Schloss Johannisberg im Rheingau ist weit mehr als nur ein Weingut. Es ist ein Ort voller Geschichte, ein Zeugnis jahrhundertelanger Weinbautradition und ein Name, der untrennbar mit der Entwicklung des deutschen Qualitätsweins verbunden ist. Eingebettet in eine einzigartige 50 Hektar große Einzellage, die ausschließlich mit Riesling bepflanzt ist, zählt dieses Anwesen zu den Ikonen des Rheingaus und darüber hinaus. Seine Geschichte reicht bis ins frühe Mittelalter zurück und erzählt von Mönchen, Fürsten, Kaisern und den Wirrungen der europäischen Politik, bevor wir zum heutigen Besitzer gelangen.

Die Ursprünge von Schloss Johannisberg sind tief im Mittelalter verwurzelt. Der Legende nach soll bereits Karl der Große von seiner Pfalz in Ingelheim beobachtet haben, wie der Schnee auf dem Johannisberg früher schmolz als anderswo, was ihn zur Anlage eines Weinbergs anregte. Historisch gesichert ist eine Schenkung von Geisenheimer Ländereien an die Abtei Fulda im Jahr 772. Im Jahr 817 tauschten die Mönche diese Ländereien mit Ludwig dem Frommen, wobei die Lage am Elsterbach explizit erwähnt wurde. Schon damals etablierte sich für den Weinberg der Name „Bischofsberg“, nachdem Kaiser Otto II. den Mainzer Bischöfen im Jahr 983 die Hoheitsrechte über diesen Teil des Rheingaus verliehen hatte.
Um 1100 schenkte der Mainzer Erzbischof Ruthard den Besitz dem Mainzer Benediktinerkloster Sankt Alban. Hier sollte eine neue Mönchsgemeinschaft entstehen, die dem heiligen Johannes geweiht wurde – ein Akt, der möglicherweise als Sühneleistung für das jüdische Pogrom von 1096 verstanden wurde. Mitte des 12. Jahrhunderts tauchte erstmals die Bezeichnung „Sankt Johannisberg“ auf. Ursprünglich eine Priorei des Klosters Sankt Alban, wurde Johannisberg um 1130 von Adalbert von Saarbrücken zu einem eigenständigen Kloster erhoben. Zu dieser Zeit wurde auch eine imposante dreischiffige Pfeilerbasilika errichtet, von der heute nur noch Fundamente zeugen. Das Kloster besaß zeitweise sogar eine Priorei, aus der später das berühmte Kloster Eberbach hervorging. Interessanterweise war Johannisberg in seiner Anfangszeit ein Doppelkloster mit einer angeschlossenen Frauenklause, der Sankt-Georgsklause, deren Name sich heute in der Weinlage „Johannisberger Klaus“ wiederfindet.
Niedergang und Ende des Klosters
Nach einer anfänglichen Blütezeit erlebte das Kloster Johannisberg einen allmählichen Niedergang. Bereits 1451 beklagte Kardinal Nikolaus von Kues den inneren und äußeren Verfall des Klosters aufgrund der Lebensweise der Mönche. Eine Reform erfolgte 1457 mit dem Anschluss an die Bursfelder Kongregation, was eine neue Blütezeit einleitete. Doch die Wirren der Zeit machten dem Kloster zu schaffen. Der Bauernkrieg 1524/25 markierte den Anfang vom Ende, und der Raubzug des Markgrafen Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach im Markgräflerkrieg 1552 ruinierte das Anwesen endgültig. Als 1563 der letzte Abt starb, verfügte der Mainzer Erzbischof Daniel Brendel von Homburg die Auflösung des Klosters. Die Güter unterstanden fortan weltlicher Verwaltung.
Der Dreißigjährige Krieg brachte weitere Nöte. Im Jahr 1635 sah sich der Mainzer Erzbischof Anselm Kasimir gezwungen, den Johannisberg zur Deckung der Kosten für die schwedische Besatzung des Rheingaus zu verpfänden. Reichspfennigmeister Hubert von Bleymann erhielt die Weineinkünfte als Verzinsung für ein Darlehen von 20.000 Reichstalern. Die Schuld wuchs, und der Vertrag ging an seine Nachkommen über. Erst Anfang des 18. Jahrhunderts verloren diese anscheinend das Interesse am Johannisberg.
Die Fuldaer Zeit und die Geburtsstunde der Spätlese
Ein entscheidender Wendepunkt kam im Jahr 1716, als der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn den Johannisberg an den Fuldaer Fürstabt Konstantin von Buttlar verkaufte. Mit einer Investition von über 75.000 Gulden für den Erwerb und weiteren 148.000 Gulden für den Ausbau, verwandelte Buttlar das Anwesen in seine repräsentative Sommerresidenz. Die romanische Kirche wurde wiederaufgebaut und barockisiert, während führende Baumeister ein dreiflügeliges barockes Schlossgebäude errichteten. Der beeindruckende, 260 Meter lange Gewölbekeller wurde 1721 fertiggestellt.
Gleichzeitig wurde massiv in den Weinbau investiert. Die Rebfläche wuchs und wurde fast ausschließlich mit Riesling neu bestockt. Dies war ein mutiger Schritt, da damals Rebsorten wie Orléans noch dominierten. Schloss Johannisberg bezeichnet sich daher nicht ohne Grund als das erste Riesling-Weingut der Welt. Die Pflanzdichte war enorm hoch. Doch die wohl bedeutendste Entwicklung dieser Ära war die systematische Erzeugung von Auslesen und Beerenauslesen, den sogenannten „Cabinet“-Weinen. Der Beginn dieser Tradition wird auf das Jahr 1775 datiert und ist eine Geschichte des Zufalls und der Entdeckung.
Der Kurier, der jährlich eine Traubenprobe nach Fulda bringen musste, um die Leseerlaubnis einzuholen, verspätete sich um acht Tage. In der Zwischenzeit waren die Trauben von Edelfäule befallen worden. Dennoch kelterte man sie. Am 10. April 1776 stellte der Verwalter Johann Michael Engert fest, dass der Wein einen vorzüglichen Geschmack besaß – besser als je zuvor. Dies war die Geburtsstunde der Spätlese, auch wenn der Begriff damals noch nicht existierte. Von nun an wurde die Lese bewusst hinausgeschoben. Die erste als „Cabinet“-Wein bezeichnete Auslese gab es wohl 1779, der erste Eiswein wurde 1858 gekeltert.
Ein Spielball der Mächte: Johannisberg in politisch turbulenten Zeiten
Die Koalitionskriege und die Säkularisation machten Schloss Johannisberg zu einem Objekt der europäischen Politik. Nach Plünderungen und Beschlagnahmungen durch französische Truppen sprach der Reichsdeputationshauptschluss von 1803 das Anwesen dem Haus Nassau-Oranien zu, nicht dem Fürsten von Nassau-Weilburg, der eigentlich den Rheingau erhalten hatte. Als die Oranier 1806 dem Rheinbund nicht beitraten, enteignete Napoleon Bonaparte sie. Der Versuch des Herzogs von Nassau, das Schloss in Besitz zu nehmen, scheiterte.
1807 schenkte Napoleon das Schloss seinem Marschall François-Christophe Kellermann als Belohnung. Nach mehreren schlechten Jahrgängen sah sich die Verwalterin Adelaide Marco 1811 gezwungen, den noch am Stock hängenden Wein des Jahrgangs 1811 an den Frankfurter Bankier Peter Arnold Mumm zu verkaufen. Dieser sogenannte „Kometenjahrgang“ erwies sich als der beste des ganzen Jahrhunderts. Mumm, der nur 32.000 Gulden gezahlt hatte, erlöste über 150.000 Gulden und nutzte den Gewinn, um sein eigenes Weingut in Johannisberg zu gründen.
1814 beschlagnahmten die Verbündeten die Domäne. Im Wiener Kongress fiel der Rheingau zwar an das Herzogtum Nassau, Johannisberg blieb jedoch ausgenommen. Ein Abkommen von 1815 stellte es unter österreichische Souveränität. Zahlreiche verdiente Staatsmänner hatten Hoffnungen auf den Besitz, doch es kam anders.
Die Metternich-Dynastie übernimmt
In dieser Situation ergriff der österreichische Außenminister Klemens von Metternich die Initiative. Obwohl er aufgrund von Geldnot einige seiner Rheingauer Besitzungen versteigern lassen musste, überzeugte er Kaiser Franz I. im Jahr 1816, ihm den Johannisberg zu überlassen. Im Gegenzug verpflichtete sich Metternich zu einer jährlichen Abgabe von einem Zehntel des Ertrags der über zwölf Jahre alten Weinberge an das Haus Habsburg. Dieser Zehnt überdauert bis heute alle politischen Umwälzungen und wird seit 1945 in Geld entrichtet. Aktuell zehntberechtigt ist Karl Habsburg-Lothringen.
Metternich investierte nicht nur in den Weinbau, sondern ließ auch das Schloss klassizistisch umgestalten und einen englischen Park anlegen. Johannisberg wurde zu einem Anziehungspunkt für den aufkommenden Rheintourismus. Besucher konnten den berühmten Wein direkt auf der Schlossterrasse genießen – eine Tradition, die bis heute gepflegt wird.
Trotz aller Besitzerwechsel überstand die Weinbaudomäne die Napoleonische Zeit vergleichsweise unbeschadet, maßgeblich dank des Verwalters Karl Arnd, einem Benediktinerpater, der das Gut von 1792 bis 1824 leitete. Er setzte konsequent auf den Riesling als Qualitätssorte, auf die späte Lese und die Flaschenabfüllung hochwertiger Partien. Ab 1818 wurden die besten Weine wieder als „Cabinetsweine“ verkauft. Ungewöhnlich für die Zeit war der Direktverkauf an den Handel anstelle von Versteigerungen. Die Qualität wurde durch verschiedenfarbigen Siegellack gekennzeichnet. Metternich ordnete 1830 an, dass alle Etiketten vom Verwalter und Kellermeister eigenhändig unterschrieben werden mussten. Der Wein wurde erst nach mehreren Jahren Fasslager verkauft, was auf eine malolaktische Gärung und einen körperreichen, würzigen Stil hindeutet.
Herausforderungen und Wiederaufbau im 20. Jahrhundert
Weinkarten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg belegen, dass der Schloss Johannisberger zu den teuersten und begehrtesten Weinen Europas gehörte. 1897 war die Metternichsche Domäne Mitbegründerin der „Vereinigung Rheingauer Weinguts-Besitzer“, einem Vorläufer des heutigen Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter (VDP). 1915 brachte die Reblausplage die Notwendigkeit der Neuanlage auf resistenten Unterlagsreben mit sich.
1935 wurde Schloss Johannisberg offiziell als Familienstammgut aufgelöst. Christian Josef Labonte steuerte das Gut als Domänenrat von 1924 bis 1956 durch die schwierige Zeit des Nationalsozialismus. Seine Belieferung jüdischer Weinhändler führte dazu, dass er als „politisch unzuverlässig“ galt.
Ein trauriges Kapitel war die Zerstörung von Kirche und Schloss durch einen Notabwurf britischer Fliegerbomben am 13. August 1942. Der Wiederaufbau des Schlosses dauerte bis 1964. Nach dem Verlust seiner böhmischen Besitzungen nahm der damalige Besitzer Paul Alfons von Metternich-Winneburg (1917–1992) Wohnsitz auf Schloss Johannisberg. Seine Witwe Tatiana lebte dort bis zu ihrem Tod im Jahr 2006. Das Schloss ist heute nicht öffentlich zu besichtigen, sondern nur im Rahmen von Veranstaltungen zugänglich. Paul Alfons und Tatiana von Metternich waren zudem wichtige Persönlichkeiten des Lazarus-Ordens, dessen deutscher Ordenssitz sich bis 2006 auf Schloss Johannisberg befand.
Die Basilika und der Konzertsaal
Die zerstörte Kirche wurde unter der Leitung von Rudolf Schwarz in den strengen romanischen Formen des 12. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Dabei wurden historische Fundamente freigelegt und Elemente wie Seitenapsiden und ein Vierungsturm ergänzt. Nur wenige historische Ausstattungsstücke konnten gerettet und integriert werden. Die Basilika St. Johannes der Täufer dient heute als Pfarrkirche und ist zudem ein bedeutender Raum für geistliche Konzerte und Veranstaltungen des Rheingau Musik Festivals.
Der Ostflügel des Schlosses, nach der Zerstörung zunächst als Tennishalle wiederaufgebaut, wurde von der kunstliebenden Tatiana von Metternich-Winneburg, einer Gründungsmitglied des Rheingau Musik Festivals, in einen Konzertsaal umgewandelt. Dieser Saal, heute Fürst-von-Metternich-Saal genannt, war bereits in der ersten Saison des Festivals 1988 ein wichtiger Spielort und ist es bis heute geblieben.
Aktueller Besitzer: Die Oetker-Gruppe
Die Verbindung zur heutigen Besitzerstruktur begann bereits 1865 mit einer Zusammenarbeit zwischen der Metternichschen Domäne und der Sektkellerei Söhnlein in Wiesbaden. Schloss Johannisberg lieferte Grundweine für deren Spitzen-Sekt, woraus die bekannte Marke „Fürst von Metternich“ hervorging, deren Cuvée noch heute vor Ort zusammengestellt wird.
Zur Sicherung dieser Geschäftsbeziehungen erwarb die zur Oetker-Gruppe gehörende Sektkellerei Söhnlein im Jahr 1974 ein Miteigentumsrecht an der Domäne Schloss Johannisberg. Im Jahr 1980 wurde daraus eine Mehrheitsbeteiligung. Die Verwaltung von Schloss Johannisberg wurde mit der des ebenfalls zur Oetker-Gruppe gehörenden Gutes G.H. von Mumm zusammengelegt.
Heute befindet sich die Domäne Schloss Johannisberg zu 100 % im Besitz der Henkell & Co. Sektkellerei, die wiederum Teil der Oetker-Gruppe ist. Die beiden unter diesem Dach vereinten Weingüter Schloss Johannisberg und G.H. von Mumm beschäftigen zusammen rund 40 hauptberufliche Mitarbeiter, deren Zahl zur Lesezeit durch bis zu 120 Helfer ergänzt wird. Wolfgang Schleicher, dem Paul Fürst von Metternich 1987 den Titel „Domänenrat“ verlieh, war wohl der letzte, der diese Bezeichnung führen durfte und wurde 2003 als „Gutsverwalter des Jahres“ ausgezeichnet.
Schloss Johannisberg zieht heute jährlich etwa 130.000 Besucher an, die die Geschichte, die Architektur und natürlich den Wein erleben möchten, auch wenn das Schloss selbst nur bei Veranstaltungen zugänglich ist. Die Tradition des Weinbaus auf dieser einzigartigen Lage wird unter der Ägide der Oetker-Gruppe fortgeführt, wobei der Fokus weiterhin auf der Produktion von hochwertigem Riesling liegt, der die lange Geschichte und den besonderen Charakter dieses legendären Ortes widerspiegelt.
Entwicklung der Eigentumsverhältnisse im Überblick
Die Geschichte des Besitzes von Schloss Johannisberg ist komplex und spiegelt die politischen Umwälzungen in Mitteleuropa wider. Hier eine vereinfachte Übersicht:
| Zeitraum | Besitzer | Wichtige Ereignisse |
|---|---|---|
| 8. Jh. - 1563 | Abtei Fulda, Benediktinerkloster St. Alban (Mainz), Eigenständiges Kloster Johannisberg | Gründung des Weinbergs, Umwandlung in Kloster, Bau der Basilika, Niedergang und Auflösung |
| 1563 - 1716 | Weltliche Verwaltung (Mainzer Erzbischöfe), Verpfändung im Dreißigjährigen Krieg | Auflösung des Klosters, Zerstörung im Krieg, Verpfändung an Hubert von Bleymann und Nachkommen |
| 1716 - 1803 | Fürstabt/Fürstbischof von Fulda | Neubau von Schloss und Keller, Fokus auf Riesling, Entwicklung der Spätlese-Tradition |
| 1803 - 1806 | Haus Nassau-Oranien | Übertragung durch Reichsdeputationshauptschluss |
| 1806 - 1807 | Französischer Staat (Napoleon) | Enteignung der Oranier |
| 1807 - 1814 | Marschall Kellermann | Schenkung Napoleons |
| 1814 - 1815 | Verbündete Mächte | Beschlagnahmung und gemeinsame Verwaltung |
| 1815 - 1816 | Österreichische Souveränität | Festlegung durch Wiener Kongress |
| 1816 - 1992 (als Fideikommiss/Stammgut) | Haus Metternich-Winneburg | Übergabe an Klemens von Metternich, Wiederaufbau nach Zerstörung, Führung als Weingut |
| Seit 1974/1980 | Oetker-Gruppe (über Söhnlein/Henkell & Co.) | Einstieg als Miteigentümer, Übernahme der Mehrheit, 100%iger Besitz heute |
Häufig gestellte Fragen zu Schloss Johannisberg
- Wer ist der aktuelle Besitzer von Schloss Johannisberg?
- Schloss Johannisberg gehört heute zu 100 % der Henkell & Co. Sektkellerei, die Teil der Oetker-Gruppe ist.
- Wann wurde Schloss Johannisberg gegründet?
- Die Geschichte des Weinbergs reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück. Die Klostergründung erfolgte um 1100.
- Warum ist Schloss Johannisberg so berühmt?
- Es gilt als das erste reine Riesling-Weingut der Welt und ist vor allem für die Entwicklung der Spätlese-Tradition im Jahr 1775 bekannt.
- Kann man Schloss Johannisberg besichtigen?
- Das Schlossgebäude selbst ist in der Regel nicht für Besichtigungen geöffnet, aber das Anwesen ist im Rahmen von Veranstaltungen und für den Besuch der Vinothek oder des Restaurants zugänglich. Jährlich besuchen etwa 130.000 Menschen das Gut.
- Was hat es mit dem Zehnt auf sich?
- Als Klemens von Metternich das Schloss 1816 erhielt, musste er sich verpflichten, jährlich ein Zehntel des Ertrags bestimmter Weinberge an das Haus Habsburg abzuführen. Diese Abgabe besteht bis heute, wird aber seit 1945 in Geld entrichtet. Aktuell ist Karl Habsburg-Lothringen der Zehntberechtigte.
- Was bedeutet 'Cabinet' Wein?
- Historisch waren 'Cabinet'-Weine auf Schloss Johannisberg besonders hochwertige Auslesen oder Beerenauslesen, die im speziellen Keller der Orangerie gelagert wurden und der Privatschatulle des Fürstabts/Fürstbischofs vorbehalten waren. Heute steht der Begriff für Weine von besonderer Qualität aus der Einzellage.
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