Wie viel kostet es auf der Reeperbahn?

Reeperbahn: Kosten & Wichtiges für Ihren Abend

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Hamburgs berühmte Reeperbahn im Herzen von St. Pauli ist weit mehr als nur eine Straße – sie ist ein Mythos, ein pulsierendes Zentrum des Nachtlebens und ein Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt. Ob Sie auf der Suche nach wilden Partys, kulturellen Erlebnissen oder einfach nur der einzigartigen Atmosphäre sind, die Reeperbahn hat viel zu bieten. Doch was kostet ein Abend auf diesem legendären Boulevard, und gibt es wichtige Dinge, die man beachten sollte? Dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Überblick, damit Ihr Besuch reibungslos und angenehm verläuft.

Wo kann man auf der Reeperbahn gut essen gehen?
TOP RESTAURANTS AUF DER REEPERBAHN#1: Waterkant im Empire Riverside Hotel.#2: Reep im Schmidt Theater.#3: Herzblut St. Pauli.#4: Port im Hotel Hafen Hamburg.#5: Hamborger Veermaster.#6: Freudenhaus St. Pauli.#7: Störtebeker Fischrestaurant.#8. Clouds Heavens Bar and Kitchen.

Die Kosten eines Abends auf der Reeperbahn

Die Ausgaben für einen Abend auf der Reeperbahn können stark variieren, je nachdem, wie Sie Ihren Besuch gestalten möchten. Die Vielfalt reicht von günstigen Bars bis hin zu exklusiven Clubs und Restaurants. Hier sind einige typische Kostenpunkte:

Eintrittspreise für Clubs

Die Reeperbahn ist berühmt für ihre zahlreichen Clubs und Diskotheken. Die Eintrittspreise hängen stark vom Club, dem Wochentag und dem jeweiligen Event ab. Planen Sie hierfür zwischen 5 Euro und 20 Euro ein. Manchmal gibt es Specials oder freien Eintritt zu bestimmten Zeiten, aber im Durchschnitt bewegen sich die Kosten in diesem Rahmen.

Speisen und Getränke

Kulinarisch bietet die Reeperbahn eine breite Palette, von Imbissen bis zu gehobenen Restaurants. Für ein Abendessen in einem Restaurant sollten Sie mit Kosten von 10 Euro bis 30 Euro pro Person rechnen, abhängig von der Wahl des Lokals und der Gerichte. Die Preise für Getränke beginnen bei etwa 3 Euro für ein Bier. Cocktails sind teurer und können bis zu 12 Euro oder mehr kosten. Wenn Sie den Abend in mehreren Bars oder Clubs verbringen, summieren sich die Getränkekosten schnell.

Kulturelle Angebote

Neben Partys bietet die Reeperbahn auch kulturelle Highlights wie Theater und Musicals. Ein Ticket für eine Vorstellung kann zwischen 20 Euro und 60 Euro kosten, je nach Stück und Sitzplatzkategorie. Auch die beliebten Kieztouren, die Einblicke hinter die Kulissen geben, liegen meist bei etwa 20 Euro pro Person.

Zusammenfassung der typischen Kosten

Um Ihnen eine bessere Vorstellung zu geben, hier eine Übersicht der ungefähren Kostenbereiche für verschiedene Aktivitäten:

AktivitätUngefähre Kosten pro Person
Club-Eintritt5 - 20 Euro
Abendessen (Restaurant)10 - 30 Euro
Bier (pro Glas)ab 3 Euro
Cocktail (pro Glas)bis zu 12 Euro+
Theaterbesuch20 - 60 Euro
Kieztourca. 20 Euro

Ein durchschnittlicher Abend, der vielleicht ein Abendessen, ein paar Drinks und eventuell einen Clubbesuch beinhaltet, könnte somit schnell zwischen 50 und 100 Euro oder mehr pro Person kosten, je nach Konsum und Auswahl der Etablissements. Wer sparsam unterwegs ist und sich auf wenige Getränke beschränkt oder vorab isst, kommt eventuell günstiger weg. Wer es krachen lassen möchte, muss natürlich mit deutlich höheren Ausgaben rechnen.

Wichtiges auf der Reeperbahn zu beachten: Verhaltensregeln und Besonderheiten

Die Reeperbahn ist ein lebhaftes und tolerantes Viertel, aber es gibt einige Besonderheiten und Regeln, die man kennen sollte, um Respekt zu zeigen und unangenehme Situationen zu vermeiden. Besonders der Umgang mit den hier arbeitenden Menschen erfordert Feingefühl.

Die Schmuckstraße und der Sperrbezirk

Die Schmuckstraße ist bekannt als ein Ort, an dem Transgender-Sexarbeiterinnen tätig sind. Auch wenn dort vielleicht nicht immer reges Treiben herrscht, ist es wichtig, diese Frauen mit Respekt zu behandeln. Das bedeutet vor allem: Keine Fotos machen und nicht starren. Sie möchten nicht fotografiert oder angestarrt werden, und es ist zutiefst respektlos, dies dennoch zu tun. Ein solches Verhalten kann durchaus zu Unmut führen.

Rund um den Hans-Albers-Platz gibt es zudem einen ausgewiesenen Sperrbezirk, der ab 20:00 Uhr bis 6:00 Uhr morgens gilt. In diesem Bereich arbeiten Prostituierte auf der Straße. Hier herrscht ein absolutes Foto- und Filmverbot! Wenn Sie in der Nähe sind, wo die Damen ihrer Arbeit nachgehen, lassen Sie Ihre Handys und Kameras bitte unbedingt in der Tasche. Es kann schnell unangenehm werden, wenn man versucht, Fotos zu machen. Denken Sie daran, dass auch Sie nicht einfach von Fremden bei Ihrer Arbeit fotografiert werden möchten, als wären Sie eine Attraktion im Zoo. Respekt ist hier das oberste Gebot.

Umgang mit Sexarbeiterinnen

Im Kiez trifft man auf Frauen, die im Sexgewerbe arbeiten. Es ist wichtig, die richtige Sprache zu verwenden und sie mit Respekt zu behandeln. Man spricht von Huren oder Sex-Arbeiterinnen, nicht von „Nutten“. Der Unterschied wird hier im Kiez oft so erklärt, dass eine „Nutte“ es für etwas Banales wie eine Cola tun würde, während eine „Hure“ für Geld arbeitet. Dieser Sprachgebrauch mag außerhalb des Milieus harsch klingen, ist aber im Kiez relevant.

Was tun, wenn Sie angesprochen werden?

Es kann passieren, dass Sie von einer Sexarbeiterin angesprochen oder sogar kurz am Arm festgehalten werden. Keine Sorge, dies ist im Viertel keine Seltenheit. Bitte haben Sie Geduld und bleiben Sie entspannt. Das gehört zum Kiezleben dazu, wie im berühmten Lied „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ besungen. Die Absicht ist oft, Sie über das Angebot in ihrem „Steiger“ (einem Bordell oder Zimmer) zu informieren. Hören Sie einfach zu, bleiben Sie gelassen. Die Dame wird Sie irgendwann loslassen, und Sie können dann einfach weitergehen – es sei denn, Sie haben Interesse am Angebot.

Achtung: Reißen Sie sich bitte nicht los, schimpfen Sie nicht und werden Sie auf keinen Fall handgreiflich! Dies könnte sehr unangenehm enden und im schlimmsten Fall Ihren Hamburg-Trip vorzeitig im Krankenhaus beenden. Es sind nicht immer sofort die „schweren Jungs“ vom Kiez zur Stelle; manchmal regeln die Damen solche Situationen auch selbst, und das kann sehr direkt und unangenehm sein.

Wenn Sie in einer Gruppe unterwegs sind

Sollten Sie als Gruppe unterwegs sein, insbesondere wenn Frauen dabei sind, ist es oft ratsam, die Straßenseite zu wechseln oder Abstand zu halten, wenn Sie sehen, dass Sexarbeiterinnen tätig sind. Gleichzeitig gilt auch hier: nicht anstarren oder gaffen. Die Damen möchten einfach nur ihrer Arbeit nachgehen und haben genau wie jeder andere Verpflichtungen und ein Recht auf ungestörtes Arbeiten. Sie sind normale Menschen und keine Außerirdischen oder Sehenswürdigkeiten zum Anstarren.

Wo muss man auf der Reeperbahn gewesen sein?
WAS KANN MAN AUF DER REEPERBAHN MACHEN?1Panik City. ...2Davidwache. ...3Tanzende Türme. ...4Udo Lindenberg Stern. ...5Herbertstraße. ...6Panoptikum. ...7Artwalk Reeperbahn mit Udo Lindenberg Aufsteller. ...8Spielbudenplatz.

Planung Ihres Reeperbahn-Besuchs

Um das Beste aus Ihrem Abend auf der Reeperbahn herauszuholen, ist eine gewisse Planung hilfreich. Überlegen Sie vorab, welche Art von Abend Sie sich wünschen. Möchten Sie in Ruhe essen, eine Show sehen oder die ganze Nacht durchtanzen? Dies beeinflusst nicht nur die Kosten, sondern auch die Wahl der Lokale.

Vielfalt der Erlebnisse

Die Reeperbahn bietet eine enorme Bandbreite. Es gibt traditionelle Kneipen, moderne Bars, Nachtclubs für jeden Musikgeschmack, Stripclubs, Sex-Kinos, aber auch Theater wie das Schmidts Tivoli oder das Operettenhaus, Comedy-Clubs und Musikbühnen wie den Docks oder die Große Freiheit 36. Informieren Sie sich vorab über Veranstaltungen oder die Art des Publikums in den verschiedenen Locations.

Sicherheit im Kiez

Obwohl die Reeperbahn ein sicherer Ort ist, an dem viel Polizei präsent ist, ist es wie in jeder belebten Innenstadt oder Ausgehmeile ratsam, auf seine Wertsachen zu achten. Seien Sie sich Ihrer Umgebung bewusst und lassen Sie keine Taschen unbeaufsichtigt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist die Reeperbahn sicher für Touristen?

Ja, die Reeperbahn ist generell sicher für Touristen. Es gibt eine hohe Polizeipräsenz, besonders am Wochenende. Wie in jeder belebten Gegend sollte man jedoch achtsam sein, insbesondere in Bezug auf Taschendiebstahl und in potentiell unübersichtlichen Situationen.

Muss ich auf der Reeperbahn Eintritt bezahlen?

Für viele Clubs und einige spezielle Veranstaltungen muss Eintritt bezahlt werden. Bars und Kneipen haben in der Regel keinen Eintritt, es sei denn, es gibt Live-Musik oder ein besonderes Event. Kieztouren und Theater haben ebenfalls feste Ticketpreise.

Kann ich auf der Reeperbahn einfach so herumlaufen?

Ja, man kann problemlos auf der Reeperbahn und den umliegenden Straßen spazieren gehen und die Atmosphäre aufsaugen. Beachten Sie jedoch die speziellen Regeln in Bereichen wie der Schmuckstraße oder dem Sperrbezirk rund um den Hans-Albers-Platz, insbesondere das Fotoverbot.

Wie sollte ich mich verhalten, wenn ich von einer Sexarbeiterin angesprochen werde?

Bleiben Sie ruhig und entspannt. Hören Sie sich an, was sie sagt, falls Sie möchten. Wenn Sie kein Interesse haben, sagen Sie freundlich „Nein danke“ und gehen Sie weiter. Werden Sie nicht aggressiv, reißen Sie sich nicht los und machen Sie keine Fotos.

Sind alle Lokale auf der Reeperbahn auf Sexarbeit ausgerichtet?

Nein, absolut nicht. Die Reeperbahn bietet eine riesige Vielfalt. Es gibt zahlreiche „normale“ Bars, Restaurants, Clubs, Theater, Musicals und Konzerthallen, die nichts mit Sexarbeit zu tun haben. Der Teil des Rotlichtmilieus ist auf bestimmte Bereiche konzentriert, wie die Herbertstraße (für Männer über 18, Frauen haben keinen Zutritt) oder den Sperrbezirk am Hans-Albers-Platz. Der Großteil der Reeperbahn ist ein buntes Ausgehviertel für jedermann.

Was ist der Unterschied zwischen einer Kieztour und einfach nur Herumlaufen?

Eine Kieztour wird meist von erfahrenen Guides geleitet, die spannende Geschichten und Fakten über die Geschichte des Viertels, berühmte Orte, Anekdoten und die Besonderheiten des Kiezlebens erzählen. Man bekommt Einblicke, die man als einfacher Besucher nicht erhalten würde, und die Guides weisen auch auf wichtige Verhaltensregeln hin. Einfach Herumlaufen ermöglicht es, die Atmosphäre auf eigene Faust zu erleben, aber ohne den informativen Hintergrund.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Abend auf der Reeperbahn ein aufregendes und facettenreiches Erlebnis sein kann. Die Kosten sind überschaubar, wenn man plant, können aber auch schnell steigen. Wichtiger als die Kosten ist jedoch das Bewusstsein für die Besonderheiten und das Gebot des Respekts im Umgang mit den Menschen, die dort leben und arbeiten. Mit diesem Wissen steht einem unvergesslichen Besuch auf Hamburgs sündigster Meile nichts im Wege.

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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