Wie viele Sternerestaurants gibt es in München?

Kulinarische Vielfalt: Türkei & Münchens Sterne

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Die Welt der Kulinarik ist unendlich vielfältig und bietet Gaumenfreuden aus den unterschiedlichsten Kulturen und Regionen. In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine Reise zu zwei faszinierenden kulinarischen Polen: der reichhaltigen und geschichtsträchtigen türkischen Küche und der glanzvollen Welt der Sterne-Gastronomie in der bayerischen Hauptstadt München. Beide bieten auf ihre Weise einzigartige Geschmackserlebnisse und spiegeln die kulturelle Identität ihrer Herkunft wider.

Was macht türkisches Essen aus?
Neben frischem Gemüse von den Feldern der Region essen die Türken gerne Lamm, Ziege, Huhn sowie Hammel und verfeinern ihre Speisen mit aromatischen Gewürzen und Knoblauch. Dabei wird das Fleisch oft gegrillt oder geschmort und mit Reis serviert, welcher von den riesigen Feldern aus Nordanatolien stammt.

Die faszinierende Welt der türkischen Küche

Die türkische Küche ist weit mehr als nur Döner Kebap. Sie ist ein Schmelztiegel verschiedenster Einflüsse und Kulturen, geformt durch die lange Geschichte des Osmanischen Reiches und dessen weitreichende Expansions- und Kriegszüge. Über Jahrhunderte hinweg kamen fremde Gerichte, Gewürze, Kräuter und Zubereitungsarten hinzu, die in die heimische Küchentradition integriert wurden. Das Ergebnis ist eine unglaublich vielfältige und abwechslungsreiche Mischung an Speisen, die sowohl herzhaft als auch leicht, süß und sauer sein können.

Die Rolle der Suppen und die Vielfalt der Zutaten

Ein besonders wichtiges Element der türkischen Esskultur sind Suppen. Ihre herausragende Rolle geht auf die damalige Versorgung zurück und hat dazu geführt, dass es kaum eine türkische Stadt ohne spezielle Suppenlokale gibt. Diese Suppen sind oft nahrhaft und sättigend und bilden eine wichtige Grundlage vieler Mahlzeiten.

Die Grundlage für diese kulinarische Vielfalt bildet das reichhaltige Vorkommen an Nahrungsmitteln im Land. Die Türkei profitiert von einem fruchtbaren Boden und Zugang zu Küsten, was eine breite Palette an frischen Produkten ermöglicht. Neben einer Fülle an exotischem Obst und Gemüse gibt es hochwertiges frisches Fleisch sowie fangfrischen Fisch. Die Türken selbst bezeichnen sich stolz als „Weltmeister im Verbrauch von Gemüse“. Tatsächlich enthält fast jedes türkische Rezept mindestens eine Sorte Gemüse. Ob Tomate, Petersilie, Paprika oder Zwiebel – der hohe Gemüseanteil macht die türkische Küche besonders gesund und vitaminreich.

Die besondere Bedeutung der Aubergine

Innerhalb des Gemüsereichs nimmt die Aubergine eine ganz besondere Stellung ein. Sie gilt in der Türkei als „Fleisch des armen Mannes“, was ihre Wichtigkeit und Vielseitigkeit unterstreicht. Es gibt im Land mehr als 40 verschiedene Arten, die Aubergine zuzubereiten, von gefüllten Gerichten über Eintöpfe bis hin zu Pürees. Man wird sie auf türkischen Tellern immer wieder finden.

Fleisch und Fisch in der türkischen Ernährung

Was man hingegen vergeblich sucht, ist Schweinefleisch. Gemäß den Regeln des Koran gilt es als unreines Lebensmittel und wird daher nicht verzehrt. Als Alternativen dienen Geflügel, Lamm und Hammel. Wer sich in Küstennähe aufhält, findet zudem eine weitverbreitete Auswahl an frischem Fisch, der ebenfalls eine beliebte Alternative zu Schweinefleisch darstellt.

Beliebte Teigwaren: Lahmacun

Für den kleinen oder größeren Hunger sind Teigwaren sehr beliebt. Ein bekanntes Beispiel ist Lahmacun, oft als „türkische Pizza“ bezeichnet. Obwohl sie diesen Namen trägt, hat sie mit ihrer italienischen Verwandten wenig gemein. Der Teig ist insgesamt noch dünner und knuspriger, und auch der Belag ist weniger saftig. Klassischerweise besteht der Belag aus einer Mischung aus Hackfleisch, Tomaten und Gewürzen, die zusammen mit dem Teig gebacken wird. Nach dem Backen wird sie oft mit frischer Petersilie, etwas Joghurt und Zitronensaft verfeinert. Eine köstliche Mahlzeit, die traditionell einfach mit der Hand gegessen wird.

Mahlzeiten und Getränke

Die Struktur der Mahlzeiten in der Türkei unterscheidet sich von der in westlichen Ländern. Das Frühstück ist oft herzhaft und besteht aus Tee oder dünnem Kaffee, süßem Gebäck oder Weißbrot, dazu Tomaten, Gurken, Schafskäse oder Joghurt, der mit türkischem Honig gemischt werden kann.

Mittags gibt es häufig nur kleinere Mahlzeiten. Beliebt sind Suppen, schmackhafte Eintöpfe aus frischem Gemüse oder kleine Häppchen wie Hackfleischbällchen. Der weltbekannte Kebap (insbesondere Döner Kebap) ist ebenfalls eine beliebte Mittagsoption.

Das Abendessen ist die ausgiebigste Mahlzeit des Tages. Es beginnt oft mit einer Vorspeise, der sogenannten Meze. Dabei werden viele kleinere Häppchen angeboten, wie Salate oder mit Reis oder Hackfleisch gefülltes Gemüse. Als Hauptgericht folgen dann verschiedene Fleisch- oder Fischgerichte. Als Nachtisch gibt es entweder etwas Süßes (Kuchen oder Pudding) oder frisches Obst. Abgeschlossen wird das Essen oft mit einem starken Mokka.

Zu den traditionellen Getränken zählt Ayran, ein Joghurt-Drink, der mit etwas Wasser verdünnt, leicht gesalzen und eiskalt serviert wird. Er ist äußerst erfrischend, besonders an heißen Tagen. Ein weiteres Nationalgetränk ist Çay, der türkische Tee, der zu jeder Gelegenheit getrunken wird. In kleineren Geschäften bekommen Gäste oft Çay angeboten. Neben diesen gibt es auch einheimisches Bier, Weine und Säfte. Raki, ein Anisschnaps, ist ebenfalls sehr beliebt und erhält seine typische milchige Trübung, wenn er mit Wasser verdünnt wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Türkisches Essen ist frisch, vielfältig, schmackhaft und oft sehr gesund, dank des hohen Anteils an frischem Obst und Gemüse sowie magerem Fleisch und Fisch.

Ist türkisches Essen gut?
Die türkische Küche ist frisch, vielfältig und schmeckt sehr lecker. Verarbeitet wird vorwiegend frisches Obst und Gemüse aus der umliegenden Region. Auch Fleisch und Fisch sind gewöhnlich frisch und äußerst schmackhaft. Nur auf Schweinefleisch wird aus religiösen Gründen verzichtet.

Münchens glanzvolle Sterne-Gastronomie

Von der traditionellen, gesunden Küche der Türkei wechseln wir nun zu den Spitzen der modernen Gastronomie in Deutschland. Die bayerische Landeshauptstadt München hat sich über die Jahre hinweg als Hotspot für Gourmet-Liebhaber etabliert. Ob Michelin Sterne oder Gault&Millau Hauben – diese Auszeichnungen stehen für Vision, Liebe zu Lebensmitteln, handwerkliche Meisterschaft und harte Arbeit.

Münchens Erfolge im Guide Michelin 2024

Im Guide Michelin 2024 hat München beeindruckende 26 Sterne gesammelt. An der Spitze steht das einzige Drei-Sterne-Restaurant der Stadt:

  • JAN: Jan Hartwig erkochte mit seinem Restaurant am Königsplatz auf Anhieb drei Sterne. Er hatte zuvor bereits jahrelang auf diesem Niveau im Atelier des Bayerischen Hofs gekocht.

München ist zudem mit sechs Zwei-Sterne-Restaurants vertreten:

  • Komu: Christoph Kunz, ehemals Koch im Alois, holte mit seinem neuen Lokal aus dem Stand zwei Sterne.
  • Alois - Dallmayr Fine Dining: Rosina Ostler konnte die zwei Sterne mit Bravour halten und ist damit Münchens einzige weibliche Zwei-Sterne-Köchin.
  • Atelier im Bayerischen Hof: Anton Gschwendtner konnte die zwei Sterne halten.
  • Tantris: Benjamin Chmura ist nach dem Umbau für die Küche des legendären Hauses verantwortlich und hält die zwei Sterne.
  • Tohru in der Schreiberei: Tohru Nakamura hat ebenfalls wieder zwei Sterne für sein Restaurant erhalten.
  • EssZimmer in der BMW Welt: Bobby Bräuer holte ein letztes Mal zwei Sterne, bevor er das Restaurant verließ. Es wird im Sommer 2025 unter neuer Führung als „THE CLOUD by Käfer“ neu eröffnen.

Elf Restaurants in München wurden mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet:

  • Les Deux
  • Mural im Muca-Street-Art Museum
  • Tantris DNA
  • Werneckhof mit Sigi Schelling
  • Brothers (Tobias und Markus Klaas)
  • Sparkling Bistro
  • Showroom by Dominik Käppeler (das kleinste Sternerestaurant Münchens)
  • Acquarello
  • Gabelspiel
  • Mountain Hub Gourmet am Münchner Flughafen (Deutschlands einziges Sternelokal an einem Flughafen)
  • Mural Farmhouse

Münchens Gewinner im Gault&Millau Führer 2025

Der Gault&Millau Führer vergibt seit 2002 Hauben anstelle von Punkten, maximal fünf Hauben sind möglich. Dabei wird zwischen schwarzen und roten Hauben unterschieden, wobei rote Hauben herausragende Lokale in ihrer Kategorie kennzeichnen.

In München wurden in diesem Jahr insgesamt 53 Lokale vom Gault&Millau ausgezeichnet, darunter neun neue Adressen. Zudem gab es drei Sonderauszeichnungen:

  • Rosina Ostler (Alois im Dallmayr) wurde zur „Neuentdeckung des Jahres“ gekürt.
  • Bobby Bräuer (EssZimmer) wurde für sein Lebenswerk geehrt.
  • Kilian Skalet (JAN) wurde zum „Gastgeber des Jahres“ ernannt.

Die höchste Auszeichnung mit fünf roten Hauben erhielt das Restaurant JAN von Jan Hartwig, das damit zu den fünf besten Restaurants in ganz Deutschland zählt.

Vier rote Hauben erhielten das Tantris sowie der Werneckhof von Sigi Schelling.

Drei rote Hauben bekamen die Sternerestaurants Les Deux, Sparkling Bistro und Showroom.

Mit zwei roten Hauben wurden das Acetaia, der Dantler, das Gabelspiel, das Hippocampus, Mural und Restaurant Huber ausgezeichnet.

Eine rote Haube erhielten das Asam Schlössl, Garden im Bayerischen Hof, Gasthaus Waltz, die Japatapa Toshibar, das Restaurant Johannas, Matsuhisa, MUN Restaurant, Mural Farmhouse, Le Stollberg, TiVu Restaurant und die Vinothek by Geisel.

Schwarze Hauben wurden ebenfalls zahlreich vergeben. Vier schwarze Hauben gingen an das Restaurant Alois im Dallmayr, das Atelier im Bayerischen Hof, das Tantris DNA und Tohru in der Schreiberei.

Drei schwarze Hauben gab es für das Brothers, Das Tschecherl, Essence, KOMU, Landersdorfer & Innerhofer, Sansaro sowie das Schwarzreiter im Hotel Vier Jahreszeiten.

Zwei schwarze Hauben erhielten das Acquarello, der Blaue Bock, die Brasserie Cuvilliés, Jin, die Käfer-Schänke, das Restaurant Ederer, Pageou und das Weinhaus Neuner.

Eine schwarze Haube wurde an folgende Restaurants verliehen: Atlantik Fisch, Bar Mural, Bavarie by Käfer, Blaue Libelle, Brasserie Colette Tim Raue, Broeding, Guido Al Duomo, Mas | Tava, MONA, Museum, Neo-Brasserie Hoiz.

Was macht türkisches Essen aus?
Neben frischem Gemüse von den Feldern der Region essen die Türken gerne Lamm, Ziege, Huhn sowie Hammel und verfeinern ihre Speisen mit aromatischen Gewürzen und Knoblauch. Dabei wird das Fleisch oft gegrillt oder geschmort und mit Reis serviert, welcher von den riesigen Feldern aus Nordanatolien stammt.

Einige herausragende Münchner Sternerestaurants im Detail

Wer tiefer in die Münchner Gourmet-Szene eintauchen möchte, findet hier einige der bekanntesten Namen:

JAN: Jan Hartwig, vormals Küchenchef im Atelier, eröffnete sein eigenes Restaurant und erhielt sofort drei Sterne. Der „Koch des Jahres 2016“ und „Aufsteiger des Jahres“ (Gault&Millau 2017) hat sich mit seinem Umzug an den Königsplatz neu positioniert und behauptet seine Spitzenstellung.

Tantris: Dieses denkmalgeschützte Gebäude gilt als Wiege der deutschen Sternegastronomie. Köche wie Eckard Witzigmann (vom Gault-Millau als „Jahrhundertkoch“ ausgezeichnet) und Hans Haas prägten das Haus über Jahrzehnte. Nach einer Renovierung leitet nun Benjamin Chmura die Küchen des Menü-Restaurants und des Tantris DNA und führt die Tradition mit zwei Sternen fort.

Atelier: Im Traditionshotel Bayerischer Hof gelegen, besticht das Atelier durch sein stilvolles Ambiente im Künstleratelier-Stil. Anton Gschwendtner ist hier in die Fußstapfen von Jan Hartwig getreten und verteidigt die zwei Michelin-Sterne.

Alois - Dallmayr Fine Dining: Im Stammhaus der bekannten Delikatessenhandlung Dallmayr befindet sich das Alois. Unter der Leitung von Rosina Ostler, einer der wenigen Zwei-Sterne-Köchinnen Deutschlands, bietet es eine leichte, zeitgemäße Produktküche in ungezwungener Atmosphäre.

Tohru in der Schreiberei: Der Deutsch-Japaner Tohru Nakamura, vom Gault&Millau 2020 zum „Koch des Jahres“ gewählt, verbindet in seiner Küche heimische und fernöstliche Zutaten. Nach seiner Zeit im Werneckhof und einem Pop-Up-Restaurant hat er mit „Tohru in der Schreiberei“ wieder zwei Sterne erkocht. Seine Philosophie: „Die europäische Küche ist die Basis meiner Kochkunst. Das Besondere entsteht durch den asiatischen Einschlag, besonders durch meine Liebe zu den japanischen Aromen.“

EssZimmer: Zwölf Jahre lang war Bobby Bräuer Küchenchef in diesem Gourmetrestaurant in der BMW Welt, das zuletzt zwei Sterne hielt. Er hat das Restaurant verlassen, das im Sommer 2025 unter der Leitung von Jens Madsen als „THE CLOUD by Käfer“ neu eröffnen wird.

Komu: Christoph Kunz, vorher im Alois, hat mit seinem eigenen Restaurant Komu in der Münchner Altstadt auf Anhieb zwei Sterne erreicht. Er bietet abends ein Acht-Gänge-Menü und mittags ein reduziertes Angebot.

Showroom: Unter der Führung von Dominik Käppeler ist der Showroom in der Au das kleinste Sternerestaurant Münchens. Es verteidigt seit 2015 seinen Michelin-Stern und serviert ein wechselndes Menü in intimer Atmosphäre. Käppeler setzt auf mutige Aroma-Pairings: „Der Gaumen entscheidet, ob es schmeckt, nicht der Kopf!“

Les Deux: Dieses Restaurant im Schäfflerhof, geleitet von Fabrice und Katrin Kieffer, bietet ein Doppelkonzept aus Restaurant und Brasserie. Mit bayerischer Herzlichkeit und französischem Charme, verantwortet von Sterneköchin Nathalie Leblond, wurde es erneut mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Ihre Küche kombiniert französische Handschrift mit Leichtigkeit und asiatischen Aromen.

Acquarello: Mario Gamba, ein Schüler von Heinz Winkler, serviert seit 30 Jahren italienische Küche auf höchstem Niveau in Bogenhausen. Er gilt vielen als einer der besten Italiener außerhalb Italiens und hält einen Michelin-Stern. Sein Credo: „Ich bin kein großer Koch. Aber ich koche so, als ob da draußen meine Familie sitzen würde. Ich trenne einfach nur das Gute vom Schlechten. So einfach entsteht Qualität. In meiner Küche schmeckt man das Mittelmeer, die Sonne und die Lebensfreude.“

Gabelspiel: In Giesing gelegen, bietet das Gabelspiel von Florian Berger raffinierte Kreationen auf Basis der französischen Küche. Seine Frau Sabrina ist Gastgeberin und Weinexpertin. Das Restaurant behält seinen Stern und zeichnet sich durch Experimentierfreude aus: „Keine Kombination ist uns zu gewagt, kein Lebensmittel zu ausgefallen.“

Mural & Mural Farmhouse: Das Mural im Muca-Street-Art Museum und das Mural Farmhouse in Obersendling legen großen Wert auf Regionalität und Saisonalität. Das Mural im Museum bietet anspruchsvolle Menüs und hält einen Stern. Das Mural Farmhouse, ebenfalls mit einem Stern ausgezeichnet, wurde zudem für sein nachhaltiges Konzept mit einem Grünen Stern vom Guide Michelin geehrt. Zutaten stammen oft aus dem eigenen Dachgarten oder von umliegenden Seen.

Sparkling Bistro: Jürgen Wolfsgruber verteidigte den Stern für sein Bistro in der Maxvorstadt. Er setzt auf ehrliche Lebensmittel von Produzenten und klassisches Handwerk. Er kocht aus Leidenschaft: „Wir müssen lernen, Lebensmittel in unserem direkten Umfeld, aus unserer Heimat oder Region wieder wertzuschätzen.“

Mountain Hub Gourmet: Am Münchner Flughafen gelegen, ist dieses Restaurant im Hilton Munich Airport das einzige Sternelokal an einem deutschen Flughafen und hält einen Michelin-Stern.

Brothers: Die Zwillingsbrüder Tobias und Markus Klaas, ehemals bei Tohru Nakamura, eröffneten dieses Restaurant in Schwabing. Küchenchef Daniel Bodamer erkochte kurz nach Eröffnung den ersten Stern, der auch in diesem Jahr gehalten wurde. Das Lokal zeichnet sich durch eine große Weinkarte und entspanntes Fine Dining aus.

Übersicht der Münchner Sterne-Restaurants (Guide Michelin 2024)

SterneRestaurantKüchenchef/Leitung
*JANJan Hartwig
Alois - Dallmayr Fine DiningRosina Ostler
AtelierAnton Gschwendtner
EssZimmer (bis Ende 2024)Bobby Bräuer
KomuChristoph Kunz
TantrisBenjamin Chmura
**Tohru in der SchreibereiTohru Nakamura
*AcquarelloMario Gamba
*BrothersDaniel Bodamer
*GabelspielFlorian Berger
*Les DeuxNathalie Leblond
*Mountain Hub Gourmet
*Mural
*Mural Farmhouse
*ShowroomDominik Käppeler
*Sparkling BistroJürgen Wolfsgruber
*Tantris DNABenjamin Chmura
*WerneckhofSigi Schelling

Übersicht der Top Münchner Restaurants (Gault&Millau 2025 - Rote Hauben)

HaubenRestaurant
#####JAN
####Tantris
####Werneckhof
###Les Deux
###Showroom
###Sparkling Bistro
##Acetaia
##Dantler
##Gabelspiel
##Hippocampus
##Mural
##Restaurant Huber

Häufig gestellte Fragen

Was macht türkisches Essen aus?
Die türkische Küche zeichnet sich durch ihre reiche Geschichte und die Einflüsse verschiedener Kulturen aus. Sie ist bekannt für eine große Vielfalt an Gerichten, die Verwendung von viel frischem Obst und Gemüse (oft als „Weltmeister im Verbrauch von Gemüse“ bezeichnet), die Bedeutung von Suppen und Teigwaren sowie die Verwendung von Geflügel, Lamm, Hammel und Fisch anstelle von Schweinefleisch.
Ist türkisches Essen gesund?
Ja, türkisches Essen gilt als besonders gesund und vitaminreich. Dies liegt am hohen Anteil an frischem Gemüse und Obst, magerem Fleisch und Fisch sowie der Verwendung von Joghurt in vielen Zubereitungen. Es wird als schmackhaft, fettarm und gesund beschrieben.
Welche Rolle spielt die Aubergine in der Türkei?
Die Aubergine hat einen ganz besonderen Status und gilt als „Fleisch des armen Mannes“. Sie ist äußerst vielseitig und wird auf über 40 verschiedene Arten zubereitet.
Wird in der Türkei Schweinefleisch gegessen?
Nein, Schweinefleisch wird aus religiösen Gründen (nach den Regeln des Koran) nicht verzehrt. Es wird durch Geflügel, Lamm, Hammel und in Küstennähe auch durch Fisch ersetzt.
Wie viele Michelin-Sterne hat München im Jahr 2024?
Im Guide Michelin 2024 hat München insgesamt 26 Sterne erhalten, verteilt auf ein Drei-Sterne-Restaurant, sechs Zwei-Sterne-Restaurants und elf Ein-Stern-Restaurants.
Welches ist das einzige Drei-Sterne-Restaurant in München?
Das einzige Drei-Sterne-Restaurant in München laut Guide Michelin 2024 ist das Restaurant JAN von Jan Hartwig.
Was ist der Unterschied zwischen Michelin-Sternen und Gault&Millau Hauben?
Beide sind Auszeichnungen für herausragende Restaurants, werden aber von unterschiedlichen Führern vergeben und verwenden unterschiedliche Bewertungssysteme. Der Guide Michelin vergibt Sterne (bis zu drei), während der Gault&Millau Führer Hauben (bis zu fünf) vergibt. Beide würdigen hohe Kochkunst und Qualität.
Gibt es in München auch nachhaltige Restaurants mit Auszeichnungen?
Ja, der Guide Michelin vergibt auch Grüne Sterne für Restaurants mit einem nachhaltigen Konzept. Im Jahr 2024 wurden neun Adressen in München und Umgebung mit einem Grünen Stern ausgezeichnet, darunter das Mural Farmhouse, das Green Beetle von Käfer, das Broeding, der Alte Wirt in Grünwald sowie der Brauereigasthof Aying.

Die kulinarische Landschaft ist reich und vielfältig, von den traditionellen Aromen der türkischen Küche bis zur Spitzengastronomie Münchens. Beide bieten unvergessliche Erlebnisse für jeden Feinschmecker.

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Bruno Auerei Leimen

Ich heiße Bruno Auerei Leimen und wurde 1979 in Heidelberg geboren. Seit über zwanzig Jahren widme ich mich leidenschaftlich der Entdeckung der kulinarischen Vielfalt Deutschlands. Nach meinem Studium der Literatur und des Journalismus an der Universität München habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Liebe zum Schreiben mit meiner Neugier für authentische regionale Küche zu verbinden. Heute arbeite ich als Gastronomiekritiker, habe drei Bücher über kulinarische Reisen veröffentlicht und schreibe regelmäßig für renommierte Magazine. Besonders schlägt mein Herz für traditionelle Gerichte und handwerklich gebrautes Bier.

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