachkochen möchten, können Sie mit unserem Gulasch, Schnitzel oder Apfelstrudel beginnen.

Gute Reise!

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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