Der Olympiaturm in München ist weit mehr als nur ein Bauwerk; er ist ein ikonisches Wahrzeichen der Stadt, das seit Jahrzehnten Millionen von Besuchern anzieht. Mit seiner beeindruckenden Höhe und der unvergleichlichen Panoramaaussicht hat er sich fest im Herzen Münchens und seiner Bewohner verankert. Doch der Turm bietet nicht nur spektakuläre Blicke, sondern blickt auch auf eine interessante Geschichte zurück, insbesondere was die Gastronomie in luftiger Höhe betrifft.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1968 haben rund 45 Millionen Menschen den Olympiaturm besucht, hauptsächlich um den grandiosen Blick auf München, das Umland und bei guter Sicht sogar bis zu den majestätischen Alpen zu genießen. Mit seinen 291 Metern ist er das höchste Bauwerk der bayerischen Landeshauptstadt. Die Bauarbeiten begannen bereits 1965 nach den Plänen des Münchner Architekten Sebastian Rosenthal, und die Eröffnung des 52.500 Tonnen schweren Turms fand am 22. Februar 1968 statt. Die Aussichtsplattformen auf rund 190 Metern Höhe entwickelten sich schnell zu einer Hauptattraktion, da sie eine Perspektive auf die Stadt und ihre Umgebung boten, die nirgendwo sonst zu finden war.
Temporäre Schließung: Sanierung für die Zukunft
Aktuell ist der Olympiaturm für Besucher leider nicht zugänglich. Seit dem 1. Juni 2024 ist das Wahrzeichen vorübergehend geschlossen. Die Schließung ist notwendig, um umfassende Sanierungsarbeiten durchzuführen. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um den Turm fit für die Zukunft zu machen und den Besuchern weiterhin Sicherheit und Komfort auf dem neuesten Stand der Technik zu bieten.
Die Sanierung umfasst mehrere wichtige Bereiche. Zum einen wird der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht. Dies ist in einem öffentlich zugänglichen Gebäude dieser Höhe von immenser Bedeutung. Zum anderen müssen die beiden Personenaufzüge, die für den schnellen Transport der Besucher zu den oberen Ebenen unerlässlich sind, ausgetauscht werden. Parallel dazu werden auch die Sprinkler- und Lüftungsanlagen erneuert, um die Sicherheit und das Raumklima zu optimieren. Nicht zuletzt stehen auch Arbeiten an den Heizungs- und Wasserrohren an. Es handelt sich also um eine sehr umfassende Modernisierung der technischen Infrastruktur des Turms.
Diese notwendigen Arbeiten werden voraussichtlich etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen. Die gute Nachricht für alle München-Liebhaber und Turm-Fans ist, dass der Olympiaturm ab 2026 voraussichtlich wieder für alle Besucher geöffnet sein wird. Die Vorfreude auf den wiedereröffneten und modernisierten Turm ist bereits groß.
Kulinarische Geschichte: Das Restaurant 181
Neben der atemberaubenden Aussicht war der Olympiaturm auch lange Zeit ein Ort für besondere kulinarische Erlebnisse. Das im Turm beheimatete
Das im Turm beheimatete Restaurant 181 bot die einzigartige Möglichkeit, exzellent zu speisen, während man über den Dächern Münchens schwebte. Betrieben von Arena One, hat das Restaurant eine eigene Geschichte und war Schauplatz besonderer gastronomischer Ereignisse.
Ein besonders erwähnenswertes Kapitel in der Geschichte des Restaurants 181 waren die „Schweizer Wochen“, die am 1. August 2012, pünktlich zum Schweizer Nationalfeiertag, starteten. Dieses Event brachte die Schweizer Küche nach München und versprach ein Feinschmecker-Universum auf höchstem Niveau. Hinter dem Herd standen dabei nicht nur das damalige Patron des Restaurants 181, Otto Koch, sondern auch ein renommierter Gastkoch: Michel Dôme, der Küchenchef des Hotels Schweizerhof St. Moritz.

Die Idee zu diesem kulinarischen Austausch entstand im Rahmen des Gourmet Festivals in St. Moritz. Otto Koch war im Vorjahr selbst Gast im Schweizerhof St. Moritz, und nun war Michel Dôme an der Reihe, seine Kochkunst in München zu präsentieren. Dieser Austausch zwischen Meistern der Kochkunst steht traditionell im Vordergrund solcher Gourmet-Events, bei denen ein Küchenchef eines Partnerhotels einen Gastkoch einlädt, um gemeinsam die Gäste zu verwöhnen.
Michel Dôme, ein gebürtiger Franzose, eroberte mit seiner raffinierten, aber bodenständigen Genussküche die Herzen der Gäste im Schweizerhof St. Moritz. Sein Erfolgsrezept lautete schlicht: konsequente Qualitätsarbeit, bei der so viel wie möglich selbst zubereitet wird. Vom Restaurant 181 aus konnte Michel Dôme bei guter Sicht bis zu den Schweizer Alpen blicken, was die Verbindung zu seiner Heimatküche noch verstärkte.
Ein Blick zurück: Die Schweizer Wochen 2012 im Detail
Die Eröffnungsveranstaltung der Schweizer Wochen am Abend des 1. August 2012 bot den Gästen ein exklusives Fünf-Gänge Menü mit Schweizer Nationalgerichten, kreiert von Otto Koch und Michel Dôme. Begleitet von traditionellen Alphornbläsern, luden die beiden Spitzenköche zu einer lukullischen Reise durch die Schweiz ein. Dieses besondere Menü, inklusive begleitender Weine, kostete 120 Euro pro Person.
Gourmet-Freunde konnten sich direkt über das Restaurant 181 für dieses Event anmelden. Die Schweizer Spezialitäten standen im Anschluss an die Auftaktveranstaltung täglich bis zum 23. September 2012 auf der Karte des „Restaurant 181 Business“. Dabei wurden unterschiedliche Menüoptionen angeboten.
Das Sunset Menü wurde ab 18.00 Uhr für 39 Euro pro Person angeboten. Für ein ausgedehntes Abendessen stand das Feinschmeckermenü ab 20.30 Uhr für 74 Euro pro Person zur Wahl. Die Gerichte reichten von luftgetrockneten Spezialitäten wie Bündnerfleisch über Berner Rösti bis zu Graubündner Capuns, typische Bündner Spezialitäten. Nach der Auftaktveranstaltung lag die lukullische Verantwortung für diese Gerichte wieder in den Händen von Otto Koch und seinem Team. Das Sommelier- und Service-Team der von Arena One betriebenen Restaurants beriet die Gäste fachkundig in Sachen korrespondierender Weine.
Als zusätzliches Highlight für die Gäste der Schweizer Wochen verloste das Restaurant 181 gemeinsam mit den Hoteldirektoren des Schweizerhof St. Moritz, Martin Scherer und Yvonne Urban Scherer, drei exklusive Skiwochenenden in St. Moritz. Dies unterstrich die enge Partnerschaft und den kulturellen sowie kulinarischen Austausch zwischen München und der Schweiz.

| Fakten zum Olympiaturm | Details |
|---|---|
| Höhe | 291 Meter |
| Eröffnung | 22. Februar 1968 |
| Bauzeit | Begonnen 1965 |
| Besucher (bis 2024) | Ca. 45 Millionen |
| Aktueller Status | Wegen Sanierung geschlossen |
| Sanierungsbeginn | 1. Juni 2024 |
| Geplante Wiedereröffnung | Ab 2026 |
| Beispielhafte Menü-Angebote 2012 (Historisch) | Preis (2012) | Verfügbarkeit (2012) | Startzeit (ca.) |
|---|---|---|---|
| 5-Gänge Eröffnungsmenü (inkl. Wein) | 120 Euro | 1. August | 20:00 Uhr |
| Sunset Menü | 39 Euro | Bis 23. September | 18:00 Uhr |
| Feinschmeckermenü | 74 Euro | Bis 23. September | 20:30 Uhr |
Besuch des Olympiaturms: Informationen für Gäste
Wenn der Olympiaturm wieder geöffnet ist (voraussichtlich ab 2026), wird er wieder für Besucher zugänglich sein, die die
Wenn der Olympiaturm wieder geöffnet ist (voraussichtlich ab 2026), wird er wieder für Besucher zugänglich sein, die die Aussicht genießen möchten. Der schnelle Aufzug bringt die Gäste zügig zu den oberen Plattformen. Die genaue Dauer der Fahrt wird in den verfügbaren Informationen nicht genannt, ist aber typischerweise nur wenige Sekunden lang.
Es gibt verschiedene Ticketoptionen für den Besuch der Aussichtsplattformen. Ermäßigte Karten werden unter anderem für Jugendliche unter 16 Jahren und Menschen mit Behinderung (ab 50% GdB) gegen Vorlage eines Ausweises angeboten. Eine zusätzliche Ermäßigung auf den regulären Preis erhalten Erwachsene und Jugendliche bei Vorlage bestimmter anderer Tickets, wie z.B. für Olympiaparkführungen, Parkeisenbahn, SEA LIFE, BMW Welt, BMW Museum, Allianz Arena Kombitickets, DB Regio oder die City Tour Card. Detaillierte Preisangaben für reguläre oder ermäßigte Tickets wurden in den vorliegenden Informationen nicht bereitgestellt.
Kinder unter 12 Jahren dürfen den Olympiaturm nur in Begleitung von Erwachsenen besuchen. Dies dient der Sicherheit der jungen Besucher.
Im Foyer des Olympiaturms befindet sich zudem ein Souvenir-Shop. Hier können Besucher Andenken an ihren Besuch erwerben, darunter viele schöne München-Artikel und Produkte des FC Bayern München.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer kocht(e) im Restaurant 181?
Das Restaurant 181 wurde von Arena One betrieben. Bei besonderen Anlässen, wie den Schweizer Wochen 2012, kochten renommierte Küchenchefs wie Otto Koch (Patron des Restaurants zu dieser Zeit) und Gastköche wie Michel Dôme vom Hotel Schweizerhof St. Moritz.
Warum ist der Olympiaturm geschlossen?
Der Olympiaturm ist seit dem 1. Juni 2024 wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten vorübergehend geschlossen. Dabei werden unter anderem der Brandschutz, die Personenaufzüge, die Sprinkler- und Lüftungsanlagen sowie Heizungs- und Wasserrohre erneuert.

Wie lange dauert die Fahrt auf den Olympiaturm?
Die genaue Dauer der Aufzugsfahrt auf den Olympiaturm wird in den vorliegenden Informationen nicht angegeben. Die Fahrt mit den speziellen Personenaufzügen ist jedoch sehr schnell und dauert nur wenige Sekunden.
Wann wird der Olympiaturm wieder geöffnet?
Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird der Olympiaturm voraussichtlich ab 2026 wieder für Besucher zugänglich sein.
Was kann man im Olympiaturm machen?
Neben dem Besuch der Aussichtsplattformen mit Panoramaaussicht gab es früher auch das Restaurant 181. Im Foyer gibt es zudem einen Souvenir-Shop.
Wie hoch ist der Olympiaturm?
Der Olympiaturm ist 291 Meter hoch und damit das höchste Bauwerk Münchens.
Der Olympiaturm bleibt ein faszinierendes Wahrzeichen Münchens, das auch nach seiner Wiedereröffnung wieder Millionen anziehen wird. Die Sanierung sichert seine Zukunft, und die Geschichte seiner Gastronomie, wie die der Schweizer Wochen im Restaurant 181, zeugt von besonderen Momenten in luftiger Höhe. Die Vorfreude auf die erneute Möglichkeit, die atemberaubende Aussicht von diesem einzigartigen Bauwerk aus zu genießen, ist groß.
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